Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Landkreis Fürstenfeldbruck


Mein Erfahrungen als Stadtradeln ⭐️ 2019?

Escrito em 15.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

"Was waren Ihre Erfahrungen als Stadtradeln ⭐️ drei Wochen ohne Auto zu leben?" Das bin ich heute bei der Stadtradeln Abschlussveranstaltung in Gröbenzell gefragt worden. 21 Tage lang fuhr ich als Einsatzleitung vom ambulanten Hospizdienst durch den Landkreis Fürstenfeldbruck, besuchte unsere Patient*innen und die Zugehörigen nur mit dem Fahrrad. Ziel war es, den #Klimaschutz zu unterstützen, die #Hospizarbeit der Öffentlichkeit näher zu bringen und Spenden für unseren #Hospizdienst zu sammeln.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Herrn Bürgermeister Martin Schäfer (und seine Frau), der mir heute 300.- Euro in bar als Spende für unseren Hospizdienst überreichte! Lieben Dank auch an die Organisatorinnen vom Stadtradeln: Frau Aneta Höffler und Frau Margit Schaller!

Die Hospizarbeit und auch das dreiwöchige Radeln - beide haben mich gelehrt, sehr präsent und wertschätzend den Moment zu leben. Jede Radltour war geradelte, gelebte, dankbare Lebensfreude - manchmal sogar mit Blick auf die Berge!

Und jetzt? Radle ich weiter und bin gerne beim Stadtradeln 2020 wieder mit dabei! Es war eine große Bereicherung für mich!

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Die 3. Woche - CO2 neutral zum CO2 Speicher

Imagem Escrito em 14.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Neben verschieden Einkaufstouren, immer mit dem Ziel - Plastik frei kaufen - und den Fahrten zur Arbeit, hab ich diese Woche einen richtigen Ausflug gemacht.

Eine Tour ins Fußbergmoos (Foto, re.) steht schon viele Jahre auf meiner To-Do-Liste. Und wie es der Zufall wollte, stand am Freitag eine Führung auf dem Programm des LBV (Landesbund für Vogelschutz, Bayern). Also hab ich mich aufs Radel geschwungen und bin knapp 10 km zum Treffpunkt Moosalm bei Gernlinden gefahren.
Die Führung dauerte 2 1/2 Stunden und führte uns auch ins östlich ans Fußbergmoos anschließende Palsweiser Moos (Landkreis Dachau), das von Bund Naturschutz, Bayern betreut wird. Mit ca. 7,4 km2 bilden beide Teile einen der größten noch zusammenhängenden Niedermoorkomplexe in der Region (Infoblatt NaturVielfaltBayern - Das Fußbergmoos). Aber gleichzeitig sind sie lediglich der kleine Überrest des einst 200 km2 großen Maisacher Moos.

Zu den spannenden Informationen zur Tier und Pflanzenwelt des Moores (Fotos 1-3 unten, einige Impressionen der vielfältigen Biotope im Gebiet) und Infos über die Arbeit der beiden Naturschutz Organisationen, kam auch Allgemeines zum Thema Moor/Moos und Umweltschutz zur Sprache. Durch den Schutz der noch vorhanden Moorgebiete und durch Renaturierung von Flächen, trägt die Arbeit beider Organisationen erheblich zum Klimaschutz bei. Denn fallen Moore trocken, z.B. durch Entwässerungsmaßnahmen, um Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen, fängt die Zersetzung der organischen Substanz an, wodurch das dort gebundenen Kohlendioxid in die Atmosphäre entweicht. Rund 5 % der jährlichen CO2 Emissionen Deutschlands stammen aus trockenen Moorböden. Damit nehmen wir den traurigen Spitzenplatz in der EU ein.

Für mehr Informationen: https://fuerstenfeldbruck.lbv.de/ und http://www.palsweiser-moos.de/
Am 19. Juli 2019, um 18 Uhr besteht noch einmal die Chance an einer Führung durch das Gebiet teilzunehmen (es gibt nur zwei Führungen pro Jahr), diesmal ist der Startpunkt das Bürgerhaus Palsweis, Sankt-Urban-Str. 28, 85232 Bergkirchen.

Das war's für 2019! Mit der Rückgabe der Autoschlüssel an diejenigen Stadtradel-Stars, die einen solchen haben (Foto 4 unten), endeten die drei Wochen. Jeder Star hat die Herausforderung gemeistert. Mein Radel hat ohne Probleme durchgehalten und darf sich nun ein wenig erholen (Foto 5 unten). Denn ich werde wieder einige kurze Strecken zu Fuß gehen.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich zu bedanken: bei der Stadtradel-Koordinatorin Frau Konec-Fackler, (Umweltamt, Puchheim), die mich als Star für die Gemeinde nominiert hat und bei meinem Mann, Johannes Schneider, für sein geduldiges Korrekturlesen meiner Blog-Texte und seine Unterstützung im Alltag, wenn ich auf Entdeckungstour war.

(Fotos: B. Schneider)

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Der Radler ist das Lebewesen, das sich am effektivsten bewegt

Imagem Escrito em 13.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Samstag ist mein Hauptarbeitstag. Ich bin Trainerin im Fitnessstudio des FC Puchheim e.V. (Foto re.). Heute ist mir ein Satz meines Sohnes wieder eingefallen:

"ein radelnder Mensch bewegt sich energieeffizienter als ein fliegender Kondor".

Dass mein Puls beim Gehen höher ist als beim Radeln und ich somit zu Fuß mehr Kalorien umsetze, bescheinigt mir meine fitbit seit Langem. Das hatte mich anfangs erstaunt, aber ich hatte es bislang nicht weiter hinterfragt. Aber ein Radler soll (relativ pro Kilogramm Körpergewicht auf den Kilometer gerechnet) weniger Energie verbrauchen als dieser elegante Flieger? Kann das sein? Wo steht das?

Es steht im Scientific American vol. 228, no. 3 (March 1973) in einem Artikel von S.S. Wilson mit dem schlichten Titel "Bicycle Technology":

“When one compares the energy consumed in moving a certain distance as a function of body weight for a variety of animals and machines, one finds that an unaided walking man does fairly well (consuming about .75 calorie per gram per kilometer), but he is not as efficient as a horse, a salmon or a jet transport. With the aid of a bicycle, however, the man’s energy consumption for a given distance is reduced to about a fifth (roughly .15 calorie per gram per kilometer). Therefore, apart from increasing his unaided speed by a factor of three or four, the cyclist improves his efficiency rating to No. 1 among moving creatures and machines.” (82)

Der Vergleich mit dem Kondor stammt wohl von Apple-Gründer Steve Jobs (http://www.bikeboom.info/efficiency/), der in einigen seiner Reden Wilsons abstraktes “among moving creatures” durch einen der beeindruckendsten Flieger im Tierreich ersetzte.

Und nun für alle zum Nachrechnen:
Ein Radler benötigt auf ebener Strecke pro Kilo Körpergewicht 0,15 kcal/km.

Beispiel:
Bei einem Gewicht von 78 kg ergibt das 11,7 kcal/km (78kg x 0,15 kcal)

Dienstag um 20 Uhr 22 bin zum Milchtanken nach Puchheim-Ort gefahren und habe noch eine kleine Runde gedreht, eine relativ ebene Strecke. Mal schauen was die Rechnung ergibt:
11,7 kcal/km x 6 km = 70,2 kcal
... und was sagt die fitbit? - 82 kcal! (12 kcal fürs Tanken? Um über die Brücke zu kommen? - Gut möglich.)

Wirklich? Verbrennt Radeln kaum Kalorien?

Richtig! Alltagsradeln ohne viel Gegenwind ist sehr effektiv. Man bekommt gut Luft und nutzt im Wesentlichen die Fettsäuren aus den Fettdepots des Körpers. Diese sind auch bei einem sehr schlanken Menschen so ausreichend vorhanden, dass er sehr lange eine moderate Geschwindigkeit fahren kann. Ein Gang, der 80-90 Umdrehungen/min. erlaubt, schont dazu noch Knie und Gelenke.
Wer mehr will, muss tatsächlich die Komfortzone verlassen und seinen Puls im Blick haben. Ab ca. 75% der maximalen Herzfrequenz (Faustformel für Radfahrer: 200 minus Lebensalter) wird die Grundlagenausdauer trainiert und verbessert; und auch der Kalorienverbrauch wird gesteigert, da erst mit höherer Belastungsintensität die körpereigenen Kohlehydratspeicher in Muskulatur und Leber merklich geleert werden.

Man kann als Radler also Beides haben: Will man lediglich von A nach B kommen, ist man mit dem Rad effizienter unterwegs als zu Fuß. Möchte man hingegen die eigenen Fitness verbessern, dann muss man ordentlich ins Pedal treten. Für einen selber und für die Umwelt ist fraglos beides immer ein Gewinn.

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Fazit - nach dem Stadtradeln ist vor dem Weiterradeln

Imagem Escrito em 12.07.2019 de Udo Schiemann
Equipe: Team Verwaltung
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ein letztes Mal in dieser Woche habe ich meine Fahrt nach München angetreten, um meine Frau abzuholen. Auch ohne Stadtradeln-Star zu sein, wollte sie meiner Herausforderung nicht nachstehen und hat auch ein Auto 21 Tage nicht von innen gesehen.

Wir freuen uns besonders darüber, das Fahrradfahren als ein gemeinsames Hobby für uns gefunden zu haben. Oftmals begegnen uns einzelne Radfahrer, dann schauen wir uns immer an und freuen uns, nicht alleine fahren zu müssen. So haben wir auch dieses Jahr wieder eine Tour über die Alpen geplant und sind auf dem Nachhauseweg am DB-Ticketschalter in Pasing vorbeigefahren, um uns beraten zu lassen, wie wir am besten von Mailand mit dem Zug zurückkommen.

Nachdem wir unsere Räder in der Parkgarage abstellten, fühlten wir uns fast wie in Amsterdam. Lediglich die abgeparkten, herrenlosen, verbeulten Räder unterschieden sich, weil nicht ständig - anders als in Amsterdam - ein Auge auf die Parkgarage geworfen wird.

Eine sehr nette Mitarbeiterin der DB hat uns dann die Tickets für unseren Sommerurlaub verkauft. (manche mögen jetzt die Stirn runzeln und sich fragen, was daran Urlaub ist :-) - für uns ist es ein Genuss, staufrei die Alpenpanoramen zu bewundern und mit Begeisterung von den Italienern empfangen zu werden).

Mein Fazit:
1. Wir Deutschen sind zu sehr auf unser Auto fixiert, was sich leider auch im Fahrstil widerspiegelt. In den Niederlanden sind auch sehr viele Verkehrsteilnehmer (Autofahrer, Fußgänger, Motorroller und Radfahrer) unterwegs, aber Agressivität ist nicht vorhanden. Die Radfahrer werden in der Infrastruktur geachtet und berücksichtigt, in dem u.a. die Fahrbahnen baulich getrennt sind.

2. Vieles geht auch ohne Auto.
Bedingung: etwas Organisationstalent
Pendlerverkehr: benötigt nicht unbedingt mehr Zeit
Vorteil: freier Kopf, besseres Wohlbefinden, mehr Fitness

GERADE KURZE WEGE ÖFTER MIT DEM FAHRRAD ZURÜCKLEGEN - ES FÄNGT IM KOPF AN - WIR MÜSSEN ES NUR WOLLEN!

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Schnecke mit Tiny-House gerettet

Escrito em 11.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto, Tag 19, am Donnerstag, den 11.07.2019!

Heute muss ich ganz ehrlich sagen, dass 35 Minuten Radeln im Regen nicht zu meinen zukünftigen Lieblingsbeschäftigungen gehören wird! Wenn Wasser, dann bitte ganz nass, zum Schwimmen, türkisblau und am besten 28° warm.

Aber mit dem Radeln ist es so wie im richtigen Leben: Es gibt auch weniger sonnige, sogar verregnete Tage, die wir als unangenehm, empfinden und die es einfach "auszuhalten" gilt. Jeder "Tiefdruck" wird auch wieder von einem "Hoch" - oder sogar von einem Regenbogen abgelöst.

Am Münchner Berg sah ich eine Schnecke mit Tiny-House, die mutig und entschlossen den Radlweg überqueren wollte. Ich hielt an und hob sie auf und setze sie auf der anderen Seite in die Wiese.

Warum ich heute nass werden musste? Vielleicht um diese Schnecke vor dem Überfahrenwerden zu bewahren? Um mit Wind und Regen im Gesicht das Leben wieder sehr intensiv zu spüren?

Alles hat seinen Sinn - auch das Radeln im Regen.

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3. Woche fast geschafft

Imagem Escrito em 11.07.2019 de Udo Schiemann
Equipe: Team Verwaltung
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

In Amsterdam haben wir lediglich die Regenwolken bei der Abreise vom Zug aus beobachtet und sind trocken in Puchheim wieder angekommen. Und doch fängt es am vorletzten Arbeitstag an zu regnen. Wir hätten gern die Regenkleidung im Schrank gelassen, aber das schöne Wetter hat die Stadtradlzeit nicht durchgehalten. Wie jeden Tag habe ich meine Frau von der Arbeit abgeholt und wir sind gemeinsam durch den leeren Westpark geradelt. Erstaunlicherweise genossen auch einige Jogger das kühle Nass. Auch Spaziergänger trafen wir an, die uns freundlicherweise in Großhadern fotografierten. Doch heute haben wir die Pause am Germeringer See ausgelassen und das Radler zu Hause genossen.

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Ist das normal?

Imagem Escrito em 11.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Seit ich Stadtradel-Star bin, bin ich täglich viel unterwegs, mir scheint, es ist viel mehr als sonst in meinem Alltag. Ich sehe plötzlich die Kilometer, die sich ansammeln, und denke mir, die 500 muss doch zu schaffen sein. Aber bin ich, wenn ich nichts dokumentiere, wirklich so viel unterwegs?

Es gibt doch sonst auch Tage an denen mein Radel in der Garage bleibt. Wo ich nicht aus dem Haus muss. Weil Kammer und Kühlschrank gut gefüllt sind, weil ich was am Schreibtisch erledigen muss, weil ich gar nicht so umtriebig bin und ständig neue Eindrücke brauche.

Und manche Tour die ich in diesen drei Wochen gemacht habe, habe ich garantiert nur gemacht, weil das Wetter so gut war, wir hatten wirklich Glück. Bei Regen hätte ich sie verschoben oder wäre MVV gefahren.

Eine Freundin, die ebenfalls autofrei lebt, hat für sich ein Jahr lang ihre Radkilometer aufgeschrieben und ist, inklusive zweier kleinerer Radtouren im Landkreis, auf 4095 km gekommen, das sich circa 341 km im Monat. Ja, ich denke, das ist eine realistische Zahl für einen Alltagsradler, dessen Hauptwege ihn zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Sonnenacker o. ä. führen.

In drei Tagen endet das Stadtradeln 2019. Wie geht es dann weiter? Ich habe begonnen Fotos meines Fahrrads in verschiedenen Situationen des Alltags auf instagram " at britta21s" hochzuladen (Foto re., das Fahrrad beim Kreisverkehr Puchheim/Eichenau, ein unwirtlicher Ort, aber genau dort gibt es einen Erdbeerenstand). Damit werde ich fortfahren, denn das Schmuddelwetter und die Kälte werden kommen. Und dann wird man sehen, was wirklich normales Alltagsradeln ist.

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Mit dem Fahrrad zum Städtetag nach Augsburg

Imagem Escrito em 11.07.2019 de Martin Schäfer
Equipe: Bürgermeister Schäfer
Município: Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck

Auf geht's zum Städtetag nach Augsburg! Natürlich mit dem Radl. Koffer gepackt und rein ins Lastenrad. Bei schönstem Wetter fahre ich Touren abseits der Hauptstraßen. Zeitungen habe ich auch mitgenommen. Ich will schließlich auf dem Laufenden bleiben.
Am Ende der dreiwöchigen Aktion werde ich sicherlich über 580 km auf dem Tacho haben. 200 km mehr als vergangenes Jahr.....

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Genuss der Sommerluft: Grillen und Schmetterlinge

Escrito em 10.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto, Tag 18, am Mittwoch, den 10.07.2019!

Bayerischer Himmel in weiß-blau empfängt mich am Mittwoch Morgen, als ich auf dem Weg zum Pflegehaus von Lepel-Gnitz in Fürstenfeldbruck bin. Ich besuche heute Bewohner*innen, die wir als ambulanter Hospizdienst begleiten.

"Wie geht es ihnen", frage ich mich bei meiner Anfahrt und wie können wir mit unseren ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen den einzelnen Menschen ein Stück Lebensqualität schenken?

Im Anschluss radle ich zu unserem Büro im Caritas-Zentrum. Von dort aus organisieren wir unter anderem die Einsätze, bieten Teamsitzungen und Fortbildungen für die Ehrenamtlichen an.

Nach meiner Arbeit nutze ich diesen warmen und schönen Tag für eine längere Radltour über Puchheim nach Germering in das Freibad. Die Nase in den Fahrtwind haltend genieße ich sehr bewusst die Sommerluft! Ich höre beim Fahren den Grillen zu und sehe viele Schmetterlinge an lila-blühenden Disteln.

Die #Hospizarbeit und auch das Radeln - beide haben mich gelehrt, sehr präsent und wertschätzend den Moment zu leben. Heute waren es 35,5 Kilometer geradelte, gelebte, dankbare Lebensfreude - sogar mit Blick auf die Berge!

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Radeln im strömenden Regen? Nein! ;-)

Escrito em 09.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

Herausforderung Stadtradeln mein (über)leben ohne Auto, Tag 16, am Montag, den 08.07.2019!

Schwarze, große Wolken türmten sich heute Morgen auf und es regnete sehr stark. "Radeln im strömenden Regen?" "Wie kann ich mich für eine Tour von ca. 45 Minuten vor den Wassermassen von oben schützen und einigermaßen trocken am Ziel ankommen?", überlegte ich fieberhaft. Ich hatte einen fest vereinbarten Gesprächstermin zur Neuaufnahme!

Als ich mich heute Morgen dann zum ersten Mal bei einem etwas wehmütigen Gedanken an mein Auto ertappte und über die Tiefgarage das Haus verließ, regnete es zum Glück nicht mehr!

"Radeln im strömenden Regen? Nein!" Völlig trocken kam ich in Gröbenzell beim Caritas Haus St. Anton (Alten- und Pflegeheim) an und hatte eine wunderbare Tour gefunden! Anschließend radelte ich ins Büro, in die Hauptstraße 5 und abends von dort wieder nach Hause. Gesamtkilometerzahl heute: 35,4

Der ambulante #Hospizdienst der #Caritas Fürstenfeldbruck fährt durch den ganzen Landkreis um Patient*innen und ihre Angehörigen zu besuchen. Wir begleiten auf Wunsch und Anfrage auch Bewohner*innen in den 16 Pflegeheimen.

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"... die Schönheit des (mit dem Radl erreichbaren) Dorflebens ..."

Imagem Escrito em 09.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Der Satz der Überschrift stammt aus einem Artikel, den ich gestern online gelesen habe: https://ze.tt/die-goassmass-haette-es-verdient-sommergetraenk-des-jahres-zu-werden

Und, ja, man muss nicht gleich weit fahren oder radeln, um einen schönen Nachmittag zu erleben. Dieser Sonntag war genau so ein Tag, wo es völlig ausgereicht hat, zu Fuß zum Grünen Markt zu gehen und sich von der Musik (Foto re., die Puchheimer Rockband BluPanDu) und dem vielfältigen Essensangebot begeistern zu lassen.
Denn letzten Sonntag war Puchheim bunt! Und ich hoffe, dass es das auch an allen anderen Wochentagen so bleiben mag.

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Die 2. Woche

Imagem Escrito em 08.07.2019 de Britta Schneider
Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ein paar Kilometer weniger waren es in der zweiten Woche. Die Fahrt zum Einkaufen nach München war die längste und die unangenehmste. Ein heißer Vormittag, der dichte Straßenverkehr und das ständige sehr genaue Aufpassen, dass einen kein Rechtsabbieger schneidet und kein Fußgänger plötzlich auf den Radweg tritt, machen mich immer k.o.

Die schönste Fahrt war dagegen, die Rückfahrt vom vhs Workshop in Fürstenfeldbruck: ein lauer Abend, schönes Licht und freie Strecke (Foto re.)

Die freudigste Anlass zum Radeln war Freitag: Abifeier der FOS/BOS Fürstenfeldbruck (Foto 1 und 2 unten).

Und eine Art Zeitreise gab es auch. Keine weite Fahrt - nur zum westlichen Rand Puchheims in einen alten, großen Garten, in dem ein befreundetes Paar, das ebenfalls autofrei lebt (Foto 3 unten) mithilft. Am Donnerstag war ich beim "Heu machen" dabei (Foto 4 unten).

Für den eigenen Garten oder besser "Mein Feld" war ich mehrfach unterwegs, denn Kartoffelkäfer und Larven sind meine unermüdliche Konkurrenz. Und einmal war ich auch als Taxi für meine jungen Buschbohnen (Foto 5 unten) am sausen, die dringend ausgepflanzt werden mussten.

(Fotos: B. Schneider

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Fahrrad-Picknick am Karlsfelder See

Imagem Escrito em 08.07.2019 de Martin Schäfer
Equipe: Bürgermeister Schäfer
Município: Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck

Die Picknickfahrt nach Karlsfeld am Samstag startete um 11 Uhr, ich war gut gerüstet....

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Radltour zur Wildkräuterwanderung beim Kloster Fürstenfeld

Escrito em 07.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto, Tag 14, am Samstag, den 06.07.2019!

"Vieles von dem, was Ihr auf dieser Wiese seht, sind essbare Wildkräuter!" Gemeinsam mit ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen und zwei Koordinatorinnen durchstreifte heute Frau Christine Huber (Kräuterpädagogin, https://www.kraeuteria-puchheim.de/) die Wiese hinter dem Kloster Fürstenfeld.

Mit gekonnt schnellem und prüfendem Blick zupfte sie nacheinander verschieden Kräuter aus der Wiese und erklärte je nach Pflanze die Wirkungsmöglichkeiten oder auch die Verwendung beim Salat zubereiten oder auch Teekochen.

Wildkräuter sind gut schmeckend, besser als manche Medizin, enthalten viele Mineralien und sind reich an Vitaminen. Zum Beispiel: Brennessel, Gänseblümchen, Giersch, Löwenzahn, Scharfgarbe, Spitzwegerich, etc. Wir sind sehr beeindruckt von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Kräuter und planen für den April/Mai 2020 eine zweite Wanderung mit anschließendem Kochen!

Herzlichen Dank an Frau Christine Huber von der Kräuteria in Puchheim für diese beeindruckende Wildkräuterführung! Im Anschluss gab es eine Stärkung beim Griechen. Mit 5 Rädern waren wir unterwegs und haben fleißig Kilometer gesammelt! :-)

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Verliebt ❤️ in das Langstrecken -Radeln!

Escrito em 07.07.2019 de Monika Keck
Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto, Tag 13, am Freitag, den 05.07.2019!

Nach zwei Wochen Stadtradeln, das bedeutet für mich jeden Tag zu radeln, habe ich mich an den dauerhaften Muskelkater gewöhnt und bin ganz verliebt ins Radeln!

Es ist einfach ein unbeschreibliches Freiheitsgefühl, sich auf den Drahtesel (mit Navigation im Ohr) zu schwingen, sich den Fahrtwind ins Gesicht und um die Füße wehen zu lassen! "Der Weg ist mein Ziel!"

Während ich noch verschiedenen Gedanken nachhänge zieht die Landschaft an mir vorbei und ich sehe plötzlich ein Reh auf einer Wiese stehen. Ich rieche den Sommer und das frische Heu, genieße jeden einzelnen Kilometer und die warmen Temperaturen finde ich ganz wunderbar!

Bei einem Kreisverkehr in München bin ich heute ziemlich lautstark angehupt worden, weil ich mitten auf der Straße fuhr - so wie so wie wir Radler*innen das machen sollen um gesehen zu werden! Andere Radler*innen, die das sahen, lachten mit mir gemeinsam über den/die Autofahrer*in. Radlfahren verbindet!

Meine Route ging heute von Gilching ins Dantebad München zum Schwimmen, dann auf den Olympiaberg und schließlich zum thailändisch Essen auf das Tollwood. Es ist absolut geniales Gefühl, klimafreundlich und ohne Parkplatz-Probleme das Radl direkt beim Haupteingang abstellen zu können! (Gesamtkilometer heute: 48,4 mit herzlichen Grüßen an Bürgermeister Martin Schäfer, Sponsor meiner Kilometer als Spende für den ambulanten Hospizdienst!)

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Zero Waste Workshop - vhs Fürstenfeldbruck

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Equipe: Offenes Team - Puchheim
Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Beim Thema Müllvermeidung kann man immer etwas dazulernen. Also bin ich Donnerstag nach Fürstenfeldbruck zur vhs zu einem "Zero Waste Workshop" mit Aline Pronnet (Foto re.) gesaust. Sie blogt unter https://aufdiehand.blog/ (Foto 1 unten) zu den Themen: Müllvermeidung, Plastikfrei leben, Selbermachen u. v. m.

Das Mückenspray, das wir an diesem Abend aus Alkohol, Wasser und ätherischen Ölen gemixt haben, wird sich in den nächsten Tagen dem absoluten Härtetest stellen: Abends auf dem Sonnenacker beim Kartoffelkäferlarven absammeln.*

Für jeden, der in das Thema einsteigen und seinen Alltag umstellen möchte, ist ihr Blog zu empfehlen, gerade wegen ihres Bezugs zu unserem Landkreis, siehe z.B. den Beitrag "Müllfrei einkaufen in Fürstenfeldbruck". Dass man im "Naturwarenhaus" Spülmittel zum Selberabfüllen und bei der "Kaffeerösterei Café Fino" losen Kaffee bekommt, wusste ich bislang noch nicht. Da führt mich also einer meiner nächsten Wege hin.

Für den Herbst plant die vhs Fürstenfeldbruck (Foto 2 unten) eine neue Rubrik mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit. Und wer weiß - vielleicht findet sich ja irgendwann jemand, der nicht nur die Begeisterung für Veränderung, sondern auch das kaufmännische Wissen mitbringt, um einen "unverpackt" Laden zu eröffnen. Noch muss ich etwas umherradeln - was mir natürlich auch Spass macht, denn bei den Hofläden ist auch immer Zeit für ein Schwätzchen - und manchmal im Internet bestellen, was ich vermeiden möchte. Aber dann läuft es und unsere Plastiksammelboxen bleiben fast leer.

(Fotos: B. Schneider)

  • Nachtrag: Test bestanden. Der Alkohol (verdünnt mit gleichem Anteil Wasser) hat nicht auf der Haut gebrannt und der Duft war für mich sehr angenehm, hat aber weder den Mücken noch den Bremsen gefallen. So ungestört konnte ich bislang noch nie auf dem Feld arbeiten.
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    Tag13

    Imagem Escrito em 05.07.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Ich bin superstolz auf das Team Verwaltung: die 5000 sind geknackt und wir sind erst in der zweiten Woche. Es geht wirklich leicht ohne Auto.

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    Unterwegs auf der Donnersberger Brücke

    Imagem Escrito em 05.07.2019 de Martin Schäfer
    Equipe: Bürgermeister Schäfer
    Município: Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Die erste Woche ist rum, super Wetter gehabt und jetzt das Highlight auf der Donnersbergerbrücke: Kilometer sammeln und das für den guten Zweck! Grüße an Frau Keck!

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    Ein Hoch auf das Fahrrad

    Escrito em 04.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Wenn ich Fahrten plane, benutze ich meist google-maps. Dort kann man - wie bei anderen Kartendiensten auch - auswählen, wie man eine Stecke zurücklegen möchte. Dann bekommt man einen oder mehrere Vorschläge, um ans Ziel zu kommen - jeweils mit Angabe der Entfernung und Fahrtdauer. Exemplarisch habe ich drei Strecken innerhalb Puchheims, die ich häufig fahre, unten als Fotos angeführt.

    Was fällt auf?

    Richtig: Auf allen drei Kurzstrecken ist man mit dem Fahrrad schneller als mit dem Auto!

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    Radltour zum Gedenken an meine verstorbene Hündin Ronja

    Escrito em 04.07.2019 de Monika Keck
    Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
    Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

    Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto ;-) Tag 11, am Mittwoch, den 03.07.2019!

    "Sie müssen sich einen neuen Hund holen, dann spüren Sie Ihre Trauer nicht" - diese und ähnliche Sätze höre ich immer wieder von Bekannten, die mich auf der Straße beim Radeln ohne Hund antreffen. "Ich möchte mir Zeit nehmen, um in Ruhe meine Trauer zu verarbeiten," antworte ich auf diese Frage.

    Für mich gehört die Trauer zum Leben, sie ist die schmerzvolle Seite der Liebe. Ich möchte nicht vor meiner Trauer davonlaufen, den Schmerz mit einem neuen Hund "überdecken", sondern mich sehr bewusst diesen Gefühlen auch stellen, denn nur dann können sie auch langfristig heilen. Ich bin sehr dankbar für die schöne Zeit mit ihr.

    Es ist der 03.07.2019, meine Hündin wäre am 04.07.2019 genau 15 Jahre alt geworden, sie starb vor acht Monaten, nach einem Jahr Erkrankung an der Wirbelsäule.

    Ich radle am Abend vor ihrem Geburtstag einen unserer Lieblingsgassi-Wege. Diese Radltour ist nicht einfach für mich, ich sehe meine Hündin genau vor mir, wie sie diese Wege noch vor einem Jahr entlang gelaufen ist. Ich fotografiere unseren Lieblingsplatz und binde eine rote Schleife für sie an einen Metalldraht. Die Schleife sieht ein bisschen aus wie ein Schmetterling, der die Flügel öffnet.

    Ein bunter Sonnenuntergang spannt sich über den Himmel, schöne Farben begleiten meine Trauer und lassen meine Gedanken über die Felder in den Himmel fliegen.

    Als Ambulanter Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Fürstenfeldbruck begleiten wir mit unseren ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen auch Menschen in der Trauer. #MiteinaderIhrenWeggehen Weitere Informationen finden Sie auf unsrer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/HospizPalliativDienst/

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    Bin dann mal weg...

    Imagem Escrito em 02.07.2019 de Udo Schiemann
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    "Wie sollen wir nur das Fahrrad und das Gepäck wegbekommen?" fragte ich meine Frau und bekam als Antwort "Nehmen wir doch das Lastenrad der Stadt, da kann ich mich auch gleich reinsetzen!" Tolle Idee, die ich sofort umsetzte. Und um ein Gefühl dafür zu bekommen, bin ich nach Gröbenzell in den Getränkehandel gefahren, um Saft zu besorgen. Tolle Sache, auch wenn ich noch etwas eierte. Am Samstag hab ich dann meine Frau mit Rucksack auf dem Schoß zur S-Bahn gefahren. Nicht nur wir, sondern auch die Passanten waren begeistert. Alle Züge nach und von Berlin fuhren pünktlich, so dass wir gut gelaunt und entspannt in Amsterdam eintrafen. Natürlich sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, wie man von A nach B kommt. Am Hauptbahnhof hab ich dann mein Fahrrad aus der Packtasche geholt, zusammengebaut und bin in die Unterkunft geradelt. Das Navi wusste mich durch die vielen Fahrrad-Kreisverkehre und -unterführungen kaum zu leiten oder ich konnte die gewollten Wege nicht gleich deuten, aber ich bin nach 10 km sicher angekommen, auch wenn ich der einzige mit Helm war. Morgen bekommt der Rest der Familie auch noch ein Fiets und dann geht die Reise weiter.

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    Stadtradeln und #Plasticfreejuly - zwei Aktionen, ein Gedanke - Umweltschutz

    Imagem Escrito em 02.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Irgendwann hat es mir gereicht. Es mußte sich was bei den vielen Milchkartons, Joghurtbecher und Orangensaftflaschen ändern, die jede Woche unsere Sammelboxen zum überquellen brachten. Milch in Glasflaschen gibt es in jedem Supermarkt, Joghurt im Glas ebenfalls, aber wenn ich schon alles umstelle, dann gleich richtig. Also bin ich nicht mehr an dem Schild "Milchtankstelle" vorbeigeradelt, sondern abgebogen. Mal schauen, was das ist! Ich hatte keine eigene Flasche dabei, zum Glück bietet die "Tanke" alles an Zubehör zum Befüllen an. Der erste Liter Landmilch, der bei uns zu Hause auf dem Tisch stand, sorgte für Skepsis bei den Kindern. Aber die war fix vorbei und heute fahre ich mehrmals wöchentlich zum Tanken in den Ort. Das Joghurtbecher-Problem wurde gleich mit gelöst, denn zweimal wöchentlich mache ich aus 2-3 Litern Milch Joghurt und seit einiger Zeit auch Frischkäse. Als nächstes wird die Quarkherstellung ausprobiert.

    Das war schon mal ein großer Schritt hin zur Reduktion von Plastikmüll, mit der Zeit folgt der Abwaschschwamm aus Luffa, Orangensaft in der Pfandflasche, das Waschmittel im Pappkarton usw. Auch Kosmetika in Plastikflaschen habe ich heute keine mehr. Festes Haarshampoo, Seifen, Zahnputztabletten, Holzzahnbüste und selber gemachtes Deo, das auch beim Krafttraining zuverlässig ist, ersetzen alles Bisherige. Viel war es ohnehin nie.

    Alles ist machbar, wenn man plant. Ich schreibe mir nicht nur einen Einkaufszettel, ich überlege auch was ich aus meinem Arsenal von Tüten, Boxen und Gläsern zum Einkaufen mitnehme. Bei Sommerhitze kommt natürlich noch die Kühltasche hinzu (Foto re.).

    Vor Ort kann man vieles plastikfrei einkaufen, vor allem in den Hofläden im Ort und in der Umgebung. Aber auch die Metzgerei im großen Supermarkt packt mir Fleisch, Wurst und Käse gern in die mitgebrachten Dosen. Und einmal im Monat mache ich die Tour zum "Ohne" Laden (Foto unten) nach München, um meine Vorräte aufzufüllen.

    Klar gibt es Plastik weiter in meinem Leben, die Tasten auf denen ich diesen Text getippt habe natürlich und vieles mehr. Aber hier geht es ja auch mehr um das Vermeiden von Einwegplastik.

    "We don't need a handful of people doing Plastic Free July perfectly.
    We need millions of people doing it imperfectly."
    (instagram at zerowastechef)

    Genauso ist es, und das gilt für so Vieles ... auch fürs Stadtradeln!

    (Fotos: B. Schneider)

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    Unterwegs mit wasserfester Wimperntusche und Regencape!

    Escrito em 02.07.2019 de Monika Keck
    Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
    Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

    Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto :-) Tag 9, am Montag, der 01.07.2019!

    Während ich in unserem #Hospizdienst Büro im #Caritas- Zentrum, in der Hauptstraße 5 einen Beratungstermin hatte, entlud sich draußen lautstark ein Gewitter! Heimradeln bei diesem Wetter? Mit wasserfester Wimperntusche und Regencape möglich!

    Als ich mich gegen 18:30 Uhr auf meinen nassen Drahtesel schwang, musste ich erst mal die Handgriffe am Lenker vom Regenwasser ausdücken. Mit etwas besorgten Blicken in den noch sehr dunklen Himmel fuhr ich los.

    Kurze Zeit später hörte der Regen ganz auf und ich konnte tolle Farbenspiele von gelben Getreidefeldern vor dunklen Wolken beobachten! Ich bin sehr dankbar, dass der Regen nachließ und ich relativ trocken nach Hause kam!

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    Asiatische Temperaturen am bayerischen Ammersee!

    Escrito em 02.07.2019 de Monika Keck
    Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
    Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

    Herausforderung Stadtradeln ⭐️ mein (über)leben ohne Auto :-) Tag 8, am Sonntag, der 30.06.2019!

    Elegant mischte sich am Sonntag bayerische Lebenskultur in den Biergärten mit asiatischen Temperaturen! Dazu empfing mich der Ammersee mit italienischem Flair, so dass ich beim Radeln immer mal wieder nachdenken musste, welchen See ich gerade umrunde.

    Von Gilching ging es nach Inning, durch Schondorf und Utting direkt nach Dießen bei wohlig warmen 35 Grad! Nach einer Pause im Schatten hieß mein nächstes Zwischenziel Herrsching! Die letzten Eindrücke vor dem Sonnenuntergang genießend fuhr ich in der Abendsonne wieder zurück nach Gilching. Es war wieder ein herrlich intensiver Tag! Ich radle für den #Klimaschutz, thematisiere die #Hospizarbeit in der Öffentlichkeit und sammle Spenden für unseren Hospizdienst!

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    Zu Fuß gehen

    Imagem Escrito em 01.07.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Wegen der gestrigen Hitze bin ich erst spät zum Sonnenacker geradelt (Foto re.), um meine Kartoffelpflanzen auf Käfer und Larven hin zu kontrollieren (Foto 1 unten). Und weil der Abend so schön war (Foto 2 unten), habe ich noch eine Runde durch Eichenau gemacht. Es war schön, aber wieder zu Hause angekommen, war ich unzufrieden. Denn eigentlich gehe ich zu Fuß, wenn ich mich entspannen will. Radeln ist eben Alltag, gehen ist meine Leidenschaft, dafür muss ich Zeit haben und mir Zeit nehmen. Also habe ich das Fahrrad in die Garage gebracht, mir meine Wasserflasche geschnappt und noch einen richtigen Abendspaziergang gemacht (Foto 3 unten).

    (Fotos: B. Schneider)

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    Barfuß heimradeln durch die laue Sommernacht am 29.06.2019

    Escrito em 01.07.2019 de Monika Keck
    Equipe: Hospizdienst on bikes :-)
    Município: Landkreis Fürstenfeldbruck

    Glühwürmchen und Stechmücken begleiten mich beim nach Hause radeln gegen 22:00 Uhr - in der Nacht zum 30.06.2019.

    Es ist Tag 7 meiner Herausforderung als Stadtradeln ⭐️ für den Landkreis Fürstenfeldbruck zu radeln. Ich habe jetzt eine Woche ganz ohne Auto gelebt und ich muss sagen:

    Nur mehr zu radeln ist eine Bereicherung! Ich weiß nicht, ob ich mein Auto wieder zurück haben möchte! Obwohl - im Regen ist es bestimmt gemütlicher, in ein warmes und trockenes Auto zu steigen! ;-)

    Ich radle für den #Klimaschutz und möchte Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Fürstenfeldbruck im Landkreis noch bekannter machen. Außerdem sind wir - wie alle Hospizdienste - auf Spenden angewiesen.

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    Tag8

    Imagem Escrito em 30.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute muss ich aufs Rennrad zum Kilometersammeln

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    Die 1. Woche

    Imagem Escrito em 30.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Dass es am Ende der ersten Woche knapp 184 km sein würden, hätte ich nicht gedacht. In der Regel fahre ich eher kurze Strecken zwischen 2,5 km und 10 km, z.B. zum Sonnenacker (Foto re.), zur Milchtankstelle in Puchheim-Ort (Foto 1 unten) oder zum Supermarkt. Damit die drei Wochen Stadtradeln auch für mich zu einer Herausforderung werden, habe ich meinen Radius etwas erweitert und bin einige Ziele angefahren, die ich mir schon lange vorgenommen hatte. So war ich Dienstag in Fürstenfeldbruck auf dem Bauernmarkt, Donnerstag beim Hühnerhof Kiemer, Freitag bei der Fischzucht Ertl (Foto 2 unten) bei Gröbenzell und gestern Abend am Emmeringer See.

    Alle Strecken waren schön, nur nicht die vom Emmeringer See über Esting und Olching nach Gröbenzell. Ohne Fahrradweg auf der Straße, mit dem dichten Samstagabendverkehr, der bei Tempo 70 an einem vorbei rauscht, hört der Spass auf. Mein Mann und ich waren erleichtert, als wir in Gröbenzell in der Eisdiele angekommen waren (Foto 3 unten).

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    Tag7

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute in Nürnberg: mit dem Zug geht es entspannt und mit Zeitgewinn.

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    Tag6

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Heute hab ich der Grundschule am Gernerplatz für ein Superergebnis „Zu Fuß zur Schule“ Preise verleihen können. Das ist vorbildlich und soll die anderen Schulen motivieren.

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    Tag5

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Norbert Seidl
    Equipe: Team Verwaltung
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Mein Auto mein armes Auto mein einsames Auto. Der Audi wird es schon packen.

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    Kleine Auszeit

    Imagem Escrito em 29.06.2019 de Britta Schneider
    Equipe: Offenes Team - Puchheim
    Município: Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

    Donnerstag war ich auf Entdeckungstour und bin zum Hühnerhof Kiemer geradelt. Bislang war mir der Name gar nicht recht geläufig, obwohl wir von dort alle 14 Tage eine Eierlieferung bekommen. Wir Puchheimer waren auf unserer Auftakttour vorbeigekommen und nun war ich neugierig, zumal ich auf der homepage gelesen hatte, dass Donnerstags, Freitags und Samstags gebacken (Foto re.) wird und es zum Hofladen (Foto 1 unten) auch ein Café gibt. Also bin ich der Temperatur zum Trotz am späten Vormittag aufgebrochen und auf wunderbarer, schattiger Strecke (Foto 2 unten) durch den Parsberg Wald zum Weiler Dötelbauer geradelt.
    Meine Entdeckung musste ich dann gestern gleich meinem Mann zeigen und wir haben uns eine kleine Auszeit von Arbeit und Familie genommen und sind zum Kuchenessen gefahren. Dort oben kann man wirklich denken man sei im Urlaub und es gibt Ecken, wo man weder Straßen noch Häuser sieht (Foto 3 unten).

    (Fotos: B. Schneider)

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