Schön wars!

Imagem Escrito em 13.06.2019 de Elisabeth Kolbe
Equipe: Helaba und LBS
Município: Erfurt

Liebe Leser und Leserinnen,

ich freue mich, dass Sie meinen Blog innerhalb der letzten 3 Wochen mitverfolgt haben oder jetzt darauf aufmerksam geworden sind.

Meine Zeit als Stadtradeln-Star ging wirklich viel schneller zu Ende als gedacht und ich freue mich sagen zu können, dass ich die letzten 21 weder selber Auto gefahren bin, noch ein anderes Auto von innen gesehen habe.

Durch die tägliche Radfahrt zur Arbeit hatte ich das Gefühl bei meiner Arbeitstätigkeit ausgeglichener und konzentrierter zu sein.

Auch in meiner Freizeit konnte ich feststellen, dass sich viele Wege besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen lassen, als mit dem Auto. Beispielsweise bin ich mit meinem Hund immer aus der Stadt gefahren, um ihm auf den umliegenden Feldern etwas Auslauf zu gönnen. Während meiner Zeit ohne Auto habe ich viele Flächen entdeckt, die ich auch schnell zu Fuß erreichen kann. Auch bei kurzen Einkäufen erspart man sich die mühevolle Parkplatzsuche inkl. einparken.

Die 3 Wochen ohne Auto haben mir eine ganz neue Perspektive aufgezeigt, daher kann ich jedem der überlegt, ob er sich wirklich als Stadtradeln-Star anmelden soll, empfehlen - tun Sie es einfach -> es ist auf jedenfall machbar :-) und man kann eine neue Erfahrung sammeln.

Meine Erfahrungen im Straßenverkehr waren wechselhaft. Es gab sehr nette Autofahrer aber auch weniger nette. Klar, niemand macht im Straßenverkehr alles richtig. Allerdings habe ich bei manchen Personen das Gefühl, dass sie gar nicht alles richtig machen wollen - was sehr schade ist. Ich finde gegenseitige Rücksichtnahme sehr wichtig. Dazu können auch wir, als Radfahrer, beitragen. Wartet ein Autofahrer geduldig hinter mir winke ich ihn gern vorbei, wenn ich sehe, dass die Gegenspur frei ist. Dann wartet er beim nächsten Radfahrer bestimmt auch wieder geduldig mit dem Überholen ab.
Der Spruch "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus" trifft es hier ganz gut.

Die Rahmenbedingungen finde ich besonders wichtig, um noch mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren. Hier sind besonders die Städte mit dem Ausbau der Infrastruktur aber auch die Arbeitgeber gefragt. Schließlich spielt auch die Arbeitszeit eine große Rolle. Sicherlich ist es nicht in allen Berufsfeldern möglich ein Gleitzeitmodell einzuführen, jedoch gibt es noch viele weitere Kleinigkeiten die zum Radfahren motivieren können, von gut überwachten Fahrradabstellplätzen bis zu Duschmöglichkeiten dürfte für jeden etwas dabei sein.

Ich würde es schön finden, wenn es auch im nächsten Jahr wieder Stadtradeln-Stars in Erfurt gibt. Ich denke auch die beiden Koordinatorinnen Frau Marusczyk und Frau Eberlei würden sich sehr darüber freuen. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm - auch hier ein großes Dankeschön. Bitte machen Sie im nächsten Jahr weiter, sodass wir noch mehr Menschen für das Radfahren begeistern können!

An meinem letzten Stadtradeln-Tag habe ich mir den Spaß gegönnt mit dem Fahrrad zum McDrive zu fahren. Einige Autofahrer mussten schmunzeln. Aber was solls - nach 3 Wochen fleißigem Kilometersammeln kann man sich auch mal einen Burger gönnen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine schöne Zeit und weiterhin fleißiges Kilometersammeln - egal, ob während oder nach dem Stadtradeln!

Liebe Grüße

Elisabeth

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