Brasão/Logomarca

Perleberg

Campanha PEDALACIDADE de 05.06. a 25.06.2019

  • 23.142

    Quilômetros pedalados

  • 3

    Evitação de emissão de t CO2

  • 8

    Teams

  • 143

    Os participantes ativos

  • 0/23

    Parlamentares

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Campanha PEDALACIDADE de 05.06. a 25.06.2019

  • 23.142

    Quilômetros pedalados

  • 3

    Evitação de emissão de t CO2

  • 8

    Teams

  • 143

    Os participantes ativos

  • 0/23

    Parlamentares

As seguintes cidades/municipalidades estão incluídas:

Informações

Início em aberto
2ª semana
3ª semana
Inicia em 0 dias

Die Stadt Perleberg participou de 05. junho a 25. junho 2019 da campanha PEDALACIDADE.

Informações de contato

Ulrike Ziebell
Sachbereichsleiterin

Tel.: +49 3876 781 405
infobuero at stadt-perleberg.de

Stadt Perleberg
SB 410 | Kultur, Sport und LLA
Großer Markt
19348 Perleberg

Datas

Im Aktionszeitraum 05.06. bis 25.06.2019 werden Rundtouren durchgeführt, zu denen wir interessierte Radler herzlich einladen:

  1. Rundtour (Auftakt) am 05.06.2019 - offizielle Eröffnung um 14 Uhr auf dem Spielplatz an der Rolandschule - Fahrt nach Quitzow / Besuch der Agrargenossenschaft Quitzow
  2. Rundtour am 14.06.2019 - Start um 13 Uhr vom Großen Markt (Treff am Roland) Fahrt nach Wittenberge - Besuch des Kaffee- und Teehauses
  3. Rundtour am 23.06.2019 - Start um 9 Uhr vom Großen Markt (Treff am Roland) Fahrt nach Lübzow - Besuch des Schweinezuchtbetriebes Cord-Kruse

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Celebridades da campanha PEDALACIDADE

Fotografia

Siegfried Leibner - Radfahrer aus Leidenschaft

Teilnahme und Platzierungen bei Weltmeisterschaften für Feuerwehren sowie nationalen Meisterschaften und Landesmeisterschaften

Ihm ist es wichtig, auch im Alter noch selbständig und mobil zu sein.

„Mit dem Radeln möchte ich aus dem Alterstrott herauskommen und meinen Körper in eine andere Richtung lenken. Durch das Radeln möchte ich meinen Gesundheitszustand beibehalten bzw. ihn aktivieren und verbessern. Wichtig ist es jedoch, einige Regeln zu beachten. Insbesondere bei längeren Touren ab ca. 20 km ist es ratsam, sich vorher mit Gymnastik aufzuwärmen."

 

18.06.19 - Statement nach 14 Aktionstagen:

„Die Teilnahme der Rolandstadt Perleberg an der Aktion STADTRADELN ist eine tolle Idee! Ich bin bisher fast täglich geradelt und es macht mir großen Spaß! Besonders gut gefallen mir die organisierten Rundtouren. Wir hatten bei beiden Touren tolles Wetter und die Fahrt war mit interessanten Informationen und Führungen durch regionale Unternehmen bzw. Geschäfte verbunden. Ich möchte nochmals alle Radler dazu aufrufen, sich an der Aktion zu beteiligen und vor allem an der dritten und letzten Rundtour am 23.06.19 teilzunehmen. Ich hoffe auf eine große Beteiligung!"

 

22.06.19 - Artikel in der Tageszeitung Der Prignitzer":

Doris Ritzka Perleberg Siegfried Leibner – ein Name, der für den Radsport steht. Beim Perleberger Stadtradeln ist er in diesem Jahr der „Tempomacher“, die Galionsfigur, der Promi, wie Bürgermeisterin Annett Jura ihn zum Start ankündigt.

Was sich mit dem Rad bewältigen ließ, das kam bei dem gebürtigen Müncheberger Siegfried Leibner auch unter die Räder. Cross im Gelände, im Tandem oder als Verfolger im Zweier oder Vierer auf der Straße und der Bahn – Siegfried Leibner hat alles ausprobiert und das überaus erfolgreich. Ein Pokal an den anderen, Urkunden, Schleifen und viele Fotos künden in seinem kleinen Perleberger Radrefugium von seinem Können und dem Willen zum Erfolg. „Ich wollte immer unter die ersten zehn kommen“, das war sein Maßstab, meist wurde es ein Sieg.

Begonnen hatte alles Anfang der 60er Jahren mit der kleinen Friedensfahrt, seiner ersten Drei-Etappenfahrt. „Ich muss damals in der sechsten oder siebten Klasse gewesen sein“, versucht der heute 69-Jährige zu rekapitulieren. Am Ende stand er ganz oben auf dem Treppchen mit Lorbeerkranz und Blumenstrauß.

Dann kam der Winter 1964. Urplötzlich wurde der kleine Leibner aus dem Unterricht ins Direktorenzimmer beordert. „Eigentlich war ich mir keiner Schuld bewusst. Ich hatte immer eine Zwei in Betragen“, erzählt er lachend. Peter Becker, Trainer bei Dynamo Berlin, der später auch Jan Ulrich herausbrachte, und ein weiterer Trainer interessierten sich für ihn. Sie hatten sein Talent für den Radsport längst erkannt. „Und dann ging es Holter die Polter.“ Bei einer Tasse Kaffee bei den Leibners wurde die sportliche Zukunft des Spross besiegelt. „Nach den Winterferien ging ich nicht mehr nach Müncheberg zur Schule, sondern besuchte fortan in Berlin die Kinder- und Jugend-Sportschule.“ Ein Traum erfüllte sich für den jungen Nachwuchsradsportler.

Als bald erkannten die Trainer, dass Leibner für den Bahnradsport geschaffen war. Dennoch waren und blieben Straße und Bahn anfangs gleichermaßen sein Metier, hier holte er seine DDR-Meistertitel in der Mannschaft. So wurde er in die Juniorennationalmannschaft Bahn und Straße aufgenommen. „Mit Wolfgang Wesemann sicherte ich mir beim international besetzten Rennen in Leipzig gleich den 2. Platz.“

1967 war Siegfried Leibner erfolgreichster Spartakiadeteilnehmer in Berlin – sieben Wettkämpfe, sieben Medaillen, davon fünf goldene. Ein Jahr später wechselte er in die Männerklasse und holte über 158 Kilometer den Meistertitel in Berlin. Dabei sah es anfangs alles andere als nach einem Sieg aus, wie er heute gesteht. Fast hatte er den Anschluss verpasst, als sein Trainer ihn vom Auto aus auf Spur brachte: „Hintern hoch und ran.“ Von hinten rollte er das Feld in einem der schwersten Rennen auf.

Und noch ein solches ist ihm recht lebendig in Erinnerung: Als Jugendvierermannschaft (16 bis 18 Jahre) starteten sie über 100 Kilometer bei den Männern. Mit 2,20 Stunden legten sie eine Rekordzeit vor, die noch heute Bestand hat.

1968 begann sich Leibner dann in der Bahn-Einzelverfolgung auf die Olympischen Spiele 1972 in München vorzubereiten. Seine Gesundheit machten ihm aber einen Strich durch sein Weiterkommen im Leistungssport. Er hörte auf.

20 Jahre später und etliche Kilo schwer. Es zwickte hier, zwackte dort. „Ich hatte einen Bandscheibenvorfall.“ Du musst was tun – und er tat was. Den letzten Anstoß gab die Auslage eines Fahrradgeschäftes in Westberlin, erzählt er. Er kaufte sich ein Mountainbike und hatte anschließend 40 Kilometer in den Waden. Zwei Monate später holte er sich sein Rennrad für die Straße, wurde Mitglied beim ESV Wittenberge und erwarb eine internationale Lizenz für offene Rennen auf der Straße und im Gelände. Die Deutschland-Tour 1999, die acht Etappen der Transalp – für Leibner bleibende Erinnerungen.

Aber auch in seiner Heimatstadt Perleberg machte er den Radsport populär. Er rief ein Einzelzeitfahren ins Leben, das zunächst am Tierpark durchgeführt wurde. Später ging es nach Dergenthin auf einen Sieben-Kilometer-Rundkurs.

Nach 2011 ist erneut still um den einstigen Radprofi geworden. Inzwischen tritt er wieder regelmäßig in die Pedale. Pulsgurt und dergleichen Apparaturen, davon halte er nicht viel. „Ich höre auf meinen Körper und bin damit immer ins Ziel gekommen.“ Und bevor er am 25. Juni das Ziel des Stadtradelns erreicht, will er noch ordentlich Kilometer sammeln – für die Gesundheit, für die Stadt und für die Umwelt.

 

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