Über die Verkehrswende in Lünen ins Gespräch kommen: Do, 6.6. 19 Uhr

Imagem Escrito em 04.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
Equipe: Christen und Muslime
Município: Lünen im Kreis Unna

In der letzten Woche haben Radfahrer_innen in ganz Deutschland ein Zeichen gesetzt.
Die Initiative "Aufbruch Fahrrad" sammelte über 200.000 statt der nötigen 66.000 Unterschriften, damit sich der Landtag in Düsseldorf mit ihren Forderungen beschäftigt. Die Initiative möchte bis 2025 den Anteil des Radverkehrs in NRW von 8 % auf 25 % erhöhen. Das geht natürlich nicht von alleine. Die geforderten Maßnahmen sind: Mehr überregionale Radwege und Radschnellwege, mehr Fahrradstraßen und mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer in den Städten. Außerdem sollte das Fahrrad im Nahverkehr kostenlos mitgenommen werden können und Lastenräder gefördert werden. Siehe https://www.aufbruch-fahrrad.de/#neun

Diese Forderungen decken sich zum Teil mit den publikumswirksamen Sternfahrten, die der ADFC am Wochenende veranstaltete. Diese Fahrraddemonstrationen bringen es auf den Punkt: MEHR PLATZ FÜRS RAD! Immer mehr Autos drängen sich auf den Straßen und Radfahrer quetschen sich mit auf schmalen Fahrstreifen. Ja, es gibt eine Konkurrenz um den Platz auf der Straße! Im Moment sind die Autos am Stärksten, aber das ist eine politische Entscheidung.

Die LIGA Lünen lädt ein, am Donnerstag, den 6.6. von 19-20.30 Uhr im Bauverein zu Lünen, Langestr. 99, darüber für unsere Kommune ins Gespräch zu kommen. „Fahrradfreundlich und klimaschonend - wie sieht die Mobilität der Zukunft für Lünen aus?"
Geplant ist eine Diskussion über Anspruch und Wirklichkeit mit Arnold Reeker, dem Technischen Beigeordneten der Stadt (u.a. für die Abteilungen Stadtentwicklung, Straßenbau und Mobilität)
und Jürgen Heidenreich, dem verkehrspolitischen Sprecher des ADFC Lünen.

Vor drei Jahren hat der Rat der Stadt Lünen das Maßnahmenkonzept RAD+ ins Leben gerufen. Damit sollte Lünen sich weiter entwickeln zu einer fahrradfreundlichen Stadt. So wurde z.B. die Radstation am Hauptbahnhof modernisiert, für Radwege Markierungen angebracht und Kreuzungen überprüft. Doch noch immer klagen Fahrradfahrer über unsichere Situationen im Straßenverkehr. Immer noch ist das Auto das am meisten begünstigte Verkehrsmittel. Dabei machen die Staus auf vielen Kreuzungen längst deutlich, dass Mobilität für Lünen ganz neu gedacht werden muss. Welche Ideen und Strategien gibt es auf dem Weg zu menschen- und klimaschonender Mobilität? Das diskutieren die eingeladenen Arnold Reeker und Jürgen Heidenreich beim Netzwerktreffen der LIGA. Das Publikum soll auch zu Wort kommen. Herzliche Einladung an alle Interessierten!

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