Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck


Die 3. Woche - CO2 neutral zum CO2 Speicher

Imagem Escrito em 14.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Neben verschieden Einkaufstouren, immer mit dem Ziel - Plastik frei kaufen - und den Fahrten zur Arbeit, hab ich diese Woche einen richtigen Ausflug gemacht.

Eine Tour ins Fußbergmoos (Foto, re.) steht schon viele Jahre auf meiner To-Do-Liste. Und wie es der Zufall wollte, stand am Freitag eine Führung auf dem Programm des LBV (Landesbund für Vogelschutz, Bayern). Also hab ich mich aufs Radel geschwungen und bin knapp 10 km zum Treffpunkt Moosalm bei Gernlinden gefahren.
Die Führung dauerte 2 1/2 Stunden und führte uns auch ins östlich ans Fußbergmoos anschließende Palsweiser Moos (Landkreis Dachau), das von Bund Naturschutz, Bayern betreut wird. Mit ca. 7,4 km2 bilden beide Teile einen der größten noch zusammenhängenden Niedermoorkomplexe in der Region (Infoblatt NaturVielfaltBayern - Das Fußbergmoos). Aber gleichzeitig sind sie lediglich der kleine Überrest des einst 200 km2 großen Maisacher Moos.

Zu den spannenden Informationen zur Tier und Pflanzenwelt des Moores (Fotos 1-3 unten, einige Impressionen der vielfältigen Biotope im Gebiet) und Infos über die Arbeit der beiden Naturschutz Organisationen, kam auch Allgemeines zum Thema Moor/Moos und Umweltschutz zur Sprache. Durch den Schutz der noch vorhanden Moorgebiete und durch Renaturierung von Flächen, trägt die Arbeit beider Organisationen erheblich zum Klimaschutz bei. Denn fallen Moore trocken, z.B. durch Entwässerungsmaßnahmen, um Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen, fängt die Zersetzung der organischen Substanz an, wodurch das dort gebundenen Kohlendioxid in die Atmosphäre entweicht. Rund 5 % der jährlichen CO2 Emissionen Deutschlands stammen aus trockenen Moorböden. Damit nehmen wir den traurigen Spitzenplatz in der EU ein.

Für mehr Informationen: https://fuerstenfeldbruck.lbv.de/ und http://www.palsweiser-moos.de/
Am 19. Juli 2019, um 18 Uhr besteht noch einmal die Chance an einer Führung durch das Gebiet teilzunehmen (es gibt nur zwei Führungen pro Jahr), diesmal ist der Startpunkt das Bürgerhaus Palsweis, Sankt-Urban-Str. 28, 85232 Bergkirchen.

Das war's für 2019! Mit der Rückgabe der Autoschlüssel an diejenigen Stadtradel-Stars, die einen solchen haben (Foto 4 unten), endeten die drei Wochen. Jeder Star hat die Herausforderung gemeistert. Mein Radel hat ohne Probleme durchgehalten und darf sich nun ein wenig erholen (Foto 5 unten). Denn ich werde wieder einige kurze Strecken zu Fuß gehen.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich zu bedanken: bei der Stadtradel-Koordinatorin Frau Konec-Fackler, (Umweltamt, Puchheim), die mich als Star für die Gemeinde nominiert hat und bei meinem Mann, Johannes Schneider, für sein geduldiges Korrekturlesen meiner Blog-Texte und seine Unterstützung im Alltag, wenn ich auf Entdeckungstour war.

(Fotos: B. Schneider)

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Der Radler ist das Lebewesen, das sich am effektivsten bewegt

Imagem Escrito em 13.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Samstag ist mein Hauptarbeitstag. Ich bin Trainerin im Fitnessstudio des FC Puchheim e.V. (Foto re.). Heute ist mir ein Satz meines Sohnes wieder eingefallen:

"ein radelnder Mensch bewegt sich energieeffizienter als ein fliegender Kondor".

Dass mein Puls beim Gehen höher ist als beim Radeln und ich somit zu Fuß mehr Kalorien umsetze, bescheinigt mir meine fitbit seit Langem. Das hatte mich anfangs erstaunt, aber ich hatte es bislang nicht weiter hinterfragt. Aber ein Radler soll (relativ pro Kilogramm Körpergewicht auf den Kilometer gerechnet) weniger Energie verbrauchen als dieser elegante Flieger? Kann das sein? Wo steht das?

Es steht im Scientific American vol. 228, no. 3 (March 1973) in einem Artikel von S.S. Wilson mit dem schlichten Titel "Bicycle Technology":

“When one compares the energy consumed in moving a certain distance as a function of body weight for a variety of animals and machines, one finds that an unaided walking man does fairly well (consuming about .75 calorie per gram per kilometer), but he is not as efficient as a horse, a salmon or a jet transport. With the aid of a bicycle, however, the man’s energy consumption for a given distance is reduced to about a fifth (roughly .15 calorie per gram per kilometer). Therefore, apart from increasing his unaided speed by a factor of three or four, the cyclist improves his efficiency rating to No. 1 among moving creatures and machines.” (82)

Der Vergleich mit dem Kondor stammt wohl von Apple-Gründer Steve Jobs (http://www.bikeboom.info/efficiency/), der in einigen seiner Reden Wilsons abstraktes “among moving creatures” durch einen der beeindruckendsten Flieger im Tierreich ersetzte.

Und nun für alle zum Nachrechnen:
Ein Radler benötigt auf ebener Strecke pro Kilo Körpergewicht 0,15 kcal/km.

Beispiel:
Bei einem Gewicht von 78 kg ergibt das 11,7 kcal/km (78kg x 0,15 kcal)

Dienstag um 20 Uhr 22 bin zum Milchtanken nach Puchheim-Ort gefahren und habe noch eine kleine Runde gedreht, eine relativ ebene Strecke. Mal schauen was die Rechnung ergibt:
11,7 kcal/km x 6 km = 70,2 kcal
... und was sagt die fitbit? - 82 kcal! (12 kcal fürs Tanken? Um über die Brücke zu kommen? - Gut möglich.)

Wirklich? Verbrennt Radeln kaum Kalorien?

Richtig! Alltagsradeln ohne viel Gegenwind ist sehr effektiv. Man bekommt gut Luft und nutzt im Wesentlichen die Fettsäuren aus den Fettdepots des Körpers. Diese sind auch bei einem sehr schlanken Menschen so ausreichend vorhanden, dass er sehr lange eine moderate Geschwindigkeit fahren kann. Ein Gang, der 80-90 Umdrehungen/min. erlaubt, schont dazu noch Knie und Gelenke.
Wer mehr will, muss tatsächlich die Komfortzone verlassen und seinen Puls im Blick haben. Ab ca. 75% der maximalen Herzfrequenz (Faustformel für Radfahrer: 200 minus Lebensalter) wird die Grundlagenausdauer trainiert und verbessert; und auch der Kalorienverbrauch wird gesteigert, da erst mit höherer Belastungsintensität die körpereigenen Kohlehydratspeicher in Muskulatur und Leber merklich geleert werden.

Man kann als Radler also Beides haben: Will man lediglich von A nach B kommen, ist man mit dem Rad effizienter unterwegs als zu Fuß. Möchte man hingegen die eigenen Fitness verbessern, dann muss man ordentlich ins Pedal treten. Für einen selber und für die Umwelt ist fraglos beides immer ein Gewinn.

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Fazit - nach dem Stadtradeln ist vor dem Weiterradeln

Imagem Escrito em 12.07.2019 de Udo Schiemann
Equipe: Team Verwaltung
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ein letztes Mal in dieser Woche habe ich meine Fahrt nach München angetreten, um meine Frau abzuholen. Auch ohne Stadtradeln-Star zu sein, wollte sie meiner Herausforderung nicht nachstehen und hat auch ein Auto 21 Tage nicht von innen gesehen.

Wir freuen uns besonders darüber, das Fahrradfahren als ein gemeinsames Hobby für uns gefunden zu haben. Oftmals begegnen uns einzelne Radfahrer, dann schauen wir uns immer an und freuen uns, nicht alleine fahren zu müssen. So haben wir auch dieses Jahr wieder eine Tour über die Alpen geplant und sind auf dem Nachhauseweg am DB-Ticketschalter in Pasing vorbeigefahren, um uns beraten zu lassen, wie wir am besten von Mailand mit dem Zug zurückkommen.

Nachdem wir unsere Räder in der Parkgarage abstellten, fühlten wir uns fast wie in Amsterdam. Lediglich die abgeparkten, herrenlosen, verbeulten Räder unterschieden sich, weil nicht ständig - anders als in Amsterdam - ein Auge auf die Parkgarage geworfen wird.

Eine sehr nette Mitarbeiterin der DB hat uns dann die Tickets für unseren Sommerurlaub verkauft. (manche mögen jetzt die Stirn runzeln und sich fragen, was daran Urlaub ist :-) - für uns ist es ein Genuss, staufrei die Alpenpanoramen zu bewundern und mit Begeisterung von den Italienern empfangen zu werden).

Mein Fazit:
1. Wir Deutschen sind zu sehr auf unser Auto fixiert, was sich leider auch im Fahrstil widerspiegelt. In den Niederlanden sind auch sehr viele Verkehrsteilnehmer (Autofahrer, Fußgänger, Motorroller und Radfahrer) unterwegs, aber Agressivität ist nicht vorhanden. Die Radfahrer werden in der Infrastruktur geachtet und berücksichtigt, in dem u.a. die Fahrbahnen baulich getrennt sind.

2. Vieles geht auch ohne Auto.
Bedingung: etwas Organisationstalent
Pendlerverkehr: benötigt nicht unbedingt mehr Zeit
Vorteil: freier Kopf, besseres Wohlbefinden, mehr Fitness

GERADE KURZE WEGE ÖFTER MIT DEM FAHRRAD ZURÜCKLEGEN - ES FÄNGT IM KOPF AN - WIR MÜSSEN ES NUR WOLLEN!

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3. Woche fast geschafft

Imagem Escrito em 11.07.2019 de Udo Schiemann
Equipe: Team Verwaltung
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

In Amsterdam haben wir lediglich die Regenwolken bei der Abreise vom Zug aus beobachtet und sind trocken in Puchheim wieder angekommen. Und doch fängt es am vorletzten Arbeitstag an zu regnen. Wir hätten gern die Regenkleidung im Schrank gelassen, aber das schöne Wetter hat die Stadtradlzeit nicht durchgehalten. Wie jeden Tag habe ich meine Frau von der Arbeit abgeholt und wir sind gemeinsam durch den leeren Westpark geradelt. Erstaunlicherweise genossen auch einige Jogger das kühle Nass. Auch Spaziergänger trafen wir an, die uns freundlicherweise in Großhadern fotografierten. Doch heute haben wir die Pause am Germeringer See ausgelassen und das Radler zu Hause genossen.

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Ist das normal?

Imagem Escrito em 11.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Seit ich Stadtradel-Star bin, bin ich täglich viel unterwegs, mir scheint, es ist viel mehr als sonst in meinem Alltag. Ich sehe plötzlich die Kilometer, die sich ansammeln, und denke mir, die 500 muss doch zu schaffen sein. Aber bin ich, wenn ich nichts dokumentiere, wirklich so viel unterwegs?

Es gibt doch sonst auch Tage an denen mein Radel in der Garage bleibt. Wo ich nicht aus dem Haus muss. Weil Kammer und Kühlschrank gut gefüllt sind, weil ich was am Schreibtisch erledigen muss, weil ich gar nicht so umtriebig bin und ständig neue Eindrücke brauche.

Und manche Tour die ich in diesen drei Wochen gemacht habe, habe ich garantiert nur gemacht, weil das Wetter so gut war, wir hatten wirklich Glück. Bei Regen hätte ich sie verschoben oder wäre MVV gefahren.

Eine Freundin, die ebenfalls autofrei lebt, hat für sich ein Jahr lang ihre Radkilometer aufgeschrieben und ist, inklusive zweier kleinerer Radtouren im Landkreis, auf 4095 km gekommen, das sich circa 341 km im Monat. Ja, ich denke, das ist eine realistische Zahl für einen Alltagsradler, dessen Hauptwege ihn zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Sonnenacker o. ä. führen.

In drei Tagen endet das Stadtradeln 2019. Wie geht es dann weiter? Ich habe begonnen Fotos meines Fahrrads in verschiedenen Situationen des Alltags auf instagram " at britta21s" hochzuladen (Foto re., das Fahrrad beim Kreisverkehr Puchheim/Eichenau, ein unwirtlicher Ort, aber genau dort gibt es einen Erdbeerenstand). Damit werde ich fortfahren, denn das Schmuddelwetter und die Kälte werden kommen. Und dann wird man sehen, was wirklich normales Alltagsradeln ist.

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"... die Schönheit des (mit dem Radl erreichbaren) Dorflebens ..."

Imagem Escrito em 09.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Der Satz der Überschrift stammt aus einem Artikel, den ich gestern online gelesen habe: https://ze.tt/die-goassmass-haette-es-verdient-sommergetraenk-des-jahres-zu-werden

Und, ja, man muss nicht gleich weit fahren oder radeln, um einen schönen Nachmittag zu erleben. Dieser Sonntag war genau so ein Tag, wo es völlig ausgereicht hat, zu Fuß zum Grünen Markt zu gehen und sich von der Musik (Foto re., die Puchheimer Rockband BluPanDu) und dem vielfältigen Essensangebot begeistern zu lassen.
Denn letzten Sonntag war Puchheim bunt! Und ich hoffe, dass es das auch an allen anderen Wochentagen so bleiben mag.

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Die 2. Woche

Imagem Escrito em 08.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ein paar Kilometer weniger waren es in der zweiten Woche. Die Fahrt zum Einkaufen nach München war die längste und die unangenehmste. Ein heißer Vormittag, der dichte Straßenverkehr und das ständige sehr genaue Aufpassen, dass einen kein Rechtsabbieger schneidet und kein Fußgänger plötzlich auf den Radweg tritt, machen mich immer k.o.

Die schönste Fahrt war dagegen, die Rückfahrt vom vhs Workshop in Fürstenfeldbruck: ein lauer Abend, schönes Licht und freie Strecke (Foto re.)

Die freudigste Anlass zum Radeln war Freitag: Abifeier der FOS/BOS Fürstenfeldbruck (Foto 1 und 2 unten).

Und eine Art Zeitreise gab es auch. Keine weite Fahrt - nur zum westlichen Rand Puchheims in einen alten, großen Garten, in dem ein befreundetes Paar, das ebenfalls autofrei lebt (Foto 3 unten) mithilft. Am Donnerstag war ich beim "Heu machen" dabei (Foto 4 unten).

Für den eigenen Garten oder besser "Mein Feld" war ich mehrfach unterwegs, denn Kartoffelkäfer und Larven sind meine unermüdliche Konkurrenz. Und einmal war ich auch als Taxi für meine jungen Buschbohnen (Foto 5 unten) am sausen, die dringend ausgepflanzt werden mussten.

(Fotos: B. Schneider

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Zero Waste Workshop - vhs Fürstenfeldbruck

Imagem Escrito em 06.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Beim Thema Müllvermeidung kann man immer etwas dazulernen. Also bin ich Donnerstag nach Fürstenfeldbruck zur vhs zu einem "Zero Waste Workshop" mit Aline Pronnet (Foto re.) gesaust. Sie blogt unter https://aufdiehand.blog/ (Foto 1 unten) zu den Themen: Müllvermeidung, Plastikfrei leben, Selbermachen u. v. m.

Das Mückenspray, das wir an diesem Abend aus Alkohol, Wasser und ätherischen Ölen gemixt haben, wird sich in den nächsten Tagen dem absoluten Härtetest stellen: Abends auf dem Sonnenacker beim Kartoffelkäferlarven absammeln.*

Für jeden, der in das Thema einsteigen und seinen Alltag umstellen möchte, ist ihr Blog zu empfehlen, gerade wegen ihres Bezugs zu unserem Landkreis, siehe z.B. den Beitrag "Müllfrei einkaufen in Fürstenfeldbruck". Dass man im "Naturwarenhaus" Spülmittel zum Selberabfüllen und bei der "Kaffeerösterei Café Fino" losen Kaffee bekommt, wusste ich bislang noch nicht. Da führt mich also einer meiner nächsten Wege hin.

Für den Herbst plant die vhs Fürstenfeldbruck (Foto 2 unten) eine neue Rubrik mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit. Und wer weiß - vielleicht findet sich ja irgendwann jemand, der nicht nur die Begeisterung für Veränderung, sondern auch das kaufmännische Wissen mitbringt, um einen "unverpackt" Laden zu eröffnen. Noch muss ich etwas umherradeln - was mir natürlich auch Spass macht, denn bei den Hofläden ist auch immer Zeit für ein Schwätzchen - und manchmal im Internet bestellen, was ich vermeiden möchte. Aber dann läuft es und unsere Plastiksammelboxen bleiben fast leer.

(Fotos: B. Schneider)

  • Nachtrag: Test bestanden. Der Alkohol (verdünnt mit gleichem Anteil Wasser) hat nicht auf der Haut gebrannt und der Duft war für mich sehr angenehm, hat aber weder den Mücken noch den Bremsen gefallen. So ungestört konnte ich bislang noch nie auf dem Feld arbeiten.
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    Tag13

    Imagem Escrito em 05.07.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Ich bin superstolz auf das Team Verwaltung: die 5000 sind geknackt und wir sind erst in der zweiten Woche. Es geht wirklich leicht ohne Auto.

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    Ein Hoch auf das Fahrrad

    Escrito em 04.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Wenn ich Fahrten plane, benutze ich meist google-maps. Dort kann man - wie bei anderen Kartendiensten auch - auswählen, wie man eine Stecke zurücklegen möchte. Dann bekommt man einen oder mehrere Vorschläge, um ans Ziel zu kommen - jeweils mit Angabe der Entfernung und Fahrtdauer. Exemplarisch habe ich drei Strecken innerhalb Puchheims, die ich häufig fahre, unten als Fotos angeführt.

    Was fällt auf?

    Richtig: Auf allen drei Kurzstrecken ist man mit dem Fahrrad schneller als mit dem Auto!

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    Bin dann mal weg...

    Imagem Escrito em 02.07.2019 de Udo Schiemann
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    "Wie sollen wir nur das Fahrrad und das Gepäck wegbekommen?" fragte ich meine Frau und bekam als Antwort "Nehmen wir doch das Lastenrad der Stadt, da kann ich mich auch gleich reinsetzen!" Tolle Idee, die ich sofort umsetzte. Und um ein Gefühl dafür zu bekommen, bin ich nach Gröbenzell in den Getränkehandel gefahren, um Saft zu besorgen. Tolle Sache, auch wenn ich noch etwas eierte. Am Samstag hab ich dann meine Frau mit Rucksack auf dem Schoß zur S-Bahn gefahren. Nicht nur wir, sondern auch die Passanten waren begeistert. Alle Züge nach und von Berlin fuhren pünktlich, so dass wir gut gelaunt und entspannt in Amsterdam eintrafen. Natürlich sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, wie man von A nach B kommt. Am Hauptbahnhof hab ich dann mein Fahrrad aus der Packtasche geholt, zusammengebaut und bin in die Unterkunft geradelt. Das Navi wusste mich durch die vielen Fahrrad-Kreisverkehre und -unterführungen kaum zu leiten oder ich konnte die gewollten Wege nicht gleich deuten, aber ich bin nach 10 km sicher angekommen, auch wenn ich der einzige mit Helm war. Morgen bekommt der Rest der Familie auch noch ein Fiets und dann geht die Reise weiter.

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    Stadtradeln und #Plasticfreejuly - zwei Aktionen, ein Gedanke - Umweltschutz

    Imagem Escrito em 02.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Irgendwann hat es mir gereicht. Es mußte sich was bei den vielen Milchkartons, Joghurtbecher und Orangensaftflaschen ändern, die jede Woche unsere Sammelboxen zum überquellen brachten. Milch in Glasflaschen gibt es in jedem Supermarkt, Joghurt im Glas ebenfalls, aber wenn ich schon alles umstelle, dann gleich richtig. Also bin ich nicht mehr an dem Schild "Milchtankstelle" vorbeigeradelt, sondern abgebogen. Mal schauen, was das ist! Ich hatte keine eigene Flasche dabei, zum Glück bietet die "Tanke" alles an Zubehör zum Befüllen an. Der erste Liter Landmilch, der bei uns zu Hause auf dem Tisch stand, sorgte für Skepsis bei den Kindern. Aber die war fix vorbei und heute fahre ich mehrmals wöchentlich zum Tanken in den Ort. Das Joghurtbecher-Problem wurde gleich mit gelöst, denn zweimal wöchentlich mache ich aus 2-3 Litern Milch Joghurt und seit einiger Zeit auch Frischkäse. Als nächstes wird die Quarkherstellung ausprobiert.

    Das war schon mal ein großer Schritt hin zur Reduktion von Plastikmüll, mit der Zeit folgt der Abwaschschwamm aus Luffa, Orangensaft in der Pfandflasche, das Waschmittel im Pappkarton usw. Auch Kosmetika in Plastikflaschen habe ich heute keine mehr. Festes Haarshampoo, Seifen, Zahnputztabletten, Holzzahnbüste und selber gemachtes Deo, das auch beim Krafttraining zuverlässig ist, ersetzen alles Bisherige. Viel war es ohnehin nie.

    Alles ist machbar, wenn man plant. Ich schreibe mir nicht nur einen Einkaufszettel, ich überlege auch was ich aus meinem Arsenal von Tüten, Boxen und Gläsern zum Einkaufen mitnehme. Bei Sommerhitze kommt natürlich noch die Kühltasche hinzu (Foto re.).

    Vor Ort kann man vieles plastikfrei einkaufen, vor allem in den Hofläden im Ort und in der Umgebung. Aber auch die Metzgerei im großen Supermarkt packt mir Fleisch, Wurst und Käse gern in die mitgebrachten Dosen. Und einmal im Monat mache ich die Tour zum "Ohne" Laden (Foto unten) nach München, um meine Vorräte aufzufüllen.

    Klar gibt es Plastik weiter in meinem Leben, die Tasten auf denen ich diesen Text getippt habe natürlich und vieles mehr. Aber hier geht es ja auch mehr um das Vermeiden von Einwegplastik.

    "We don't need a handful of people doing Plastic Free July perfectly.
    We need millions of people doing it imperfectly."
    (instagram at zerowastechef)

    Genauso ist es, und das gilt für so Vieles ... auch fürs Stadtradeln!

    (Fotos: B. Schneider)

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    Zu Fuß gehen

    Imagem Escrito em 01.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Wegen der gestrigen Hitze bin ich erst spät zum Sonnenacker geradelt (Foto re.), um meine Kartoffelpflanzen auf Käfer und Larven hin zu kontrollieren (Foto 1 unten). Und weil der Abend so schön war (Foto 2 unten), habe ich noch eine Runde durch Eichenau gemacht. Es war schön, aber wieder zu Hause angekommen, war ich unzufrieden. Denn eigentlich gehe ich zu Fuß, wenn ich mich entspannen will. Radeln ist eben Alltag, gehen ist meine Leidenschaft, dafür muss ich Zeit haben und mir Zeit nehmen. Also habe ich das Fahrrad in die Garage gebracht, mir meine Wasserflasche geschnappt und noch einen richtigen Abendspaziergang gemacht (Foto 3 unten).

    (Fotos: B. Schneider)

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    Tag8

    Imagem Escrito em 30.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute muss ich aufs Rennrad zum Kilometersammeln

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    Die 1. Woche

    Imagem Escrito em 30.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Dass es am Ende der ersten Woche knapp 184 km sein würden, hätte ich nicht gedacht. In der Regel fahre ich eher kurze Strecken zwischen 2,5 km und 10 km, z.B. zum Sonnenacker (Foto re.), zur Milchtankstelle in Puchheim-Ort (Foto 1 unten) oder zum Supermarkt. Damit die drei Wochen Stadtradeln auch für mich zu einer Herausforderung werden, habe ich meinen Radius etwas erweitert und bin einige Ziele angefahren, die ich mir schon lange vorgenommen hatte. So war ich Dienstag in Fürstenfeldbruck auf dem Bauernmarkt, Donnerstag beim Hühnerhof Kiemer, Freitag bei der Fischzucht Ertl (Foto 2 unten) bei Gröbenzell und gestern Abend am Emmeringer See.

    Alle Strecken waren schön, nur nicht die vom Emmeringer See über Esting und Olching nach Gröbenzell. Ohne Fahrradweg auf der Straße, mit dem dichten Samstagabendverkehr, der bei Tempo 70 an einem vorbei rauscht, hört der Spass auf. Mein Mann und ich waren erleichtert, als wir in Gröbenzell in der Eisdiele angekommen waren (Foto 3 unten).

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    Tag7

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute in Nürnberg: mit dem Zug geht es entspannt und mit Zeitgewinn.

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    Tag6

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute hab ich der Grundschule am Gernerplatz für ein Superergebnis „Zu Fuß zur Schule“ Preise verleihen können. Das ist vorbildlich und soll die anderen Schulen motivieren.

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    Tag5

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Mein Auto mein armes Auto mein einsames Auto. Der Audi wird es schon packen.

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    Kleine Auszeit

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Donnerstag war ich auf Entdeckungstour und bin zum Hühnerhof Kiemer geradelt. Bislang war mir der Name gar nicht recht geläufig, obwohl wir von dort alle 14 Tage eine Eierlieferung bekommen. Wir Puchheimer waren auf unserer Auftakttour vorbeigekommen und nun war ich neugierig, zumal ich auf der homepage gelesen hatte, dass Donnerstags, Freitags und Samstags gebacken (Foto re.) wird und es zum Hofladen (Foto 1 unten) auch ein Café gibt. Also bin ich der Temperatur zum Trotz am späten Vormittag aufgebrochen und auf wunderbarer, schattiger Strecke (Foto 2 unten) durch den Parsberg Wald zum Weiler Dötelbauer geradelt.
    Meine Entdeckung musste ich dann gestern gleich meinem Mann zeigen und wir haben uns eine kleine Auszeit von Arbeit und Familie genommen und sind zum Kuchenessen gefahren. Dort oben kann man wirklich denken man sei im Urlaub und es gibt Ecken, wo man weder Straßen noch Häuser sieht (Foto 3 unten).

    (Fotos: B. Schneider)

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    Abholdienst

    Imagem Escrito em 28.06.2019 de Udo Schiemann
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    obwohl es diese Woche sehr warm war und einem schon nach 10 min der Schweiß von der Stirn tropft, hat es sich meine Frau nicht nehmen lassen, täglich ins Büro nach München zu radeln. Auch ich habe die Hitze nicht gescheut und habe sie am Abend von der Pfeuferstraße abgeholt. Schattig durch den Westpark, vorbei an vielen Spaziergängern und Sonnenanbetern, geht es täglich den Hügel zur Luise-Kieselbach-Brücke hinauf von dem aus wir die Blechlawine auf dem mittleren Ring beobachten können.
    Damit meine Frau ihren Wasserhaushalt wieder auffüllt, habe ich sie zum Germeringer See eingeladen. Auch die Füße haben eine Abkühlung bekommen.
    Die Fahrradstraße, die zum Germeringer See führt, bedarf m.E. einer polizeilichen Kontrolle, da die Autofahrer scheinbar nicht wissen, wie man sich richtig auf einer solchen "für Fahrradfahrer ausgelegten Straße" verhält. Viel zu schnell kommen die Pkws angedünst und gestikulieren mit den Armen, wenn man sie versucht zu verlangsamen. Am Ende der Fahrradstraße, Richtung Alling, streift man einen römischen Ziegelbrennofen. Wir haben erst beim 3. Vorbeifahren gemerkt, dass es sich nicht um ein Gewächshaus handelt und haben mal angehalten. Offensichtlich haben die Hagelkörner vom Pfingstmontag Rücksicht auf diese Museumseinheit genommen und keinen Schaden angerichtet.
    Über das Schusterhäusl ging es dann nach Hause und unter die Dusche.

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    Einkaufen

    Imagem Escrito em 28.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Donnerstag habe ich das Lasten-Pedelec wieder abgegeben. Vielleicht mag es sich ja jemand leihen, um seinen Wochenendeinkauf heim zu radeln? Auch Getränkekästen lassen sich so sicher und komfortabel transportieren (ich habe meine Vorräte schon Montag aufgefüllt, Foto re.).

    Funfact: Dienstag in der Abschlussprüfung Deutsch an der Puchheimer Realschule hat mein Sohn die Erörterung zum Thema "Elektrofahrräder - E-Bikes, Pedelecs, Lasten-Pedelecs" gewählt. Ganz Puchheim im Radlfieber!?

    Nicht alle meine Einkäufe transportiere ich selber, manches wird mir geliefert. So kommt z.B. jeden Donnerstag die Ökokiste vom Amperhof in Olching. Letzten November habe ich ein Experiment gestartet und beziehe zu unserem "5 Käsehoch Paket" speziell die "Regionalkiste" (Foto unten) mit Gemüse und Obst meist aus der näheren Umgebung, wenige Produkte kommen von etwas weiter her, z.B. die Lageräpfel (Ravensburg) oder die ersten Gurken und Tomaten (Nürnberg) seit Anfang/Mitte Mai. Ja, wir haben außerhalb der Saison keine frischen Tomaten gegessen, und seit vier Wochen sind die Lagermöhren aufgebraucht, nun warte ich auf die ersten Bundmöhren der diesjährigen Saison.

    (Fotos: B. Schneider)

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    Wertstoffhof

    Imagem Escrito em 27.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Viele Dinge des täglichen Bedarfs transportiert man zweimal. Erst fährt man sie aus dem Laden heim und dann fährt man die Verpackung zum Wertstoffhof. Das ist nicht nur bei Lebensmitteln so, sondern betrifft z.B. auch den Gartenbedarf.

    Mit Beginn des neuen Jahres hatte mich das Aufräumfieber gepackt. Da 2014 unser Fahrradanhänger den Dienst quittiert hatte (siehe Blog vom 25.06.), waren Keller und Garage gut gefüllt mit kaputten Dingen aller Art und Größe. Man kann dafür einen Container bestellen, was wir auch schon mal gemacht haben, aber das ist nicht ganz billig. Eine andere Möglichkeit ist der Abholservice der AWB Fürstenfeldbruck (https://www.awb-ffb.de/service/abholservice/). Gegen kleines Geld holen sie noch brauchbare Dinge für die Wertstoffbörse, Sperrmüll, Sperrschrott und kaputte Haushaltsgeräte ab. So wurde ich einen Gefrierschrank los. Aber da war noch mehr und zum Glück hat mir eine Freundin vom Lasten-Pedelec der Gemeinde erzählt. Mitte Mai habe ich es mir das erste Mal ausgeliehen und bin zwei Tage lang immer wieder zwischen unserem Haus und dem Wertstoffhof hin- und hergesaust. Bis nur noch Dinge übrig waren, die zu lang für die Transportbox waren. Ebenfalls autofrei lebende Freunde besitzen einen Fahrradanhänger mit Deichselverlängerung, so dass letzte Woche ein alter Bettrahmen, eine Europalette und der Aufsatz eines Schreibtischs die Garage Richtung Eichenau verlassen konnten (Foto re.).

    Heute habe ich den letzten Kleinkram mit zwei Fuhren entsorgt: Fliesen und Plastiksäcke von Gartenerde, dazu einen Sack Grünmüll (Foto 1 unten). Mit dem leeren Lasten-Pedelec (Foto 2 unten: Dank an Hassan ben Khlaf vom Wertstoffhof Eichenau, der so oft beim Ausladen der Transportbox mit angepackt hat) ging es dann gleich weiter zum Baumarkt, um nochmal Erde für weitere Gemüsekisten zu kaufen (Foto 3 unten).

    Früher konnte man Säcke mit Kompost, der aus den Grünabfällen des Landkreises produziert wird, bei den Großen Wertstoffhöfen kaufen. Das ist seit längerem vorbei, jetzt muss man dafür zur Bauschuttdeponie in Jesenwang fahren und vorzugsweise ein eigenes Gefäß zum Transport mitbringen. Einwegplastik wird so vermieden, was immer großartig ist. Aber für einen Radler ist es doch schwierig dort Material zu holen und die AWB FFB liefert leider nicht. Pro Fuhre mit dem Lasten-Pedelec kann man ca. 120 l in 2-3 Säcken transportieren. Kompost und Bio-Erde ohne Torf sind recht schwer und 80 kg sind das Maximum. Für größere Aktionen, wie das Anlegen eines Hochbeets, braucht man leicht über 1000 l Material, auch reinen Kompost. Könnte man nicht einen Container mit Kompost an den Großen Wertstoffhöfen aufstellen, aus denen man sich das Material z.B. in Mehrwegsäcke mit Klippverschluß abfüllen kann?

    Müllvermeidung ist mir wichtiger denn je. Ich überlege mir seit letztem Sommer zweimal, was ich kaufe. Denn dass mein Mann jeden Samstag mit mehreren Körben und einem zusätzlichen Wanderrucksack voll Plastikmüll und Milchkartons zum Großen Wertstoffhof nach Eichenau (der liegt für uns näher als der Puchheimer) musste, war eine Belastung für ihn und die Umwelt. Heute fährt er alle 4-5 Wochen nur mit dem leicht gefüllten Rucksack zum Recycling. Ich denke, dass kann noch weniger werden.

    (Fotos: R. Momann, B. Schneider)

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    Tag4

    Imagem Escrito em 26.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute zügig am Feierabend Stau vorbei. Mit dem Rad bist du schneller.

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    Autofrei leben

    Imagem Escrito em 26.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Wir als Familie leben schon immer ohne Auto. Keiner von uns hat je ein Auto besessen. Carsharing haben wir nie gemacht und wir können mittlerweile auch gar nicht mehr fahren.

    Vor fast 32 Jahren, im Dezember 1987, habe ich meinen Führerschein gemacht, weil das alle meine Freundinnen getan haben und ich die Ankündigung meines Vaters ignoriert habe, dass ich sein Auto nicht fahren dürfe, da es ein Geschäftswagen sei und die Versicherung der Firma das nicht gestatte. Nach meiner Prüfung bin ich mit einer Freundin und in Begleitung meines Vaters (da durfte ich sein Auto doch haben) noch ein paar Mal gefahren, doch so richtig habe ich nie die Praxis bekommen und es schnell sein gelassen.

    Ich bin Berliner und egal wo man in der Stadt hin will, die öffentlichen Verkehrsmittel machen es einem einfach und das Radwegenetz inklusive Schleichwege fand ich immer gut.

    Mit Fahrrad, Mann, einem Kind und schwanger bin ich dann 2000 nach Puchheim gezogen. Mein "klappriges Damenrad" wurde mir gleich im ersten Jahr vor der Haustür in der Allinger Straße gestohlen. Es hatte 20 Jahre Berlin überstanden, stand u.a. an S-Bahnhöfen, vor meinem Institut an der FU Berlin und in Moabit im Kellerverschlag, es hatte alles überstanden und dann das.

    Mittlerweile waren wir zur viert, dann bald zu fünft und schließlich 2004 zu sechst. Das Leben ohne Auto lief. Zusammen mit einem neuen Rad wurde ein Fahrradanhänger zum Transport von zwei Kindern gekauft. Mit diesem Anhänger wurden Einkäufe geholt und Wertstoffe entsorgt. Und als die Kinder schon so groß waren, dass sie nicht mehr gefahren werden mussten, tat "Die Kiste" weiter ihren Dienst, bis ein Steintransport vor einigen Jahren - ich habe mir eine Kräuterspirale gebaut - zu einem Deichselschaden führte, der sie unbrauchbar machte. Von nun an mussten wir ohne Anhänger auskommen, denn mit vier Kindern konnten wir nicht einfach mal so mehrere Hundert Euro für einen Ersatz ausgeben, doch das Leben lief.

    Nun sind wir in Puchheim in der glücklichen Lage, dass nahezu alles was wir als Familie brauchten und brauchen in Radel- oder Fußdistanz liegt oder mit der S-Bahn gut erreichbar ist:

  • Kindergarten, Grundschule und Realschule
  • FOS Fürstenfeldbruck
  • Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten
  • usere Arbeitsstellen
  • Freizeitmöglichkeiten (Kino, Schwimmen, Garteln, Klavierunterricht usw.)

  • Fazit ... das Leben läuft (und ich radel)!

    (Foto: B. Schneider)

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    Nach dem Auftaktradeln...

    Imagem Escrito em 25.06.2019 de Udo Schiemann
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    ...haben wir - gerade noch trocken zu Hause angekommen - den Schauer abgewartet, um uns nochmal auf den Sattel zu schwingen. So sind wir den Germansberg hochgestrampelt und über Biburg - Schöngeising nach Gilching gefahren, um meiner Frau ein leckeres Eis zu gönnen. Auf unserem Heimweg haben wir an unserer geliebten Milchtankstelle einen Stopp eingelegt, um einen Liter frische Milch zu kaufen. Und dann: ab nach Hause, der Grill wartet.

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    Tag3

    Imagem Escrito em 25.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Bürgermeisterdienstbesprechung im Landratsamt: heute komplett ohne Parkplatzsuche. Auch wenn ich Kopf stehe

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    Tag 2

    Imagem Escrito em 25.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute ist es echt ernst geworden: ich hatte jede Menge zum Transport und war ohne Cargobike, Hausmeister und Autohilfe. Frau Ritter hat mich gerettet. Again what learned: gute Orga ist alles,
    Im Bild die Ursache: STAMMTISCH in Puchheim-Ort

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    Tag1

    Imagem Escrito em 25.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Schlüsselabgabe in Gröbenzell für 21 Tage: die Wette gilt!

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    Mein Fahrrad

    Imagem Escrito em 25.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Was wäre ein Radler ohne sein Rad! Meines ist ein rotes Holland-Rad, relativ robust, mit drei Gängen und einem stabilen Gepäckträger. Diesen hatte mein Rad nicht von Anfang an. Nein. Der ursprüngliche ist gebrochen, wohl wegen Überlastung. Denn mein Drahtesel wird immer wieder zum Lastesel, der viel aushalten muss. Das Schlimmste war sicher im April eine Tour zurück vom Gartencenter mit zwei 60-Liter-Säcken Pflanzenerde. Da wäre ich fast nach hinten übergekippt, und ganz spurlos ist diese Aktion leider auch nicht an ihm vorübergegangen.

    Erst vor Kurzem ging mein Hinterrad kaputt, kein platter Reifen, nein, Totalschaden. Ein neues Hinterrad musste her. Leider haben wir in Puchheim keinen Fahrradladen, so dass ich in solchen Fällen auf einen Freund angewiesen bin, der mir hilft, das richtige Ersatzteil zu besorgen und den korrekten Einbau übernimmt.

    Und da sind wir bei einem ganz wichtigen Punkt: Wer kein Autofahrer ist und ausschließlich auf sein Fahrrad angewiesen ist, benötigt dringend eine Möglichkeit im Ort, um dieses reparieren zu lassen oder sich Ersatzteile zu besorgen. Da nützt es auch nichts, wenn es ein solches Geschäft im Nachbarort gibt. Es ist schlicht eine Qual, ein kaputtes Rad mehrere Kilometer weit zu schieben - was ich aber auch schon machen musste. Analog zum Service vieler Autowerkstätten wäre es natürlich großartig, wenn man dort auch für die Zeit der Reparatur ein Leihrad bekommen könnte.

    Träume... Was im Moment bleibt, und was ich schon lange denke, ist, man sollte selber schrauben lernen. Nur wo und bei wem? Und dann ist da immer noch das Problem mit den Ersatzteilen. Ein kleines Vermögen möchte man ja auch nicht gleich ausgeben müssen.

    Immerhin sind die Zeiten der Schwertransporte für mein Hollandrad vorbei, denn diese mache ich seit einiger Zeit mit dem Lasten-Pedelec der Gemeinde, das sich jeder im Umweltamt kostenlos ausleihen kann.

    (Fotos: B. Schneider)

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    Auftakt

    Escrito em 23.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Der Anfang ist gemacht und das Puchheimer Lasten-Pedelec war mit am Start beim Auftakt des Stadtradelns 2019.

    Die heutige Strecke: Vom Grünen Markt in Puchheim-Bahnhof ging es nach Eichenau, weiter nach Alling, vorbei am Schusterhäusl und am Germeringer See nach Puchheim-Ort, von dort entlang des Gröbenbachs wieder zur Mitte von Puchheim-Bahnhof und weiter zum Treffpunkt aller Sternfahrer vor der Kirche in Gröbenzell. Von dort sind alle Radler noch ein kurzes gemeinsames Stück bis zum Sportzentrum Gröbenzell gefahren.

    Nach einer kurzen Ansprache des Landrats, der Vorstellung aller Stadtradel-Stars und vor allem dem Dank an die Organisatoren/-innen dieses Events gab es freies Trinken und Essen für Alle.

    Eine Radeltour in großer Gruppe war für mich neu und entgegen meiner Befürchtung erstaunlich entspannt. Besonders hat mich die Steckenführung gefreut, bin ich den Weg doch seit meiner Marathonzeit nicht mehr entlanggekommen. Und ganz nebenbei habe ich gesehen wo alle 14 Tage meine Hühnereier herkommen. Aber davon demnächst mehr, wenn ich berichte, wie wir als Familie ohne Auto die Lebensmitteleinkäufe für uns Fünf organisiert haben.

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