Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Lünen im Kreis Unna


DANKE fürs Mitmachen an alle!

Imagem Escrito em 16.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
Equipe: Christen und Muslime
Município: Lünen im Kreis Unna

Stadtradeln lebt von der Beteiligung und dem Spaß, miteinander in Wettstreit zu treten. Das hat dieses Jahr gut geklappt, denke ich.
Ich bin viel weniger Bus und Bahn gefahren und bin jetzt noch motivierter, das Rad auch auf längeren Strecken zu nutzen. ich hoffe, Ihnen und Euch geht es auch so.
Beim Abschluss der Aktion Stadtradeln mit dem Team "Christen und Muslime" haben wir uns beim Gemeindefest der Selimiye-Moschee getroffen. Vielen Dank für die Gastfreundschaft!
Auf der Bühne standen wir, als das Foto aufgenommen wurde, mit Mitgliedern des Teams (von links nach rechts):

  • Marianne Neufeld (evangelisch) ist 360 km gefahren und hat dabei rund um Lünen viele schöne Fahrradwege entdeckt. Für nächstes Mal wünscht sie sich, dass die Stadtradel-Mitmacher im Stadtbild noch besser erkennbar sind. Das grüne Mitmachband für den Lenker könnte noch breiter verteilt werden.
  • Josef Grünewald (katholisch) ist 468 km geradelt. Oft fuhr er auch zur Arbeit nach Dortmund, das sind 40 km hin und zurück. Es war eine Herausforderung, die ihm Freude gemacht hat.
  • Hasan Canbay (muslimisch) fuhr 89 km Rad. Er betonte, wie leicht so ein Beitrag zum Umweltschutz eigentlich fällt. Er wünscht sich, dass noch mehr Menschen sich mit Hand und Fuß für den Klimaschutz einsetzen.

  • Nochmal VIELEN DANK an ALLE TEAMS! BIS NÄCHSTES JAHR!
    Ihre / Eure Katrin Stückrath

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    Klimaschutz ist jetzt in aller Munde - wie lange?

    Imagem Escrito em 13.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    Hoffentlich bleibt es nicht nur bei einer kurzen Phase, dass der Klimaschutz in aller Munde ist. Jetzt brauchen alle einen langen Atem, auch Greta Thunberg und die Schülerinnen und Schüler, die zu den Fridays for future gehen.
    In der religiösen Tradition von Christen und Muslimen findet man Kraftquellen für den Schutz der Natur. Wenn man sie richtig anzuzapfen weiß, versiegen sie nicht, sondern können helfen, beharrlich zu bleiben.
    Wurde der Auftrag in 1. Mose 1,28 "Macht euch die Erde untertan" lange Zeit im kolonialistischen und ausbeuterischen Sinn verstanden, so sind es heute andere Verse, die inspirieren können, wie 1. Mose 2,15: "Und Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre." Damit ist ausgesprochen, welche Rolle uns Menschen zukommt, nämlich die Verantwortung für die Welt mit Tieren und Pflanzen zu übernehmen und sie nicht zu zerstören.
    Bibel und Koran sind sich darin einig, dass die Welt eine gute Schöpfung Gottes ist. Im Glauben staunen wir über die unendliche Schöpfung, empfinden Ehrfurcht gegenüber ihrer Unendlichkeit und Mitleid, wo sie gequält wird. Der Verlust an Artenvielfalt kann in religiöser Weise als Frevel gegen Gott verstanden werden.
    SEin Werk, das sich in der Evolution über jahrmillionen Jahre hinweg entfaltet hat, lebt im subtilen Gleichgewicht der Ökosysteme. Wer dieses Gleichgewicht zerstört, schadet Tieren, Pflanzen und letztlich auch Menschen.
    Der Klima-Wandel ist eine Bedrohung für Millionen von Menschen, die ohne ihre Lebensgrundlage zu Flüchtlingen werden. Das zu verhindern ist Gebot einer globalen Solidarität, die es uns bisher noch nicht gelungen ist, zu entwickeln. Alte Traditionen wie Bibel und Koran können uns aber daran erinnern, dass wir nicht als Angehörige von Völkern und Nationen handeln müssen, sondern als Menschen handeln können. Dass uns zwar die ganze Schöpfung überlassen ist, wir sie aber als Haushalter verwalten. Dass uns mit der Natur so viel Gutes geschenkt wurde, dass wir darüber Neid und Gier beiseite lassen können.
    Es braucht kein neues Bild von der Schöpfung in unserer Zeit, sondern ein neues Bild vom Menschen.

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    Herzliche Einladung zu den Abschluss-Aktionen von STadtradeln

    Imagem Escrito em 10.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    Ich denke, Euch und Ihnen macht die Aktion genauso viel Freude wie mir. Einige habe ich gesprochen, denen es ebenso ging.
    In diesen zwei Wochen habe ich mich zweimal verfahren. Ich war darüber gar nicht verärgert oder ungeduldig, wie sonst, sondern dachte nur: „Egal, ich schreibe ja die Strecke auf!“.

    Ich möchte alle sehr herzlich zu zwei Abschlussveranstaltungen einladen und würde mich freuen, wenn wir uns da persönlich sehen: Einmal zur Abschlusstour am Freitag und zum Abschlusstreffen am Samstag. Beide Treffen sind mit interkulturellem Aspekt geplant: Migrantinnen und Migranten und Deutsche sind alle herzlich willkommen können sich hier begegnen.

    Freitag, 14.06., 15:00 Uhr, Radstation Hbf. Lünen
    Abschlusstour STADTRADELN zur Waldschule Cappenberg
    Tourleitung: Jürgen Heidenreich (ADFC), Länge ~15 km; mit Picknick & Lastenradparade. Unterwegs geht's zum Erdbeerpflücken!
    Kooperation mit Multikulturellem Forum & Bildungswerk multi-kulti
    Anmeldung bis zum 10.06.2019:
    vor Ort: Kurt-Schumacher-Str. 1-3, 44534 Lünen
    E-Mail: anmeldung-bw at multikulti-forum.de Telefon: 02306 37893-15
    Bereits um 14.15 Uhr am Freitag gibt es am selben Ort eine Vorführung zum Thema Lastenräder.

    Samstag, 15.06., 12 Uhr, Selimiye-Moschee, Roonstr. Lünen
    Abschlusstreffen des Teams Christen und Muslime beim Gemeindefest der Selimiye-Moschee.
    Es wäre schön, miteinander ins Gespräch zu kommen, wie es Ihnen und Euch ergangen ist. Wo seid Ihr langgefahren? Seid ihr mehr gefahren als sonst? Und – was können Christen und Muslime nächstes Jahr machen, um gemeinsam ihre Verantwortung für Natur und Gesellschaft wahrzunehmen?

    Herzliche Grüße! Ihre / Eure Katrin Stückrath

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    Wie sieht die Mobilität der Zukunft für Lünen aus?

    Imagem Escrito em 07.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    Darüber diskutierten Arnold Reeker, der Technische Beigeordnete der Stadt, der unter anderem für die Abteilungen Stadtentwicklung, Straßenbau und Mobilität zuständig ist, und
    Jürgen Heidenreich, der verkehrspolitische Sprecher des ADFC Lünen im Rahmen des Netzwerktreffens der LIGA Lünen.

    Für Arnold Reeker ist das Glas halbvoll: Lünen habe ein Potenzial, bis zu 25 % seines Verkehrs per Rad zu realisieren, wie das Beispiel von Hamm zeige. Bereits seit Anfang der 90er Jahre habe Lünen viel getan, um den Radverkehr zu fördern. Beispiele sind die LAGALÜ, aber auch die fünf Fahrradstraßen, wo Radfahrer Priorität haben und z.B. der Leezenpatt.

    Jürgen Heidenreich beurteilt das Glas eher als halbleer. Seine Kritikpunkte: Bestehende Radverkehrsanlagen sind schlecht gepflegt, weisen oft aufgeplatzten Asphalt auf oder sind zugewachsen. Den Ausbau des Radverkehrsnetzes habe Lünen in den letzten zwei Jahrzehnten verschlafen. Im Gegenzug habe der Anteil des Kraftverkehrs kontinuierlich zugelegt.

    Das führt den Lüner Verkehr in den Spitzenstunden klar an den Rand der Belastbarkeit. Die politische Unterstützung für den Radverkehr ist gestiegen, scheint aber manchmal eher Mittel zum Zweck zu sein, um den Autoverkehr flüssiger zu machen. Radwege auf dem Bürgersteig sind aber gerade an Kreuzungen unsichere Orte. Die Verlegung des Radverkehrs auf Spurstreifen auf der Straße ist die Alternative. Aber da ist die Konkurrenz groß. Wie Arnold Reeker resümmierte: „Wenn man was für die einen macht, schränkt man die anderen ein.“

    Die Zuhörer interessierten sich für konkrete Zahlen. Wie viel Geld gibt Lünen pro Einwohner und Jahr für den Radverkehr aus? Es sind rund 2 Euro. Eine Stadt wie Utrecht hingegen gibt circa 70 Euro dafür aus. In Lünen gibt es offenbar andere Prioritäten. Jürgen Heidenreich erwähnte die Untertunnelung am Preußenbahnhof (Kosten circa 9 Millionen). Die Kennzeichnung einer Spur für Fahrrader in den beiden Kreisverkehren sei erst auf Druck der Öffentlichkeit realisiert worden.

    Ein Konzept für eine klimafreundliche Verkehrswende in Lünen gibt es noch nicht. „Wir können noch 10 Jahre warten, aber dann wird der Verkehrskollaps da sein.“ mahnte Katrin Rieckermann, die Moderatorin des Gesprächs von der LIGA. Reekers Antwort: Die Stadt Lünen lässt bis nächstes Jahr ein Mobilitätskonzept erstellen, das auch den Radverkehrsanteil erfassen soll. Seine Straßenverkehrsbehörde arbeite stetig an Verbesserungen der Radverkehrssicherheit in Lünen, z.B. an Radwegen und Führungen an Kreuzungen.

    Jürgen Heidenreich wünscht sich von der Stadt eine bessere Öffentlichkeitsarbeit pro Fahrrad und mehr innovative Ideen wie „Grüne Welle“ für Radfahrer wie z.B. in Oberhausen, außerdem kürzere Wartezeiten an Ampelanlagen. Der ADFC habe auch viele Vorschläge zur Verbesserung für das Radfahren in Lünen. Am Ende der Diskussion war der Tenor: Bürger und Verkehrsplaner sollten sich miteinander beraten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.

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    Über die Verkehrswende in Lünen ins Gespräch kommen: Do, 6.6. 19 Uhr

    Imagem Escrito em 04.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    In der letzten Woche haben Radfahrer_innen in ganz Deutschland ein Zeichen gesetzt.
    Die Initiative "Aufbruch Fahrrad" sammelte über 200.000 statt der nötigen 66.000 Unterschriften, damit sich der Landtag in Düsseldorf mit ihren Forderungen beschäftigt. Die Initiative möchte bis 2025 den Anteil des Radverkehrs in NRW von 8 % auf 25 % erhöhen. Das geht natürlich nicht von alleine. Die geforderten Maßnahmen sind: Mehr überregionale Radwege und Radschnellwege, mehr Fahrradstraßen und mehr Verkehrssicherheit für Radfahrer in den Städten. Außerdem sollte das Fahrrad im Nahverkehr kostenlos mitgenommen werden können und Lastenräder gefördert werden. Siehe https://www.aufbruch-fahrrad.de/#neun

    Diese Forderungen decken sich zum Teil mit den publikumswirksamen Sternfahrten, die der ADFC am Wochenende veranstaltete. Diese Fahrraddemonstrationen bringen es auf den Punkt: MEHR PLATZ FÜRS RAD! Immer mehr Autos drängen sich auf den Straßen und Radfahrer quetschen sich mit auf schmalen Fahrstreifen. Ja, es gibt eine Konkurrenz um den Platz auf der Straße! Im Moment sind die Autos am Stärksten, aber das ist eine politische Entscheidung.

    Die LIGA Lünen lädt ein, am Donnerstag, den 6.6. von 19-20.30 Uhr im Bauverein zu Lünen, Langestr. 99, darüber für unsere Kommune ins Gespräch zu kommen. „Fahrradfreundlich und klimaschonend - wie sieht die Mobilität der Zukunft für Lünen aus?"
    Geplant ist eine Diskussion über Anspruch und Wirklichkeit mit Arnold Reeker, dem Technischen Beigeordneten der Stadt (u.a. für die Abteilungen Stadtentwicklung, Straßenbau und Mobilität)
    und Jürgen Heidenreich, dem verkehrspolitischen Sprecher des ADFC Lünen.

    Vor drei Jahren hat der Rat der Stadt Lünen das Maßnahmenkonzept RAD+ ins Leben gerufen. Damit sollte Lünen sich weiter entwickeln zu einer fahrradfreundlichen Stadt. So wurde z.B. die Radstation am Hauptbahnhof modernisiert, für Radwege Markierungen angebracht und Kreuzungen überprüft. Doch noch immer klagen Fahrradfahrer über unsichere Situationen im Straßenverkehr. Immer noch ist das Auto das am meisten begünstigte Verkehrsmittel. Dabei machen die Staus auf vielen Kreuzungen längst deutlich, dass Mobilität für Lünen ganz neu gedacht werden muss. Welche Ideen und Strategien gibt es auf dem Weg zu menschen- und klimaschonender Mobilität? Das diskutieren die eingeladenen Arnold Reeker und Jürgen Heidenreich beim Netzwerktreffen der LIGA. Das Publikum soll auch zu Wort kommen. Herzliche Einladung an alle Interessierten!

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    Auf die Zeichen achten

    Imagem Escrito em 03.06.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    Ich freue mich, dass so viele den Feiertag und das Wochenende genutzt haben, um mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Zuletzt wurde es ja mächtig warm. Am Samstag fand ich es noch angenehm. Da habe ich eine kleine Tour um Lünen herum gemacht. Erstmalig habe ich GoogleMaps als Hilfsmitel benutzt und war überrascht, wie hilfreich das sein kann. Die Fahrradroute wurde mir berechnet, angezeigt und per Audio angesagt. Mit dem Stöpsel im Ohr konnte ich bequem auf die Anweisungen achten und fahren, ohne immer wieder aufs Handy schielen zu müssen. Toll.
    Im Eichwald nördlich von Dortmund - Wickede wurde die Google-Stimme allerdings verdächtig still. Als ich aus dem Wald herauskam, meldete sie sich immer noch nicht. Da kam es mir doch merkwürdig vor, immer weiter geradeaus zu fahren. Ich startete die Routenplanung noch einmal neu und - siehe da - es ging wieder. Ein bisschen misstrauisch war ich aber doch geworden. Und das war auch gut so. An einer weiteren STelle bei Grevel kam das akustische Signal zum Abbiegen nicht. Zum Glück gibt es ja die Beschilderungen von Radwanderwegen mit den regionalen Zielangaben. Auch die kleinen Zwischenwegweiser mit dem einfachen Pfeil und dem Fahrradpiktogramm erwiesen sich als sehr hilfreich. Unter Beachtung der Beschilderung, der akustischen Wegweisung und meiner Ortskenntnis kam ich schließlich gut ans Ziel.
    Danke an dieser Stelle für die zumeist gute Beschilderung der Radwanderwege. Ich habe mir sagen lassen, dass sie zumeist von der Europäischen Union finanziert wird. Und diese Finanzierung geht in die Millionen. Aber gut investiert!

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    Radfahrer_innen müssen flexibel sein

    Imagem Escrito em 30.05.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    Dank eines Termins in Bövinghausen war ich heute durch halb Dortmund mit dem Rad unterwegs. Die Wege, die ich benutzt habe, könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich rollte über getrennte und gemeinsame Wege für Radfahrer und Fußgänger, durch 30-erZonen, fuhr in Schutzstreifen auf Hauptverkehrsstraßen, auf dem Emscher-Radweg und über Parkwege.
    Mit keinem anderen Verkehrsmittel muss man sich auf so verschiedene straßenverkehrstechnische Gegebenheiten und Fahrbeläge einstellen.
    Hier eine kleine persönliche Auswertung:
    Keine Frage, am angenehmsten waren die Wege, wo das Fahrrad Priorität hat. Das waren aber die wenigsten.
    Bei den Schutzstreifen auf Fahrbahnen (durch eine dicke weiße Linie am rechten Straßenrand markiert) war ich zwiegespalten. Einerseits legitimiert der Schutzstreifen das Fahren auch auf den Hauptverkehrsadern, die mich schnell von A nach B brachten. Die Schutzstreifen machen deutlich: Die Straße gehört nicht den Autos alleine! Andererseits fuhren z.B. LKWs doch sehr nah an einem vorbei. Und überholende Autos schnitten den Schutzstreifen vor mir in nächster Nähe. Das hinterließ ein Gefühl der Unsicherheit.
    Auf den gemeinsam mit Fußgängern genutzten Wegen (die mit dem roten schmalen Bereich für Radfahrer) fühlte ich mich sicherer als auf der Straße. Dieser Eindruck ist laut vieler Untersuchungen rein subjektiv ist und nicht real. Auf Radwegen entstehen durch vielerlei Gründe mehr Unfälle als im gemischten Straßenverkehr. Ich erinnere mich noch gut an den Moment heute, wo ich scharf bremsen musste, weil ein Handwerker Schienen aus seinem Auto auslud und dabei ohne Aufzuschauen den Radweg überquerte.
    Wenn ich im Ganzen auf die heutige Tour zurückschaue, habe ich den Eindruck, dass die Führung der Radfahrer im Straßenverkehr Stückwerk ist. Oft habe ich innerhalb von 100 Metern dreimal zwischen Schutzstreifen und Radweg auf dem Gehweg wechseln müssen. Diese Wechsel bremsten mich nicht nur aus, sondern brachten auch eine erhöhte Sturz- und Unfallgefahr mit sich. Oft musste ich mich umschauen, um mich zu vergewissern, dass die Autofahrer meinen Wechsel auf die Fahrbahn bemerkten.
    Fazit: Es ist verkehrsplanerisch in Dortmund schon viel guter Wille erkennbar. Fahrräder sind auf den meisten Straßen und Wegen willkommen. Bei der Sicherheit und dem Komfort gibt es hingegen noch viel zu tun.

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    Ein Leben ohne Auto ist möglich...

    Imagem Escrito em 26.05.2019 de Dr. Katrin Stückrath
    Equipe: Christen und Muslime
    Município: Lünen im Kreis Unna

    ...und macht so viel Freude!
    Ich brauche in diesen drei Wochen Stadtradeln das Auto nicht stehenlassen, denn ich habe keinen Privat-PKW. Schon seit vielen Jahren genieße ich die Freude und die Freiheit des Fahrradfahrens.
    Wenn es regnet, werde ich nass, aber meine Strecken sind meistens nicht so lang, dass mich das stören würde. Es fühlt sich gut an, auch dem Wetter mal trotzen zu können. Ich wünsche mir, dass noch viele Menschen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag entdecken, das preiswert ist und viele Vorteile für die eigene Gesundheit hat.
    Natürlich geht es auch um das den Schutz des Klimas durch das Vermeiden von CO2. "WE ARE NOT DROWNING - WE ARE FIGHTING!" ("Wir ertrinken nicht - wir kämpfen!") heißt das Motto von jungen Menschen auf den Pazifik-Inseln, dier für den Erhalt ihrer Heimat kämpfen. Ich finde es beeindruckend, wie sich die Bewohner der Inselstaaten nicht ihrem Schicksal ergeben, sondern die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft einfordern.
    Beim Stadtradeln geht es im Sinne der Erfinderin, der Klima-Allianz, auch darum, globale Verbindungen zu schaffen zwischen Kommunen des Nordens und des Südens, zwischen denen, die viel CO2 verursachen und denen, die gravierend mit den Folgen zu kämpfen haben.
    Wenn wir beim Lüner Stadtradeln so viele Kilometer machen, wie man braucht, um die Erde zu umrunden, dann ist das nicht nur eine Rechenübung, sondern auch ein Zeichen globaler Solidarität.
    Wir fahren also nicht nur für uns, sondern zu Gunsten vieler.
    In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stadtradeln 2019!
    Ihre / Eure Katrin Stückrath

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