Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Denzlingen im Landkreis Emmendingen


Das ist wie Rad fahren

Imagem Escrito em 24.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

... das verlernt man nicht, schreibt Bürgermeister Hollemann im Grußwort zum Stadtradeln. Das ist so und glücklich kann sich schätzen, wer es früh gelernt hat, denn Kindern fällt es wesentlich leichter, Rad fahren, Schwimmen oder ähnliches zu lernen.

Besonders beeindruckend finde ich aber Leute, die sich erst im Erwachsenenalter des Themas annehmen, aus welchen Gründen auch immer sie als Kinder das nicht konnten oder durften.

Jana zum Beispiel hat erst vor drei Jahren das Rad fahren gelernt - und hat unser Team beim diesjährigen Stadtradeln verstärkt und ihre Kilometer fürs Team erstrampelt. Chapeau - denn das eigentliche Ziel des Stadtradelns bestimmt sich für mich vor allem daran, wieviel Leute im Alltag mit dem Rad unterwegs sind. Wenn sie dabei auch noch Autokilometer ersetzen, umso besser.

Und wenn sie vorher noch gar nicht Rad gefahren sind sie die wirklichen Stadtradel Stars!

Die drei Wochen sind um und bedanken möchte ich mich auch bei meinem Team, das erst sehr kurzfristig zusammengestellt wurde. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Kilometer zusammen bekommen (fast 5000!). Danke euch und bis nächstes Jahr.

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Zum Abschluss eine Familientour

Imagem Escrito em 23.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Am letzten Tag des Stadtradelns nutzen wir als Familie die Gelegenheit, Spaß und Radfahrkilometer zu kombinieren. Es geht nach Emmendingen in die Eisdiele - nach getaner Arbeit eine schöne Feierabendtour in die Kreisstadt.

Hin über Sexau, mit Zwischenstopp beim Bioland Schweinehof und vorbei am ZfP Richtung Fußgängerzone. Die Räder lassen wir am Marktplatz stehen, um nach dem Eis noch ein bisschen durch die nette Emmendinger Flaniermeile zu streunen.

Zurück wählen wir zunächst den Elzdamm, biegen dann in Wasser ab und fahren an der B3 entlang über die Allmend nach Denzlingen zurück.

So viel wie in den letzten drei Wochen bin ich schon lange nicht mehr gefahren, meine Beine haben sich die letzten paar Tage auch bei mir beschwert. Deswegen war der gemütliche Abschluss heute Gold Wert - und schön finde ich die Idee des Stadtradelns allemal.

Ich hoffe, dass wir irgendwann mehr Leute erreichen, die nicht nur während der drei Wochen fahren, sondern das Fahrrad permanent in ihren Alltag einbauen.

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Geht nicht, gibt´s nicht

Imagem Escrito em 23.07.2020 de Volker Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Kann man einen knapp zwei Meter hohen Baum mit dem Fahrrad transportieren?
Geht nicht, gibt´s nicht - auch wenn im hinteren Teil des Anhängers seit einigen Wochen ein Wespennest zuhause ist. Ich war mir nicht sicher, was die Tierchen von der Tour halten, aber alles lief problemlos! Auf dem Weg nachhause überholte mich übrigens ein Teammitglied mit seinem Rennrad problemlos...

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Kanutour ohne Auto – geht das?

Escrito em 23.07.2020 de Simone Schmitt-Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Erst nach der Zusage zur Kanutour wurde mir bewusst, dass das Datum in den Zeitraum des Autoverzichts fällt. Kein Problem dachte ich – das wird schon irgendwie klappen.
Am Sonntag war es dann soweit: Der Ausgangspunkt sollte Steinenstadt am Rhein sein. Wir entschieden uns mit dem Zug und Fahrrad von Denzlingen über Müllheim nach Neuenburg zu fahren und von dort an den Rhein. Hier parkten wir die Räder und wanderten zum Treffpunkt entlang des Rheinradwegs. Bis hierher hat alles gut geklappt.
Die Kanutour war ein wunderschönes Erlebnis – leider wurde mir während der Fahrt bewusst, dass die zurückgelegte Strecke weiter wurde als gedacht und zu Fuß nicht machbar, besonders, da der Rheinradweg zwischen Grießheim (hier endete die Tour) und Neuenburg gesperrt ist und wir einen riesigen Umweg zurücklegen müssten.
Es blieb uns nichts anderes übrig als notgedrungen das Angebot anzunehmen, die Strecke nach Neuenburg mit dem Auto mitgenommen zu werden.
Im Nachhinein hätten wir die Fahrräder lieber zu Hause gelassen, es wäre einfacher gewesen von Grießheim mit dem ÖPNV nach Denzlingen zu kommen als zurück zu den Fahrrädern.

Übrigens haben wir schöne Aufkleber entdeckt, die nun einige Fahrräder unserer Familie schmücken.

Die Stadtradelzeit ging schnell um. Jetzt freue ich mich auf die letzte Teamaktion: Die gemeinsame Abschlussradtour Richtung Teningen zu einem gemeinsamen Picknick und einem Eisessen in Emmendingen auf dem Rückweg!

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Kurz vor dem Höllental...

Imagem Escrito em 22.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

erreicht man Himmelreich. Ich fahre unsere eigentlich für letztes Wochenende geplante, aber durch den Milchautomatentrip ersetzte, Tour nach WIesneck ab, weil ich mal wissen will, wieviele Kilometer es sind wenn man die üblichen Routen fährt. 57.

Und keine Spur von #abseitsradeln. Den Dreisamradweg meide ich normalerweise, fahre lieber durch Herdern und die Kartäuserstraße. Allerdings kann es auf dem Dreisamradweg doch zu besonderen Vorkommnissen kommen - siehe unten.

Ansonsten ist die Fahrt superschön, ich mag die ländliche Idylle nach Neuhäusern, die Gegend um Wiesneck und die Fahrt durch ... nein, wegen Corona ist eine Umfahrung der Klinikanlage Husemann ausgeschildert. Ich wusste gar nicht, dass man da drum rum fahren kann.

Auf der Rückfahrt nehme ich dann die Kartäuser - endlich wieder Platz :)

Besondere Vorkommnisse

Auf dem Dreisamradweg ruft mir ein entgegenkommender Radfahrer ein "Hallo Björn!" zu. Ich reagiere souverän, schmettere ein "Hallo" zurück, habe aber keine Ahnung, wer das war. Ohnehin mit schlechtem Gesichtergedächtnis ausgerüststet machen Sonne, Helm und Sonnebrille ihr übriges.

Ich drehe mich um und merke - der meint es ernst. Er hat angehalten und umgedreht. Hmm, mach ich dann mal besser auch. Stellte sich raus, dass es Walter war, der hier in der Gegend über die ARA Breisgau die Brevets für Paris-Brest-Paris (PBP) organisiert. PBP findet nur so alle fünf Jahre statt, die Brevets (200km - 300km -400km - 600km ) jedes Jahr (dieses Jahr wegen Corona natürlich nicht.)

Diese Langstreckenevents sind keine Rennen, sondern Fahrten, die jeder in seinem Tempo fährt, mit einer maximalen Zeitvorgabe. Man fährt mal allein, mal zu zweit oder in kleineren Gruppen. Vor einigen Jahren hatte ich an meinem einzigen Brevet teilgenommen, der 200er, zum Einstieg. Eine superschöne Strecke (Linachtalsperre vom 4.7. ist die Hälfte, dann geht es noch runter ins Markgräflerland) - ein spaßiger Event!

PS: Nachtrag: Hier noch die #abseitsrsdeln Tour nach Straßburfg mit Track:
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/32870-abseitsradeln-strassburg-und-zuruck

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Wenig Auto - viel Fahrrad

Escrito em 22.07.2020 de Volker Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Nun geht das Stadtradeln schon vorüber! Ich hätte glatt noch drei Wochen weiter ohne Auto unterwegs sein können. Wie beim letzten Mal bin ich mir sicher, dass es vor allem eine Frage der Gewohnheit ist, welches Verkehrsmittel man bevorzugt.

Meine schönsten Fahrradtouren: durch die March zur Nimburger Bergkirche, über den Elzdamm zum Köndringer Badesee, das kilometerlange „Bergabfahren“ von Kirchzarten nach Freiburg sowie die Teilnahme als Familie an einer Freiburger Fahrraddemo.

Sicherlich werde ich weiterhin wenig Auto und viel Fahrrad fahren.

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Gewohnheitsmensch

Imagem Escrito em 21.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Manche Gewohnheiten lassen sich schwer ändern. Zum Beispiel die Elsassrunde. Ich fahre immer erst nach Breisach, über die Grenze, dann hoch nach Marckolsheim und über Sasbach zurück nach Hause. Aber manchmal bricht man eben mit den Gewohnheiten, vor allem wenn man denkt, dass es einem windmäßig Vorteile bringt.

Die letzten großen Touren hatte ich immer im zweiten Teil Rückenwind, was sehr angenehm ist. Damit gewinnt man zwar keine Tour de France (Greg LeMond hat gesagt, dass er mal an einer Sraße wohnte wo er nur entweder rechts oder links zum Trainieren konnte und er ist immer mit Rückenwind raus und hat sich dann im Gegenwind nach Hause gekämpft...). Aber das Nach Hause fahren ist leichter.

Die zusätzliche Herausforderung ist, die Strecke zu finden wenn man sie auf einmal anders rum fährt. Ich hatte sie bewusst (*) nicht auf mein Navi geladen, um meine grauen Zellen etwas anzustrengen, das soll ja gegen diverse Altersschwächen schützen.

Ob die Rechnung mit dem Wind aufgegangen ist, kann ich nicht sagen, bin ja kein Mathematiker. Ich finde jedenfalls, dass heute mehr Wind als Schatten war. Dafür fahre ich noch eine kleine Extraschleife, weil ich nicht nur keinen Track aufs Navi geladen habe, sondern auch keine Frankreichkarte...

Die Bilder zeigen Illhäusern - es ist ganz schön da an der Kirch und mit dem Marktstand. Und es gibt einen Radweg bis Colmar - ich biege allerdings etwas vorher links ab um zurück Richtung Breisach zu fahren. Dort fülle ich meine Getränkevorräte auf und beeile mich mit der Rückfahrt. Statt über die üblichen Wirtschaftswege nach Bötzingen wähle ich die Landstraße, da muss ich nicht ständig anhalten oder Haken schlagen wegen der vielen Kurven.

(*) Nah, ich war einfach zu faul, sie drauf zu laden, weil ich los wollte...

Besondere Vorkommnisse

Ich fahre nicht so weit rechts wie die meisten Radfahrer und werde dementsprechend bei Gegenverkehr nicht überholt bzw immer mit viel Abstand überholt. Heute war ich deswegen etwas verdutzt als ich einen Motor hinter mir lauter werden höre. Ich drehe mich um und das veranlasst den Autofahrer dann doch, in die Eisen zu steigen. Er überholt und wird dann langsamer.

Ich fahre links neben ihn, sage artig "Bonjour". Er sagt, dass er mich erst spät gesehen hat und meint, dass ich aber ja in dem 20 Zentimeter breiten Streifen, der mittels gestrichelter Markierung abgetrennt ist, hätte fahren können. Obwohl alles sehr freundlich zugeht, scheint ihn meine Antwort nicht sonderlich zu interessieren, denn während ich noch mitten im Erzählen bin sagt er sowas wie "Ja, ja" auf französisch und fährt weiter. Solche Sachen passieren mir allerdings wirklich selten. Das letzte Mal war vor ca. drei oder vier Jahren, hoch auf den Schauinsland.

Dafür habe ich gestern ein Vorkommniss enthalten, das lustig genug war, es hier nochmal aufzuwärmen. Ich fuhr durch Biengen, durch ein Wohngebiet. Auf einmal merke ich, wie von rechts ein anderer Radfahrer kommt. Ich habe ihn weder gehört noch sonstwie bemerkt geschweige denn eine von rechts einmündende Straße wahr genommen. Als ich gerade eine Vollbremsung hinlegen will stelle ich fest, dass ich an einem Gegenstand vorbei gekommen an dem ich mich gespiegelt hatte...

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Sonnenschutz und Schweißbäder

Imagem Escrito em 20.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Kennt ihr das? Es ist ein warmer Tag, ihr wollt Rad fahren und euch gleichzeitig vor der Sonne schützen. Also großzügig Sonnencreme drauf und los geht's. Früher oder später fängt das Geschwitze an und die klebrige Masse läuft langsam ins Auge, wo es höllisch brennt.

Mit verschiedenen wasserfesten Produkten erreicht man mehr oder weniger bessere Ergebnisse. Nun habe ich eine Sonnencreme, die sich eigentlich gar nicht verteilen lässt, Man reibt und schmiert, sieht aber immer noch die dicke, weiße Schickt auf der Haut. Sieht gewöhnungsbedürftig aus. Allerdings habe ich festgestellt, dass sie überhaupt nicht verläuft, also auch nicht ins Auge.

Heute allerdings war es sehr warm und nun frage ich mich, ob diese Creme nicht einfach das Schwitzen an sich verhindert? Ich schwitze nämlich eigentlich schnell, aber heute perlte überhaupt kein Schweiß. Ich fühlte mich aber trotzdem recht warm. So wie auf dem Saunaweg. Oder gleich direkt in der Sauna.

Auf jeden Fall bin ich heute mal wieder mit kleinen Steigungen zugange, was Spaß gemacht hat nach einigen flachen Tagen. Im Markgräflerland gibt es schon nette Sträßchen. Manche von den ganz kleinen engen Wegelchen erinnern mich an Flandern. Naja, bis auf die Hitze natürlich.

Die kleine Runde über Badenweiler lasse ich heute weg. Nicht wegen der Steigung, aber ich bin mir aufgrund der Uhrzeit nicht sicher, ob es dann nicht zu spät wird. Sicherheitsjunkie. Habe neulich erfahren, dass das angeblich aus meiner Kindheit stammt - als ich ca. acht oder neun war war ich allein daheim und während eines Gewitters verabschiedete sich der Fernseher mit einem lauten Knall. Ich bin einfach sitzen geblieben bis meine Eltern wieder kamen weil ich mich nicht getraut hatte mich irgendwohin zu bewegen...

Heute morgen habe ich übrigens noch ein paar echte Stadtradel-Kilometer gesammelt. Meine Tochter konnte heute Kunst- und Musikprojekt nach Hause bringen - das heißt, alleine konnte sie die sperrigen Teile eben nicht transportieren, also bin ich mit dem Anhänger los gezogen. Der hatte sich schon bei der Projektabgabe letzte Woche als hilfreich erwiesen, weil es regnete und wir die Teile einfach in die wasserfesten Euroboxen gepackt hatten.

Besondere Vorkommnisse

Keine

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Familienausflug

Imagem Escrito em 19.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Heute ist mal wieder ein Familienausflug dran. Ziel ist der Milchautomat an der Hochburg. Über die Elz und Kollmarsreute erreichen wir die Schweine, die wir bereits letzte Woche bewundert hatten. Heute ist es deutlich wärmer und nur ein paar Unentwegte Schweinderl rennen grunzend und schmatzend durch die Gegend. Die meisten haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht und strecken alle viere von sich.

Bei uns hingegen geht die Arbeit jetzt erst los, denn bis Windenreute sind einige Höhenmeter zu bewältigen. Am Milchautomaten ziehen wir zwei Flaschen, ignorieren den Autofahrer, der seinen Motor laufen lässt und die Radfahrer, die sich so dicht hinter uns stellen, dass es auch in Nicht-Coronazeiten seltsam gewesen wäre und machen uns auf den Rückweg.

Natürlich nicht ohne nochmals bei der Sexauer Eisdiele vorbeizuschauen. In einem Vorgärtchen erspähen wir dann noch ein liebevoll im satten Grün geparktes Rad. Die nächste Pause steht bereits in Buchholz an: Wir setzen uns in einen Park, genießen den Schatten, die Tafel mit den ganzen Buchholzs, die es Europaweit gibt (150 Stück!), die Aprikosen und Pflaumen und machen, wofür Sonntage da sind: nichts.

Doch, etwas machen wir noch. Den Rückweg über Suggental nutzen wir zu einem Abstecher beim Obststand am Ortsrand von Denzlingen (Richtung Buchholz) und kaufen Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen. Sommermärchen.

Besondere Vorkommnisse

Keine

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Alles was Recht ist

Imagem Escrito em 18.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Obwohl die Tour heute kilometermäßig fast so lang ist wie die Straßburg Tour und es gefühlt heute nicht so heiß ist hab ich deutlich mehr Flüssigkeitsbedarf (heute sieben Flachen Getränke, bei der Straßburgtour waren es fünf). Das heißt drei Mal anhalten. Immerhin sind an einem Samstag auch Bäcker offen. Bei der Straßburgtour war ich mal auf einen Imbiss angewiesen, da gabs halt Cola, Fanta, Sprite. Alles genau meine Getränke. Nicht.

Heute ist es meist Apfelsaftschorle, das ich mir zu Gemüte führe, nur eine Flache Eistee ist noch dabei.

Bei Willstätt dann die Qual der Wahl: Nach links Richtung Straßburg (16 Kilometer) oder rechts nach Kehl (neun Kilometer). Man muss wissen, dass Kehl und Straßburg nur durch den Rhein getrennt sind. Ich vermute, dass die Strecke links einige schöne Wirtschaftswege umfasst und außerdem die Kilometerangabe eher bis ins Straßburger Zentrum gemeint ist. Trotzdem entschließe ich mich für rechts, für die kürzere Variante.

Schlechte Wahl. Der Weg wird bald schlecht, verläuft wenig attraktiv am Autobahnzubringer und wird dann auch noch für eine Ewigkeit unasphaltiert. Ich meine wirklich, eine Ewigkeit. Ich habs jetzt mal auf dem nachgemessen. Damit wäre auch geklärt, wie lange die Ewigkeit dauert - ca. zwei Kilometer.

Nach dem Erlebnis (siehe Besondere Vorkommnisse) probiere ich mal eine neue Strecke aus, Richtung Grafenhausen. Dabei bin ich dann auch am neuen Rulantica vorbeigekommen. Lust, da mal reinzugehen hat es aber nicht gemacht.


Besondere Vorkommnisse

Eine Radfahrerin vor mir in einer S-Kurve. In der S-Kurve eine Einfahrt, aus der ein Autofahrer rauskommt. Er beeilt sich, um vor mir auf den WIrtschaftsweg zu gelangen. Die Radfahrerin, nun auf der Geraden, fährt von einer guten Position (Drittelregelung - bei Geradeausfahrt im mittleren Drittel der eigenen Fahrspur) etwas weiter rechts, um den Autofahrer vorbeizulassen.

Der hätte meiner Meinung nach etwas langsamer fahren können, da dort die zwei Meter ABstand ja nicht eingehalten werden können. 300 Meter später hat der Autofahrer angehalten, weil an anderer Radfahrer ihn beschimpft. Als ich dazu komme, höre ich gerade was von "zwei Meter Abstand".

Als Unbeteiligter ist es etwas leichter, die Emotionen rauszunehmen, also mische ich mich ein, erkläre dem Autofahrer, dass das mit den zwei Metern stimmmt (*), dass er dann langsam machen muss und mit dem Radfahrer kommunizieren. Ich mag das an solchen Stellen auch nicht, wenn ein Autofahrer, ohne langsam oder sich bemerkbar zu machen an mir vorbeirauscht. Macht er aber langsam und gibt mir Zeit, mit ihm über den Schulterblick Kontakt aufzunehmen, dann lasse ich ihn auch mal vorbei wenn der Abstand weniger als zwei Meter ist.

Der andere Radfahrer sagt dann: "Ja, genau, dann können Sie doch mal hupen." Ich bin genauso verdutzt wie der Autofahrer - das erste Mal, dass ein Radfahrer angehupt werden will... Der Autofahrer erklärt "Hupen will ich nicht, da erschrecke doch die Radfahrer." Ich pflichte ihm bei, empfehle, dass man als Autofahrer langsam ran fährt und als Radfahrer eben sich auch mal umdreht, um mit dem Autofahrer zu kommunizieren. Der Autofahrer hat es verstanden, sagt "Ok, sorry, ich achte nächstes Mal drauf."

Der Radfahrer erzählt mir noch eine Geschichte, wie er mal dafür gesorgt hat, dass jemand seinen Führerschein für ein Jahr abgeben musste. Da er sich aber auch mit dem Conora-Mindestabstand schwer tut beschleunige ich und fahre allein weiter.

(*) Bisher stand in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nur drin, dass sicher überholt werden muss. Da haben Autofahrer und Radfahrer unterschiedliche Auffassungen. Gerichte (vor allem das Oberlandesgericht Hamm) hatten dann aber Präzedenzurteile geschaffen. 1,50 Meter Abstand beim Überholen. Wenn die Geschwindigkeiten bei 90 km/h oder höher liegen und bei Bergauffahrten soll der Abstand zwei Meter betragen.

Mit der diesjährigen StVO Novelle wurden die Maße direkt ins Gesetz geschrieben. 1,50m innerorts, zwei Meter außerorts. WIr befanden uns außerorts. Rausgeflogen ist der Passus, dass man beim Berghochfahren mindestens zwei Meter Abstand halten muss (was innerorts passieren kann). Das hatte ich befürchteet. Die Begründung war, dass man als Radfahrender beim Berghochfahren nicht ganz gerade fährt und deswegen mehr Abstand einzuräumen ist. Ich hatte befürchtet, dass dies mit der Novelle rausfliegt. Da hat wohl auch vom adfc niemand protestiert.

Und die Sache an der Denzlinger Unterführuing melde ich noch per RADar! Ich verstehe nicht, wieso da ein Radfahren verboten Schild steht. Der Gehweg durch die Unterführung ist für Radfahernde ohnehin verboten, auf der Fahrbahn kann es nicht verboten werden, weil dort keine Baustelle ist und nach rechts ist ohnehin Gehweg, Radfahrer frei. Hmm.

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Wer (Schilder) lesen kann ist klar im Vorteil

Imagem Escrito em 17.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Bei meiner heutigen Fahrt lernte ich mal wieder ein paar neue Wege kennen. Bereits in Schallstadt fuhr ich durch ein Wohngebiet, wo ich noch nicht alle Sraßen kannte. Später entdeckte ich auch bei Biengen einige Wirtschaftswege, die ich voirher noch nicht erspäht hatte. Da unten fahr ich allerdings auch seltener.

Es gibt von heute auch nicht viel zu berichten, außer dass ich an der Mooswaldallee von einer Frau mit Hund etwas abgelenkt war, sodass ich das Sackgassenschild wegen Baustelle übersehen hatte. Vollsperrung auf dem Weg neben der Mooswaldalle noch vor der Tullastraße. Auf holprigen Feldweg hatte ich keinen Bock, weil gestern schon wieder eine Speiche rausgehüpft ist.

Also Kehrtwende (ausgeschildert war natürlich keine Umleitung, es ist in Freiburg immer besser wenn man sich in solchen Fällen auskennt...) und auf dem linksseitigen Radweg Richtung Süden. Den fahre ich nicht gerne, weil dort freie Rechtsabbieger sowohl von links als auch von vorne drohen, an mehreren Stellen. An der IKEA-Kreuzung wurde das Problem dahingehend "gelöst", dass Radfahrer nun ein Vorfahrt gewähren vorfinden. Danke GuT! Am besten das Rad fahren gleich ganz verbieten, dann gibt es keine Radunfälle mehr...

Besondere Vorkommnisse

Von weitem sah ich eine Frau am Boden sitzen, machte sie einfach nur Pause? Dann sah ich einen Autofahrer, der am gegenüberliegenden Wirtschaftsweg aufs EInbiegen in die Landstraße wartete, aus dem Auto hüpfen. Als ich näher kam sah ich, dass die Frau sich aufrappelte. Ich fragte, ob alles ok ist, was sie bejahte.

Der Autofahrer, der aufgrund des Verkehrs nicht rüberkommen konnte hatte es mitbekommen dass alles ok ist und stieg wieder ein. Der Autofahrer, der diesseits auf dem Wirtschaftsweg, direkt vor der Frau, stand, hatte wohl nichts mitbekommen, er war immer noch fleißig mit EInbiegen in die Landtraße beschäftigt. Offensichtlich hatte er noch nicht den Blog vom 11.07. über den Schulterblick gelesen...

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Kleider machen Leute

Imagem Escrito em 16.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung - heute war ich leider etwas zu warm angezogen. Mit Unterhemd, langärmeligen Trikot und einer Regenjacke konnte mir zumindest der Regen nichts anhaben, zumal ich noch ein paar dünne Handschuhe wählte.

Da heute eine längere Runde bevorstand wollte ich besser ausgerüstet sein. Es gibt nichts Schlimmeres als stundenlang mit kalten Pfoten oder Füßen zu fahren - deswegen hatte ich auch noch Neoprenüberschuhe an. Es war dann aber schnell klar, dass der Regen erstens weniger als gedacht war und zweitens die Temperaturen höher als befürchtet.

Bei Breisach einmal über die Grenze und schon hörte es auf zu regnen. Dafür wurden die Felder bewässert.

Die französischen Radwege dürfen übrigens nur Radfahrende und Rechthabende befahren, so verstehe ich das Schild. Auf die Felder wiederum dürfen nur die Ausbeuter. Ich mach aber besser nochmal einen Französisch Kurs mit.

Wenn ich jetzt sage, dass beim Rheinübergang sofort auf der deutschen Seite der Regen wieder einsetzte, wäre das dramaturgisch snnvoll gewesen - es blieb aber bis kurz vor Riegel trocken. Es war allerdings auch eher Aerosol-förmig, nass wurde man davon kaum und die Regenjacke war immer noch übertrieben. Der Handschuhe hatte ich mich mittlerweile entledigt.

Besondere Vorkommnisse

Ihr erinnert ewuch vielleicht an den Eintrag vom 04.07. -die Radlerin ohne Schulterblick. An genau derselben Stelle kam mir heute ein Auto entgegen, ziemlich weit auf meiner Seite. Zum Ausholen, wollte in die Garage desselben Anwesens. Scheint ein gefährlicher Haushalt zu sein...

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Oink oink

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Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Ich sag gern, dass es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung gibt. Es hatte also nichts mit dem Regen zu tun, dass ich heute einen Minusrekord beim diesjährigen Stadtradeln aufgestellt hatte - ehrlich! Sogar meine Tochter, die morgens noch in der Schule war, ist heute mehr gefahren als ich.

Aber unser Familienausflug zu den Bioland Weideschweinen bei Windenreute war super. Vergnügt rannten die Ringelschwänze durch den Dreck, schlugen Haken, ärgerten sich gegenseitig oder gruben tief im Dreck nach Essen. Es war herrlich und auch dass wir zwischendurch nass wurden konnte unsere Stimmung nicht trüben.

Danach ging es noch nach Sexau in die Eisdiele - unsere Rechnung ging auf, denn es waren kaum Kunden da.

Besondere Vorkommnisse

Keine.

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Wer kennt Bachheim im Hochschwarzwald als Ausgangspunkt für die Drei-Schluchten-Wanderung?

Imagem Escrito em 15.07.2020 de Simone Schmitt-Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Dank des Verzichts auf das Auto haben wir den beschaulichen Ort am Sonntag kennengelernt und uns über die hervorragende Anbindung gefreut: Einmal umsteigen von Denzlingen nach Freiburg, bei einer Fahrzeit von 1h: 30 Minuten. Dank einem Regiokarten-Jobticket konnten die ganze Familie und die Fahrräder kostenlos mitfahren.

Auf der Rückfahrt sind wir in Himmelreich ausgestiegen und haben uns bergab bis Freiburg rollen lassen, um dann mit Gegenwind nachhause zu strampeln.

Ebenfalls sehr lohnend war ein Ausflug an den Köndringer Badesee. Von Denzlingen über den Elzdamm erreicht man ihn sehr schnell und kann sich dort unter Aufsicht der DLRG wunderbar abkühlen.

Durch das Stadtradeln haben wir bisher viel Neues in der Umgebung entdeckt!

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Abendstimmungen

Imagem Escrito em 14.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Es war mal wieder Bürozeit, allerdings erst am Nachmittag. Den Morgen musste ich noch abwarten, ob ich wirklich eine Präsentation halten sollte oder nicht. Nach dem Mittagessen ging es dann Richtung Freiburg. Der Bauch voll, der Wirtschaftsweg leer, die Fahrt relativ ereignislos.

Der Fahradrraum in unserem Büro war komplett voll - allerdings ist der Anteil der Pedelecs gestiegen, sodass meist noch ein Haken frei ist, an dem ich mein leichteres Rad hinhängen kann. Die durch die Abstandsregel bedingte notwendige Unterbelegung der Büros führt dazu, dass man erstmal ein bisschen suchen muss bis man einen freien Platz findet. Ich hatte dann aber ein ganzes Büro für mich.

Wobei ich die meiste Zeit im Besprechungsraum verbrachte, wo auch besagte Präsentation stattfand. Groß genug, damit die Leute mit dem Mindestabstand sitzen können.

Dienstag ist eigentlich Tennagist, aber da die beiden zur Verfügung stehenden Plätze unserer Mannschaft bereits mit einem Doppel und einem Einzel belegt waren nutzte ich die Gelegenheit für weitere Radkilometer.

Es war eine tolle Abendstimung im Kaiserstuhl. Das Foto mit der Schafherde am Elzdamm habe ich nicht gemacht, weil es gerade so schön lief... dafür noch kurz die Abendstimmung mit Blick Richtung Osten eingefangen. Ja, Rad fahren ist einfach was Tolles!

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Ist das wohl ein/e Stadtradler/in?

Imagem Escrito em 13.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Heute war Pressetermin für die Stadtradel Stars. Ich träumte von Artikeln in der Zeit, dem Spiegel, der Süddeutschen... Na gut, immerhin sind wir jetzt bei regiotrends, Von Haus zu Haus und mit der Badischen Zeitung auch überregional vertreten.

Auf die Artikel bin ich gespannt, denn die Presse fragte nur in die Runde und außer einem Interview mit Herrn Oswald vom Landratsamt gab es keine Einzelgespräche. Der Tenor war jedenfalls äußerst positiv, alle hatten Spaß beim Stadtradeln, der Autoverzicht fiel den Leuten leicht und es wurden gute Geschichten erzählt. Die Badische Zeitung probierte ein paar Mal, auch mal etwas Negatives aus uns herauszukitzeln, was nicht ganz verwunderlich ist, denn wenn man dort die Berichterstattung übers Fahrradfahren liest ist sie oftmals doch eher negativ geprägt. Mit Negativem konnten wir aber nicht dienen, denn alle haben Spaß beim Kilometersammeln.

Beeindruckend fand ich das Ehepaar Druba, die nun das Problem mit dem
Hin- und Herfahren für Ihre Kanutour gefunden haben - inlinern! Und man lernt nicht aus, einen sehr schönen Vorschlag fand ich, dass man sich als Stadtradler/in per Wimpel oder ähnliches outen kann. Dann sieht man beim Rumfahren wer mitmacht und Leute die es nicht kennen werden darauf aufmerksam gemacht. Win-Win!

Abends dann die Feststellung, dass ab 19:00 die Wirtschaftswege doch eher leer sind. Prima! Und noch eine interessante Feststellung: Manchmal verzweifel ich an der Ampel zwischen Wasser und Emmendingen, über die B3, weil die Ampelphase sehr lange ist. Das scheint aber tatsächlich mit dem Verkehr auf dee B3 zusammenzuhängen. Als ich von Emmendingen kam und Richtung Wasser wollte schaltete die Ampel kurz vor mir auf Rot. Da ich weiß, dass sie mittels Induktionsschleife gesteuert wird stellte ich mein Fahrrad wie immer auf die sichtbare "Schnittlinie" auf dem Asphalt.
Dort sind die Chancen am größten, dass sie auch auf Fahrräder reagiert.

Ich schaute kurz nach unten und beim Wiederhochschauen war die Ampel bereits grün! Das schaffe ich bei mehr Verkehr auf der B3 auch nicht mit anderen Autos, die natürlich die Induktionsschleife noch leichter auslösen.

Besondere Vorkommnisse

Keine

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Einmal Strasbourg und zurück

Imagem Escrito em 12.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Heute gibt es einen kurzen Blogeintrag (je länger die Fahrt desto geringer die Schreibzeit...). Ich bin nach Straßburg gefahren, auf der französischen Seite hin, auf der deutschen Seite zurück (die Strecke auf der deutschen Seite ist natürlich kürzer, das ist eben deutsche Effizienz...). Um mal eine flache Tour fürs #abseitsradeln anbieten zu können hab ich heute etwas experimentiert.

Ich wollte ja nicht nur am Kanal entlang fahren (der wird irgendwann langweilig, außerdem ist das bestimmt *kein* #abseitsradeln. Die genaue Tour werde ich im adfc Veranstaltungsportal posten und dann in ein paar Tagen hier drauf aufmerksam machen (und keine Angst, man kann es natürlich auch auf mehrere Tage aufteilen)

Kleiner Hinweis: Ich bin in Sasbach über die Grenze - mein Standard ist eigentlich Rhinau wenn ich nach Norden fahre, aber die schwimmende Rheinbrücke dort ist noch außer Betrieb.

Besondere Vorkommnisse

Es war knapp - 165 Kilometer lang ist nichts passiert, dann fuhr ich in Emmendingen in einen Kreisverkehr und eine Autofahrerin fuhr, ohne die Vorfahrt zu beachten, auch ein, als ich schon lange am Kreiseln war. Ich machte mich akustisch bemerkbar, sie hielt daraufhin sofort an. War allerdings nicht einsichtig und meinte, dass mehrmaliges Hupen die Situation löst. Das tat es nicht, aber nachdem ich entschieden hatte, dass sie lange genug warten musste und Zeit zum Nachdenken hatte fuhr ich weiter.

Fotos

Man fühlt sich wie im Südwesten der Republik - es ging durch Hesseheim und Schwobsheim
Bindernheim hat immer zwei Blumen beim Ortsverschönerungswettbewerb Village fleuri
Auch in Frankreich gibt es etliche touristische Radwege und internationale Radverbindungen, die auch sehr gut markiert sind
Das Elsass bietet pittoreske Häusle und vieles mehr
Matzenheim hat Rathaus, Kirche und Bücherei direkt nebeneinander und schön sind sie auch noch
Auchan ist eine große Supermarkkette und hat auch sonntags offen...

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„Was ich gerne hätte: Autofreie Städte“

Imagem Escrito em 12.07.2020 de Volker Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Das Mitradeln bei der Freiburger Fahrraddemo, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Es war toll zu sehen, wie viele Menschen sich für den Klimaschutz und das Fahrradfahren einsetzen. Wenn man mal über eine Stunde lang mit vielen anderen Fahrradfahrern alleine auf mehrspurigen Straßen fährt, ist es eine sehr große Umgewöhnung sich wieder an kleine Fahrradstreifen zu gewöhnen.

Interessant waren die Informationen während der Fahrraddemo: Es gibt vierspurige Autostraßen, während Fußgänger und Fahrradfahrer sich den Bürgersteig teilen müssen (z. B. Friedrichsstraße in Freiburg). In der Bismarckallee sei einst die Straßenbahn gefahren, bevor im Zuge des Bahnhofsneubaus eine vierspurigen Autostraße ohne Straßenbahnlinie entstand…. In der „Green City“ lässt sich da sicherlich noch einiges ändern (https://fr-entscheid.de/)! Und in Denzlingen wahrscheinlich auch.

Die Fahrraddemo in Freiburg findet übrigens alle 14 Tage freitags um 17 Uhr statt. Wann radelst du mit?

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Spieglein, Spieglein an der Wand...

Imagem Escrito em 11.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

... wer ist der Hellste im ganzen Land? Beworben hatte sich ein Autofahrer aus Benzhausen, der an seiner sehr engen und durch Hecken sehr unübersichtliche Hofeinfahrt löblicherweise einen Spiegel installiert hat. Kurz bevor ich an der Stelle war fuhr er schneidig raus. Ich war bremsbereit, weil ich in Wohngegenden mit vielen Einfahrten immer mit allem möglichen rechne. Ich denke, aber das Geld für den Spiegel hätte er sich sparen können, wenn er sowieso nicht reinschaut. Meine Stimme bekommt er jedenfalls nicht.

Spiegel fehlen übrigens oft an den Wirtschaftswegen, die zur Zeit wieder vor allem durch Maisfelder stark sichtbehindert ist. Hier appelliere ich an die Vernunft der Radelfraktion. Vor ein paar Tagen fuhr ein Rennradfahrer die Brücke über die Eisenbahn südlich von Denzlingen (Grobrichtung Vörstetten oder Gundelfingen). Er fuhr dann volle Kanne über die Kreuzung wo es rechts zum Südhof geht. Dort kam natürlich ein Radfahrer heraus, der Rennradler schwenkte nach links und hatte dabei Glück, dass kein Gegenverkehr kam und der von rechts kommende auch rechts abbiegen wollte. So mussten sie wenigstens nicht die Wege kreuzen.

Unabhängig davon was von dem ganzen Mais und seiner komischen Position als Krafstoffquelle statt als Futter hält. Er ist nun mal da und manchmal muss man eben auch seine volle Fahrt verlangsamen, um sicher über eine Kreuzung zu kommen (in Wyhl sind mal zwei Radfahrer an so einer Kreuzung ums Leben gekommen, obwohl sie sogar Vorfahrt hatten).

Apropos Spiegel - ich werde öfter mal gefragt ob ich mit Spiegel fahr. Ich verneine das regelmäßig, lege extrem viel Wert auf den Schulterblick. Auch heute habe ich wieder einen überholungswilligen Autofahrer mittels Schulterblick in die Warteschlange zurückverwiesen (prompt kam nämlich an der unübersichtlichen Stelle ein Auto entgegen - das wäre eng geworden!)

Der Schulterblick ist ein super probates (und stark unterschätzes) Kommunikations- und Organisationsmittel. Ich mache manchmal einen Schulterblick, selbst wenn ich geradeaus fahre und merke, wie Autofahrende sofort aufmerksam werden. Und genau das will ich. Denn entgegen landläufiger Meinung glaube ich, dass viele für Radfahrende gefährliche Situationen meist durch Unaufmerksamkeit und nicht durch Böswilligkeit entstehen. Das macht die Konsequenzen zwar nicht erträglicher, aber alles was ich dafür tun kann, um deren Aufmerksamkeit zu bekommen hilft mir.

Neben dem Schulterblick ist es die Fahrstreifenposition. Viele Leute fahren extrem weit rechts, um ja nicht den Autoverkehr zu behindern, der hat in Deutschland schließlich Sonderstatus. Das Ganze in einem Blog zu erklären würde mich jetzt überfordern, aber bei Interesse an einem der adfc "Besser Rad fahren" Seminare schreibt mir einfach eine email (Bjoern.Haake at adfc-bw.de)

Meine kurze Fahrt heute war gekennzeichnet durch Trial and Error. Am Anfang hatte ich den Plan, mal wieder am Zubringer Nord entlang zu fahren. Dann kamen mir Zweifel, weil ich mich erinnerte, dass dort sehr viele Schlaglöcher sind. Ich überlegte mir Alternativen, hatte heftige Diskussionen mit mir selber und entschied schließlich doch am Zubringer entlang zu fahren. Das ist definitv #abseitsradeln - wegen des Lärms und der Abgase für ca. drei Kilometer auch nicht super schön. Aber es war frisch asphaltiert und ist schon eine gute Alternative um in die March zu kommen.

Apps und Co

Gestern und heute habe ich mal die Stadtradel App ausprobiert. Ich bin nicht der Handy- oder Apptyp, aber als Team Captain sollte ich doch Bescheid wissen: Pros: a.) Das lästige händische Eintragen entfällt. Die App zeigt die zurückgelegten Kilometer an, sobald man das Tracking startet. Beendet man das Tracking wird der Wert automatisch im Konto eingetragen. b.) Er zählt mehr Kilometer als mein Edge 820... Heute hatte ich beim Edge 50,4 - bei der Stadtradel App waren es 51,3. Gestern hwaren die Werte allerdings gleich...

Nachteile: a.) Akkuverbrauch ist beim Smartphone recht hoch. Mein iPhone hatte heute für die guten zwei Stunden gerade so gereicht. b.)Das Handy wird außerdem recht warm. c.) Privacy - mein GPS-Gerät ist anonymisiert, ein Privileg, das ich beim Handy nicht habe. Außerdem hab ich mein Handy fast immer im Flugmodus. Zur Zeit aber ist sogar Blootooth an (wegen der Corona-App)

Besondere Vorkommnisse

Eine Radfahrerin mit Hund an der Leine, gleich 500 Meter nach dem Start. Die beiden waren sich nicht ganz einig - der Hund rannte nach rechts aufs Feld, sie bog links ab, die Leine versperrte mir den Weg. So hoch konnte und wollte ich nicht springen... Sie bemerkte dann ihren Faux-Pax, schaffte es einigermaßen nach rechts zu schwenken und trotz Wackler ohne Hinfallen anzuhalten.

Fahrrad, Hund und Leine sind keine ganz glückliche Kombi. Man muss sein Fahrrad super beherrschen, auch bei langamer Fahrt und einhändig. Der Hund muss spuren und darf keine plötzlichen Aktionen machen. Alles in allem denke ich, dass Gassi gehen per pedes die bessere Alternative ist.

Bilder

a.) Es gibt dort einen Hügel bei Benhausen zu sehen und wenn man oben ist steht ein Wegweise - man sieht aber auch die Maisfelder, das heißt also: Vorsicht! b.) Dann vorbei an einer Blumenwiese, mit einer kleinen Hütte und einer als Wasserspeicher umfunktionierten Badewanne c.) Vorbei an einer Pferdekoppel d.) Hinweisschild zum schnuckligen Biohofladen e.) Und der schnuckelige Biohofladen ist doch auch ganz schön professionell f.) Störche - es waren wohl 12 (einer war noch auf dem Feld das sich vor dem Foto befand...

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Die Drei Tage von De Panne

Imagem Escrito em 10.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Die Drei Tage von De Panne sind ein professionelles Rad-Etappenrennen. Mich hat mal jemand gefragt wo der komische Name herrührt. Ich hab dann die Geschichte erzählt - wie in der ersten Austragung der Gesamtführende, der eigentlich uneinholbar vorne war, eine Panne hatte, die sich nicht so einfach beheben ließ. Zur damaligen Zeit gab es noch keine Materialwagen - die Radfahrer durften auch keine fremde Hilfe annehmen.

Das dadurch das Rennen spannender wurde fanden die Organisatoren so gut, dass ab sofort jemandem, der zu viel Vorsprung hatte, eine Panne zugefügt wurde. Grausam. Heutzutage läuft es weniger martialisch über Zeitstrafen.

Die fragende Person verdrehte die Augen und meinte, dass das eine sehr komische Tradition sei. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Find ich nicht. Ist ja frei erfunden." Immerhin stimmte der Teil, dass früher Radfahrer alles selber reparieren mussten. Und als Eugene Christoph bei der Tour de France 1913 einen Gabelbruch erlitt, hat er es selber geschweißt. Allerdings trat ein Junge den Blasebalg fürs Schweißgerät, was ihm eine Strafminute einbrachte (das fiel aber bei über zwei Stunden Zeitverlust nicht wirklich ins Gewicht...). DIe gane Story findet ihr zum Beispiel bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Eug%C3%A8ne_Christophe

Nein, das Rennen ist einfach nach dem Ort De Panne benannt, wo es stattfindet. Ja, der Ort heißt wirklich so. Ist in Belgien, ganz nahe bei der Grenze zu Frankreich, bei Dünkirchen.

Und sicherlich könnt ihr euch denken, wieso ich das erzählt habe - ich hatte heute Doppelpanne. In Riegel sprang mir mal wieder eine Speiche aus dem Hinterrad. Das passiert öfter und ein neues HInterrad ist schon lange bestellt. Corona sei Dank gibt es aber Lieferschwierigkeiten. Ich musste also mit eierndem Hinterrad zurück, schaffte es bis Reute. Dann hatte ich vorne platt... Schnell den Schlauch gewechselt und es ging nach Hause, nur mit der Hälfte der geplanten Tour im Kasten.

In Denzlingen dann schnell zum Fahrradladen - darf man hier Schleichwerbung machen? Egal, es gibt ja nur eine Radladen in Denzlingen und der Name ist auch kein Geheimnis. Wo es sonst viele Müllers gibt ist es hier eben Nübling.

Der Hexer Andy hatte in Nullkommanix die Speiche wieder drin. Das gibt mir ein paar Tage Luft. Ich befürchte aber, dass vor Ende des Stadradelns das Malheur wieder passieren wird und das bestellte Hinterrad auch noch nicht eingetroffen sein wird.

Um meinen Frust zu bekämpfen bin ich dann noch Richtung Elzach gefahren. Dort war ich länger nicht mehr und bewunderte die Bauarbeiten der Umgehungsstraße. Immer wieder spannend, wie man die Fahrbahn für Autos relativ eben halten kann und den neuen Radweg daneben so hügelig zu machen, dass man ein paar kleine Bergwertungen fahren kann (kommt auf dem Bild leider nicht rüber, aber gerne mal einfach anschauen...)

Das Bild mit den zwei Häusern ist übrigens eine notorische Engstelle auf der Strecke, an der keine zwei Autos aneinander vorbeikommen. Einer muss immer warten. DIeses Problem sollte durch die Umgehungsstraße gelöst werden.

Da man die Bilder nicht untertiteln kann hier noch die Frage zu dem Bild mit Schild: Kann ein Blindenhund so was eigentlich lesen?

Besondere Vorkommnisse

Wie bitte? Reicht das oben geschilderte nicht???

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Kalte Gedanken an heißen Tagen

Imagem Escrito em 09.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Echt jetzt, dieses Bild entstand heute beim Stadtradeln? Also, ganz im Vertrauen: Natürlich ... nicht. Aber heute war ich nach zwei Bürotagen mal wieder im Homeoffice. Das heißt, ich war den ganzen Tag drinnen (Frühstück und Mittagessen können leider wegen des Baustellenlärms nebenan nicht auf dem Balkon stattfinden). Die Wohnung war kühl und ich ziemlich baff ob der Hitze draußen, nach der Arbeit. Also startete ich eine kleine Freiamt-Feierabendrunde mit Gedanken an Eis, Meer oder eben einfach an ein Eismeer - siehe Bild.

Der andere Grund für ein fehlendes aktuelles Foto: Ich hab - mal wieder - mein Handy daheim vergessen. Da bin ich echt schlampig, kann dann im Notfall nicht telefonieren und eben auch keine Bilder schießen. Tja, schade - dabei war es so schön auf den Freiämter Hügeln und es gab schon einige sehenswerte Motive. Wie zum Beispiel die mit frisch gewaschener Wäsche gespickte Wäscheleine auf einer Wiese, die mich ein bisschen an 70er Jahre Werbung einer bekannten Waschmittelfirma erinnerte...

Aber einfach auch die genialen Blicke rüber zum Schwarzwald oder einfach auf die Hügel bei Freiamt, mit den einzelnen Höfen, dazu der blaue Himmel und die schönen Wolkenformationen.

Vor den Buena Vistas muss allerdings auch etwas Schweiß vergossen werden, vor allem bei Siegelau geht es gut hoch. Gerade als ich auf dem gps-Gerät schauen wollte wie steil es an dem steilsten Stück war fiel die Steigungsanzeige aus. 0 Prozent hielt ich ob meines Schneckentempos für unrealistisch, aber wer weiß....

Aus der Erinnerung meine ich, dass es knapp 20 sind, aber vermutlich liegt es daran, weil dort ein Schild die Geschwindigkeit auf 20 beschränkte. Scherzkekse...

Zurück ging es dann in Windeseile, denn es stand noch eine adfc-Videokonferenz an. Schweißgebadet, aber nur ein paar Minuten zu spät (blöder Gegenwind) berieten wir adfc TourGuides uns. Das TourGuide Zeritfikat (https://www.adfc.de/artikel/adfc-tourguide/) ist eine Ausbildung, bei der alle Aspekte einer Tour (von Organisation über rechtliche Fragen bis hin zur sicheren Durchführung) gelehrt werden.

Momentan sind bei uns zwar erstmal alle Touren abgesagt und ich halte es für schwierig, eine Tour wirklich Corona-konform durchzuführen, aber auch das nächste Jahr will schon mal mitbedacht werden.

Besondere Vorkommnisse

Keine

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"Ich habe mein Rad als Sportgerät entdeckt"

Imagem Escrito em 09.07.2020 de Simone Schmitt-Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Nun sind wir schon eine Woche am Kilometersammeln und ich bin seit einer Woche Besitzerin eines Tachos. Früher dachte ich: „Brauche ich nicht.“ Nun merke ich, es macht Spaß direkt zu sehen, wie viele Kilometer schon alleine die Alltagsfahrten durch Denzlingen ergeben.

Bisher war das Fahrrad (m)ein Verkehrsmittel um im Alltag von A nach B zu kommen. Seit dem neuen Tacho habe ich das Rad als Sportgerät entdeckt und dabei schöne Touren in der Gegend kennengelernt zum Beispiel den Baggersee in Köndringen.

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Ideales Fahrradwetter

Imagem Escrito em 09.07.2020 de Volker Druba
Equipe: Mobil ohne Auto
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

In der ersten Woche haben wir unser Auto überhaupt nicht vermisst. Wir sind unsere üblichen Strecken mit dem Fahrrad gefahren und haben außerdem mit der Familie am Wochenende noch einige Kilometer gesammelt.

Für Juli ist momentan ideales Fahrradwetter. Morgens ist es angenehm kühl, so dass ich morgens sogar langärmlig zur Arbeit fahre. Das war in den letzten Jahren im Juli sonst nicht der Fall.

Am Freitag wollen wir mit unserem Team auf der Friday-for-Future-Fahrraddemo in Freiburg teilnehmen und unsere Teamkilometer anwachsen lassen.

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Nicht alltäglicher Weg zur Arbeit

Imagem Escrito em 08.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Ich bin heute über den Mooswald zur Arbeit gefahren. Es brachte mir ein paar mehr Kilometer, denn leider musste ich meine ursprünglich geplante 60-Kilometer-Tour absagen. Mobilitätsausschuss in Freiburg. Ich bin dort für den adfc eigentlich nur in Vertretung, musste aber dieses Mal einspringen.

Es gab interessante Diskussionen und ich hoffe, dass die Pläne am Innenstadtring bis Jahresende umgesetzt werden. Es gäbe dann nur noch eine überbreite Fahrspur für den Kfz und einen breiten Radweg. Die Versuchsphase am Friedrichring war offensichtlich erfolgreich.

Ansonsten gingen die verbalen Scharmützel zwischen der einen Stadtradfraktion, denen die Maßnahmen nicht weit genug und zu langsam gingen und der anderen Fraktion, die die Verwaltung in den höchsten Tönen lobte, hin und her.

Da in der Einladung drin stand, dass ich stimmberechtigt sei, ging ich davon aus, dass auch über irgendetwas abgestimmt wird. Dem war aber nicht so. Beschlossen wurde immerhin, dass sich der Mobilitätsausschuss in Zukunft vier statt zwei Mal pro Jahr treffen wird. Vielleicht dauert dann eine Sitzung nicht mehr vier Stunden....

Besondere Vorkommnisse

Keine

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Beim Radeln kommen die besten Gedanken

Imagem Escrito em 07.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Heute ging es zur Abwechslung mal ins Büro - das ist für mich ja das eigentliche Stadtradeln. Also gab es heute "echte" Kilometer, einer Team-Demo sei Dank. Viel hat sich nicht verändert seit meiner einzigen Bürofahrt vor zwei Wochen. Die Wirtschaftswege Richtung Gundelfingen waren wieder verstopft von Radfahrenden - yippee!

Das Wetter war genauso schön, Autoverkehr war ebenfalls überschaubarer als noch vor Coronazeiten und auch an der Strecke - handgestoppte 8,786824e47654 Kilometer - hat sich nichts geändert.

Und ich merke wieder, wie gut diese tägliche, kurze Fahrt tut. Schon beim Hinfahren steht der doppelte Blogeintrag im Hirn, weil einem dabei so viele Gedanken durch den Kopf sprudeln. Also bin ich bei der Rückfahrt gedanklich wieder am kürzen, schließlich lesen die Leute heute ja nur noch wieviel... hmm, zwei Minuten?

Irgendso etwas meine ich mal gelesen zu haben, was ich auch verstehen kann. Allein die Anzahl der Blogs ist exorbitant hoch - soviel Lebenszeit hätte man gar nicht, die alle zu lesen.

Ok, ich denke, die zwei Minuten sind um.

Besondere Vorkommnisse

Ich bin heute mal wieder stadtauswärts die Händelstraße gefahren, etwas, das ich eigentlich schon länger nicht mehr gemacht habe ( nicht wegen Corona, sondern einer Winterumstellung meiner Gewohnheitsstrecke geschuldet - manchmal mache ich das entweder aus purer Lust oder aus Neugierde, eine mir unbekannte Seitenstraße zu erforschen oder Tipps von Bekannten oder Freunden folgend oder, oder, oder...).

Also die Händelstraße - dort stehen abwechselnd links und rechts geparkte Autos. Ick kam an eine Stelle, an der die Vehikel rechts geparkt waren, mit einer Lücke davor. Da mir ein Auto entgegenkam, das hier Vorrang hat, wartete ich in der Lücke. Zwei eifrige Radfahrende (einer mit Pedelec, eine mit Fahrrad) sind an mir vorbeigezischt und dann auch einigermaßen an dem entgegenkommenden Auto vorbeigekommen.

Dabei sind sie allerdings an mehreren geparkten Autos vorbeigehfahren. Das Risiko, von einer aufgehenden Autotür mitgenommen zu werden ist sehr real und ich kenne mehrere solcher Unfälle, die tödlich verlaufen sind (auf unterschiedliche Arten, zum Beispiel weil Radfahrende Richtung Fahrbahn fielen und von Bussen überrollt wurden oder weil sie einfach durch die Wucht des Aufpralls mit der Tür getötet wurden).

Deswegen mein Appell: Unabhängig von den Diskussionen über den holländischen Griff (der übrigens nicht neu ist, denn den hab ich schon in der Fahrschule gelernt, und das ist ein paar Jährchen her) kann ich nur raten, genügend Abstand von geparkten Autos zu halten.

Das gilt übrigens auch, wenn man rechts an geparkten oder stehenden Autos vorbeifährt. Rechtlich gesehen darf man das, wenn es sicher ist. Eine Radfahrerin hat vor Gericht mal eine Teilschuld zugesprochen bekommen, weil zu dicht rechts an einem stehenden Auto vorbeifuhr und von der aufgehenden Autotür umgerissen wurde.

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Fuß- und Radentscheid Freiburg

Imagem Escrito em 06.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Seit dem 1. Juli werden in Freiburg Unterschriften für den Fuß- und Radentscheid (https://fr-entscheid.de/) gesammelt. Beim Fuß- und Radentscheid geht es um Verbesserungen in Freiburg rund um den Fuß- und Radverkehr. Der Entscheid ist zweigeteilt - ein Teil ist ein Bürgerbegehren mit Forderungen ähnlich dem Berliner oder Stuttgarter Modell.

Der zweite Teil ist eine spezielle Forderung, um konkret Verbesserungen am Innenstadtring zu fordern. Dort sind die Radwege teilweise katastrophal gefährlich, zum Beispiel an der Schlossberggarage. Dass es besser geht hat der Fuß- und Radentscheid am 23.5.2020 bewiesen, als er auf dem Schlossbergring zeitgleich mit zahlreichen anderen Städten in Deutschland eine Popup-Bike Lane eingerichtet hat

Nur in Freiburg gemeldete Bürgerinnen und Bürger können eine legale Unterschrift zur Aktioin beisteuern. Aber die Info gerne bei Bekannten und Verwandten streuen, die es vielleicht noch nicht miotbekommen haben. Bei zahlreichen Veranstaltungen werden Leute vom Fuß- und Radentscheid präsent sein.

Was Denzlingen betrifft - die ersten Einträge im RADar! sind getätigt.

Nachtrag

Einige der #abseitsradeln Touren sind in der adfc Tourendatenbank verfügbar, zum Beispiel, die Tour vom Samstag: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/32487-abseitsradeln-linachtalsperre

Besondere Vorkommnisse

Auf der heutigen Kurztour im nördlichen Kaiserstuhl: Keine

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Grenzenlose Freiheit

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Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Für mich ist Rad fahren immer ein Gefühl von Freiheit. Grenzenlos wird sie, wenn man einfach zu den französischen Nachbarn radeln kann. Bei Breisach über die Grenze, dann eine Weile auf dem Eurovelo Radweg 15 - der Eurovelo 15 ist nichts anderes als der Rheintalradweg - auf der französischen Seite.

An einigen Stellen leidet er leider an extremen Wurzelaufbrüchen, teilweise (südlich von Artzenheim) ist er auch unasphaltiert. Um noch ein paar extra Kilometer zu bekommen bog ich Richtung Jebsheim ab. Die kleinen D-Straßen sind dort nicht sehr befahren.

Bei Sasbach ging es zurück nach Deutschland, um über Wirtschaftswege Richtung Heimat zu gelangen. Leider war es schon später, der Radweg wurde voller, sodass ich in Endingen auf die Fahrbahn auswich.

Abends waren wir Minigolfen und auf dem Nachhauseweg fand ich die Stelle, die meine Mutter neulich erwähnte - der für Radfahrende freigegebene Fußweg an der Elzstraße hat ebenfalls teilweise extreme Wurzelaufbrüche. Wie die Nachbarn in Frankreich hat man das Problem mittels eines Schildes "behoben". Ich werde mal das RADar! Werkzeug ausprobieren und diese Stelle melden.

Vielleicht tut sich ja was?


Besondere Vorkomnisse

Ein Landwirt bei Jebsheim wollte mit seinem superlangen Gefährt (zwei Hänger, davon einer in Überlänge) die Straße queren (von einem Feldweg zum anderen). Er schaute mehrmals in beide Richtungen udn als ich fasst da war, fuhr er los. Natürlich war ich davon wenig erbaut, bog ab und fragte mal nach, warum er das gemacht hatte. Seiner Einschätzung war ich sehr langsam unterwegs (hmm, 32-34 km/h - verglichen mit den Autos an der Stelle vielleicht langsam, aber irgendwie dich auch schnell genug).

Naja, ich hab ihm ein bisschen erzählt, dass er als motorisierter besondere Vernatwortung trägt und nachdem er sich entschuldigt hatte fuhr ich weiter. Immerhin kam ich mal wieder dazu, ein bisschen französisch zu sprechen.

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#abseitsradeln

Imagem Escrito em 04.07.2020 de Björn Haake
Equipe: adfc
Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

Coronabedingt haben wir momentan erhöhtes Radfahraufkommen. Gerade die Radwege in den Städten sind oft viel zu eng, aber auch einige beliebte Routen außerorts sind zur Zeit überfült. Der adfc hat deswegen die Kampagne #abseitsradeln gestartet. Wer also Touren auf Facebook, Twitter oder ähnlichen Medien veröffentlicht, der kann durch Zusatz des Hashtags #abseitsradeln auf eine Tour aufmerksam, die eventuell noch nicht so überlaufen ist

Ziel ist, das momentane Gedränge etwas zu entzerren (zumal nicht jeder die Abstandsregeln auf dem Schirm hat und Radfahrende gern nebeneinander bleiben, auch wenn sie dadurch den Abstand zu Entgegenkommenden praktisch auf Null setzen oder Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die nach links UND rechts ausweichen - somit kann man zu keinem der beiden oder mehreren den Mindestabstand einhalten.

Wenn ich morgens fahre nehme ich gerne noch eine Strecke, die ab Mittag vielleicht schon zu voll ist - am liebsten aber fahre ich zur Zeut auf den Strecken, die sich ohne Radwege irgendwo entlangschlängeln. Da ist es einfacher, den Abstand zu halten....

Die heutige Strecke ist allerdings nur sportlichen zu empfehlen - über Kirchzarten ging es rauf auf den Thurner, runter nach Hammereisenbach, die Linachtalsperre entlang und runter nach Furtwangen, hoch nach Neueck und dann die letzte Abfahrt nach Simonswald. Eine wunderschöne Strecke - vor allem beim Anstieg zum Thurner hat man ganz tolle Aussichten auf die hügeligen WIesen und Wälder des Schwarzwalds und die abgelegenen Höfe. Aber auch die Linachtalsperre selber ist eine Reise wert.

Die gestrige Route hingegen würde ich nicht mit #abseitsradeln kennzeichnen, da ich (was ich sonst so gut wie nie mache) einfach einen Teil der Strecke zurückgefahren bin. Das lag vor allem daran, dass ich wenig Zeit hatte. Zeitdruck führt bei mir zu einem Gehirnvakuum. Gehirnvakuum und entscheiden welche Strecke ich fahren könnte um einigermaßen auf die Kilometer in der verbleibenden Zeit zu kommen passt irgendwie nicht zusammen.

Aber so gut wie alle Teile der gestrigen Strecke werden in der einen oder anderen Form nochmal in einer Tour auftauchen. Versprochen.

Besondere Vorkommnisse

  • Gestern:

  • Ich war gerade dabei eine Radlerin zu überholen, als sie immer mehr nach links zog. Da hinter mir nichts kam und vorne auch frei war bin ich dann noch etwas weiter nach links gefahren, um an ihr ohne Kollision vorbeizukommen. Nachdem ich wieder richtig auf der Fahrbahn platziert war drehte ich mich um und stellte fest, dass sie nach links in eine Hofeinfahrt abgebogen war. Ohne Schulterblick, ohne Handzeichen, ohne nachzudenken...

  • Heute:

  • Der Klassiker: Nach Kirchzarten rein - ich war auf der Fahrbahn unterwegs - bemerkte ich einen anderen Radfahrer, der auf dem linksseitig benutzungspflichtigen Radweg unterwegs war. Auf Höhe der Jakob-Saur-Straße bog ein Autofahrer - ebenfalls von Zarten kommend - ein und hätte den Radfahrer beinahe mitgenommen. Linksseitige Radwege bleiben ein extremes Sicherheitsrisiko.

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    Los geht's!

    Imagem Escrito em 03.07.2020 de Björn Haake
    Equipe: adfc
    Município: Denzlingen im Landkreis Emmendingen

    Freitag. Stadtradelbeginn in Denzlingen. Es ist anders als sonst. Für mich war Stadtradeln immer auch verbunden mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Coronabedingt bin ich aber noch vorwiegend im Homeoffice, da kämen nicht viele Meter zusammen... Ich werde also dieses Jahr größtenteils Rennradkilometer beisteuern.

    Die Krise zeigt uns aber auch, was möglich ist. Das einzige Mal, als ich vorletzte Woche ins Büro nach Freiburg geradelt bin, waren auf den Wirtschaftswegen und auch in der Stadt so viele Radler wie nie. Da springt einem das Herz höher. Krise als Chance. Lasst uns dran bleiben und Veränderungen anstoßen. Corona ermöglicht es, denn viele Leute sind einfach in ihrem Trott und machen sich gar keine Gedanken. Nun haben sie die Chance, etwas anderes auszuprobieren und stellen fest - so schlecht ist es gar nicht.

    Mit dem Fahrrad ist man flexibel, in Bewegung, an der frischen Luft und billig ist es obendrein. Es gibt keine Staus und kein Gedränge an Bahnhöfen. Wenn man die Strecke geschickt wählt gibt es nicht mal - oder zumindest kaum - Ampeln (ich schaffe es mit einer).

    Also legen wir los - egal ob auf dem Rennrad, mit dem Mountain Bike, dem Trekkingrad, dem Stadtrad, dem Faltrad, dem Liegerad oder mit einem Göppel aus Afrika.

    Ich wünsche uns allen viel Spaß beim (Stadt-)radeln in den nächsten drei Wochen.

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