Fazit nach drei Wochen ohne Auto

Escrito em 09.06.2019 de Nico Götze
Equipe: Lissbeth
Município: Riegelsberg im Regionalverband Saarbrücken

Mein Fazit kommt mit etwas Verspätung, doch es war früher einfach keine Zeit dafür.

Ich habe es geschafft, auf das Auto zu verzichten, es fiel mir auch nicht sonderlich schwer. Doch muss ich fairerweise zugeben, dass ich es ohne meine Frau vermutlich nicht geschafft hätte. Denn ich machte zwar kleine Besorgungen, aber größere Einkäufe übernahm eben sie. Sie fuhr auch mit unserer Tochter zum Arzt. Natürlich ginge dies auch mit dem Fahrrad, aber bei Scharlach möchte ich sie nicht unbedingt mit dem Fahrrad herumfahren. Und wie bereits geschrieben, ist der ÖPNV einfach nicht gut genug ausgebaut, um in diversen Situationen das Auto stehen zu lassen. Vor allem am Wochenende.

Dennoch war es eine gute Erfahrung. Wir werden unser Zweitwagen verkaufen und fortan auf ein Auto verzichten. Denn es geht definitiv und für kleine Einkäufe in der Stadt, lohnt es sich das Auto einfach stehen zu lassen.
Am Donnerstag Abend waren wir noch in RGB im Hüftgold essen. Normalerweise wären wir gewiss mit dem Auto gefahren, weil meine Frau Fahrradfahren hasst, aber mit der Prämisse, gingen wir eben zu Fuß und das war sehr angenehm. Vor allem nach dem Essen:)
Somit profitierten auch meine Frau und meine Tochter von der Herausforderung, denn sie machten ebenfalls ihre Erfahrungen. Meine Tochter fand es zudem überaus spannend, dass ich komplett aufs Auto verzichtete und ich redete in der Zeit noch viel mehr mit ihr über die Umwelt, CO2 und das Klima und die Folgen, wenn sich nicht drastisch etwas ändert.

Ich hoffe, dass die Stadtradeln Aktionen Wirkungen zeigen und nicht nur eine temporäre Verhaltensänderungen der Menschen hervorrufen, und sie auch nach dem Ende öfters mal das Auto stehen lassen. Denn auch wenn es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein ist, und es ganz andere Baustellen gibt (Plastik, Verschmutzung der Weltmeere, industrielle Tierhaltung - deren CO2 Erzeugnis höher ist als jedes Verkehrsaufkommen und einfach einen Klimakiller darstellt - Rodung der Urwälder, etc.), um unsere Erde zu schonen und zu retten, ist es eben ein kleiner Beitrag, den die meisten Menschen ohne viel Aufwand leisten können. Man muss sich nur einmal ausmalen, wenn jeder Berufstätige, nur einmal in der Woche sein Auto stehen lassen würde, wieviel CO2 im Jahr dadurch eingespart werden würde.

In diesem Sinne, es waren interessante drei Wochen und ich hoffe, wir sehen uns auf der Straße mit dem Fahrrad:)

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