Was bleibt...

Imagem Escrito em 13.06.2019 de Rouven Brüning
Equipe: Offenes Team - Syke
Município: Syke

ist ab morgen eine schöne Erfahrung, die einem keiner mehr nehmen kann.

Aber auch die Erkenntnis, dass man wenn man nur mit dem Fahrrad fahren darf, schnell ein Zeitproblem bekommen kann. Alles bis 10 km (eine Strecke) war für mich schnell und locker erradelt. Auch in einer guten Zeit. Aber schnell musste ich auch über 20 km für eine Strecke fahren. Und nicht nur einmal am Tag. Zudem waren am Ziel noch Dinge zu erledigen und gut drauf sein wollte ich auch. Die Balance zwischen Zeit und auspowern war herauszufinden. Bei einer Tour oder sportlicher Ausfahrt gab es das Problem nicht.

Ein zweiter Aspekt ist das Wetter und die eigene Gesundheit. Der kalte Wind und die Temperaturschwankungen setzten mir dann zwischenzeitlich doch zu und ich musste mich zurücknehmen.

Der dritte Aspekt ist die Strecke. Es gab Strecken, die waren lang aber gut auf Nebenstrecken zu erradeln. Andere, sogar kürzere Strecken, waren wesendlich schlechter zu meistern. Wenn man z.B. bereits 10 km mehr oder weniger gut radeln konnte und dann kommen 1 km Grobschotter und 4 km Sandweg/Grasweg mit Steigungen fehlen einem nach den 5 km schnell die Kraft und Lust – am Ziel ist man jetzt auch noch nicht. Wie gesagt, es geht hier nicht um eine Rennfahrt im Geländeeinsatz und einer warmen Dusche am Ziel. Alternative wäre ein ca. 3 km Umweg ohne Radweg an einer Hauptstraße gewesen.

In Bereiche zu radeln wo viele Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, kann ich auch nicht empfehlen. Abseits der Hauptstraßen hat es mir am meisten Spaß gemacht zu radeln.

Klar, ein Pedelec hätte alles vereinfacht. Aber ich bin ohne „eingebautem Rückenwind“ gefahren ;-)

Noch mal danke für die tolle Erfahrung und bis bald!

PS: ja, radeln macht mir immer noch Spaß und bleibe dabei ;-)

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