Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Schwerte im Kreis Unna


Hätte er es eilig, würde er ja wohl den Wagen nehmen

Escrito em 12.06.2019 de Heiko Mühlbauer
Equipe: Ruhr Nachrichten
Município: Schwerte im Kreis Unna

Nach zweieinhalb Wochen Alltagsradeln in Schwerte stellt sich eine gewisse Routine und damit einige Erkenntnisse ein.

Erste Erkenntnis: Die meisten Wege in Schwerte und Umgebung sind mit dem fahrrad gut zu bewältigen.
Zweite Erkenntnis; Als Radfahrer kann man nicht auf seiner Vorfahrt beharren.
Dritte Erkenntnis: Von einer Stadt, in der da Fahrrad ein gleichwertiges Verkehrsmittel ist, sind wir weit entfernt.

Letzteres erkennt man nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch bei Diskussionen. Wenn man nur anmerkt, dass Autofahrer, die auf dem Radweg parken oder über den weißen Schutzstreifen fahren, andere Menschen gefährden, kommt gleich die Gegenrede. "Radfahrer halten sich doch nicht an Verkehrsregeln, fahren bei Rot über die Ampel oder nutzen nicht den Radweg und behindern damit den Autoverkehr.
Mal abgesehen, dass dies immer wieder irgendwo vorkommt, sind es selten die Autofahrer, die sich bei Unfällen mit Radfahrern schwer verletzen. Und es zeigt auch, dass landläufig davon ausgegangen wird, dass der Straßenverkehr in erster Linie für Autos konzipiert ist. Von den Parkplätzen (hinter dem Fahrradschutzstreifen) bis zur Regelung, an gefährlichen und engen Stellen Fuß und Radweg zusammenzufassen. Immer gemäß dem Motto, der Fahrradfahrer hat es ja nicht so eilig, wie der Autofahrer und kann ruhig mal absteigen. Wenn er es eilig hätte, hätte er doch wahrscheinlich das Auto genommen.

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Mit dem Regen schwindet die Coolness

Imagem Escrito em 07.06.2019 de Heiko Mühlbauer
Equipe: Ruhr Nachrichten
Município: Schwerte im Kreis Unna

Singlespeed, Beach-Cruiser und Co. - es gibt wirklich coole Fahrräder, auf denen der urbane Städter elegant durch die Straßenschluchten seiner Metropole flitzen kann. Und auch solche, bei denen man durchaus seine normale Straßenkleidung problemlos tragen kann. Bei Radhelmen wird es schon schwieriger, ein cooles Modell zu finden, zumindest wenn es nicht um sportliches Radeln geht. Aber die ganze Coolness ist dahin, wenn der Regen kommt. Gut, ich fahre jetzt ein ohnehin nicht wirklich cooles Rad, tiefer Einstieg und so, aber bei Regen potenziert sich das. Am Montag zum Beispiel - da überraschte mich der Regen auf dem Weg zur Arbeit. Also Regenponcho ausgebreitet, Regenhose drüber und Helm über den Poncho. War halbwegs trocken (bis auf die Schuhe) Aber cool geht anders. Liebe Designer, lasst euch da doch mal was einfallen :-).

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Skype statt Fahrrad

Imagem Escrito em 03.06.2019 de Heiko Mühlbauer
Equipe: Ruhr Nachrichten
Município: Schwerte im Kreis Unna

Heute hat mich das erste Mal das Wetter ausgebremst. Angesichts der Gewitter fiel die Fahrt zur Konferenz ins Pressehaus nach Dortmund im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Und der Zug war auch schon (ebenfalls wörtlich gemeint) abgefahren. Am Ende blieb mir nichts übrig, als mich per Skype in die Konferenz einzuschalten (Foto). Allerdings kam bei der Fahrt in die Redaktion dann das erst Mal der Regenponcho zum Einsatz. Der half, lediglich die Schuhe mussten mit Zeitungspapier ausgestopft und getrocknet werden.
Eine weitere Herausforderung stellte das Wochenende da. Eine Einladung zu einer Zugfahrt mit einem historischen Zug war schon seit Monaten zugesagt. Leider startete das Bähnchen um 5.30 Uhr ab Holzwickede. Da fährt kein regulärer Zug. Ein Radstation gibt es auch nicht. Gut, dass ich Himmelfahrt die alten Fahrräder gängig gemacht hatte. Mit einem alten Möhrchen und drei Stecklichtern ging des dann ab 4.40 Uhr in den Sonnenaufgang. Mit Nebel, der sich aus den Wiesen hob (Foto), sehr romantisch. Die Rückfahrt, so gegen 24 Uhr, war dann weniger romantisch, zumal die Route von Google-Maps einen schönen Feldweg (ohne jegliches Licht) rausgesucht hatte (Foto).

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Fast ein Woche und noch kein Regen

Imagem Escrito em 31.05.2019 de Heiko Mühlbauer
Equipe: Ruhr Nachrichten
Município: Schwerte im Kreis Unna

Ich muss zugeben, bislang hatte ich mit mehr Widrigkeiten gerechnet. Kein Regen, kaum weite Strecken, die gefahren werden mussten. Mickerige 60 Kilometer waren bislang zurückzulegen. OK., auswärtige Freizeitvergnügen und Ausflüge über das nahe Umfeld hinaus habe ich mir geklemmt. Am Sonntag ging es mit Hund im Hundekorb nach Phönix-West zum Spaziergang.
Allerdings habe ich auch einiges über Fahrradtechnik gelernt, und festgestellt: Meine Drahtesel waren bislang schwer vernachlässigt. Den Donnerstag habe ich dann erstmal zur Fahrradpflege genutzt. Und siehe da: Aus dem Bestand konnte ich immerhin drei alte Möhrchen aus dem Gartenhaus wieder flott machen.
Doch die großen Herausforderungen folgen noch. Am Montag habe ich einen Termin in Dortmund, ich muss am Sonntag um 5.30 !!!! Uhr zum Bahnhof Holzwickede und irgendwann auch wieder zur Probe mit meiner Band nach Lütgendortmund. Von Schwerte aus alles machbar, aber eben nicht auf die Schnelle. Und der ÖPNV unterstützt einen am Wochenende und abends da nur sehr begrenzt. Also frisch in die Pedale getreten.

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