Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Landkreis Hildesheim


VERLETZLICH

Escrito em 22.06.2019 de Dietrich Schmidt
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Seit über 2 Jahrzehnten hatte ich keinen nennenswerten Unfall mehr beim Radfahren.
Ausgerechnet jetzt als Radelstar hat es mich leider wieder erwischt.
Am Dienstagmorgen war ich kurz vor halb Acht unterwegs zur Arbeit.
Eine große Verbesserung ist es nicht nur für mich, dass man seit einiger Zeit morgens bis 11.00 Uhr die ‚Fußgängerzone‘ mit dem Rad benutzen darf.
Zu der frühen Stunde muss man gut aufpassen, da große Gruppen von Schülern den Hohen Weg hinaufkommen.
Auf der schmalen Radwegfurt über die Kaiserstraße sprang mir aus einer größeren Gruppe Schüler ein kräftiger junger Mann in den Weg. Eine Berührung konnte ich nicht vermeiden, strauchelte und stürzte.
Bis ich meine Gedanken wieder ganz zusammen hatte, war der Junge mit seinen Begleitern leider verschwunden. Jedoch möchte ich mich bei Herrn Hecht, einem Schüler der Rechtspflegerschule, bedanken, der mir sehr hilfreich und freundlich beistand.

Aus Rücksicht auf die große Schülergruppe, die mir auf dem Überweg über die Kaiserstr. entgegenkam, bin ich sehr langsam gefahren. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass ich den Unfall wohl ohne bleibende Schäden überstanden habe. Jedenfalls wenn die Schmerzen im Kiefer weiter verschwinden.

Das Erlebnis ist in unserer Stadt für Radfahrer Alltagserfahrung:
Auf Radwegen und Radfahrstreifen wird gefahren, geparkt, gestanden und vieles mehr. Viele Menschen machen für Radfahrer, die sich im Rahmen der Straßenverkehrsordnung verhalten, nicht Platz oder verstellen den Weg nicht selten mutwillig.
Das Radfahren in unserer Stadt braucht neben vielen baulichen Veränderungen vor allem eine viel größere allgemeine Akzeptanz. Da sehe ich erst eine Verbesserung, wenn es mir zum letzten Mal wiederfahren ist, dass jemand auf einem Rad-Fußweg widerwillig und provozierend langsam zur Seite getreten ist und mir auch noch ein besonderen Dank herausforderndes ‚Vielen Dank‘ mit auf den Weg gibt.
Ein höfliches Miteinander ist ein hohes Gut, aber warum soll man sich jedes Mal bedanken, wenn man erst zum Bremsen gezwungen wird, bevor die selbstverständliche Rücksicht stattfindet? Der Radfahrer macht auch um jeden Fußgänger einen Bogen ohne Dank einzufordern.

In meiner Kindheit galten die Regeln der STVO auch noch für den motorisierten Verkehr. Z.B. musste ich oft meinen Vater mit dem PKW aus der Einfahrt ‚herauslotsen‘, schließlich ist das Befahren von Fußwegen nur in Ausnahmefällen mit größter Rücksicht erlaubt. Heute fahren die Autos einfach langsam auf den Fußweg ohne zu schauen. Regeln wie der Mindestabstand zum einspurigen Fahrzeug, die innerstädtische Höchstgeschwindigkeit, das Überfahren durchgezogener Linien werden großzügig als ‚Kannbestimmungen‘ interpretiert. Jeder Autofahrer, den ich kenne, übertritt bei jeder seiner Autofahrten eine Vielzahl von verbindlichen Regeln. Und beschneidet damit die Mobilitätsmöglichkeiten und die Sicherheit von ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
Ein guter Anfang wäre es, wenn die Hetzkampagnen gegen Rüpelradler, Pedalritter und wie wir noch verunglimpft werden, in der Öffentlichkeit unterbleiben würden.
Auch jugendliches Ungestüm auf dem Fahrrad ist für andere eine sehr viel kleinere Behinderung und Gefährdung, wie die gleiche Haltung am Steuer eines tonnenschweren Gefährtes.
Passt gut auf euch auf!

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Ich hab´ ein Haus, ein kunterbuntes Haus...

Imagem Escrito em 21.06.2019 de Mareike Dorf
Equipe: Offenes Team - Sarstedt
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Das Fahrrad als Reisemittel zu benutzen hat vielerlei Vorteile. Zum Einen ist es natürlich zusammen mit dem Wander, Kanufahren oder Ähnlichem das Umweltfreundlichste. Und zum Anderen ist es kostengünstig, man kommt überall hin und ist völlig im Einklang mit der Natur. Natürlich gibt es die schon erwähnten unschönen Regentag oder die stürmischen Stunden mit viel Gegenwind, die es manchmal nicht gerade einfach machen aber dennoch überwiegen die positiven Seiten.
Eine Sache, die ich sehr liebe, ist morgens aufzuwachen und nicht zu wissen, wo man abends wohl sein wird. Das Setup mit den 5 Taschen an meinem Fahrrad wirkt für einige sicherlich
ein bisschen abschreckend. Man gewöhnt sich jedoch relativ schnell daran und dann ist es plötzlich ein ganz komisches Gefühl ohne Taschen unterwegs zu sein. Warum habe ich so viel Gepäck? Nun ja, so gesehen habe ich meine Küche, mein Bett, mein Büro, mein Bad, meine Werkstatt und mein Haus dabei. Sobald ich Proviant und Wasser „an Bord“ habe, kann ich überall übernachten, kochen oder mein Fahrrad reparieren. Eigentlich ist es wie mit dem Wohnmobil zu reisen, nur halt eben nicht ganz so luxuriös;)

Wenn man auf den Luxus eines Bettes für die Nacht jedoch nicht ganz verzichten möchte, kann man dennoch mit dem Fahrrad reisen- schließlich gibt es Hotels oder B&B. Lässt man den Kocher und das Zelt weg, spart man einiges an Gewicht/Gepäck. Und wenn man ein Hotel zu spießig findet, kann man beispielsweise die Webseite www.warmshowers.org nutzen. Die Plattform funktioniert in etwa so wie Couchsurfing (wem das ein Begriff ist), jedoch ist die Nutzung ausschließlich für Radfahrer gedacht. Es bieten also andere Radfahrer oder Rad-interessierte reisenden Radfahrern eine Unterkunft und (wie der Name schon sagt) ein warme Dusche an. Ich nutze diese Webseite sehr oft und gerne. Auf diese Weise hat man Kontakt zu Einheimischen, kann sich über Radreisen austauschen oder bekommt Empfehlungen, wo man lang fahren könnte. Ich habe auf diese Weise schon sehr viele tolle Leute kennen gelernt, mit denen ich zum Teil heute immer noch im Kontakt bin.

(Foto by Klavs Vasilevskis)

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Rückblick

Escrito em 20.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Als die Anfrage kam, ob ich mir vorstellen könnte ein Stadtradelstar zu sein, habe ich mit meinem Mann darüber gesprochen, ob das klappen könnte, was zu beachten wäre,… Als der Entschluss feststand teilte ich meinen Kinder dann mit, das ich diesmal beim Stadtradeln nicht nur mitfahre, sondern auch als „Botschafterin“ unterwegs sein werde. Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte das Thema/ Entscheidungsfindung in erster Linie mit meinen Kindern besprechen müssen. Denn die hatten im Endeffekt die „Einschränkungen“ mitzutragen. Für meinen Mann hat sich diesbezüglich kaum etwas geändert, aber meine Kinder hatten nun für 3 Wochen keinen „Chauffeur“, das hatten wir so nicht bedacht. Sie mussten entweder zu ihren Verabredungen auch mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das wiederum benötigt wieder einen größere Logistik mit Routen planen, Fahrkarten kaufen, Zugverbindungen heraussuchen, mehr Zeit einkalkulieren,…
Aber wir haben durchgehalten. Es hat geklappt. Wir sind als Familie viel mehr mit dem Fahrrad unterwegs gewesen.
Ich habe mir meine Stadtradeln Historie angeschaut und dabei feststellen, dass ich seit dem ersten Stadtradeln 2016 bis heute einen Steigerung im Fahrradfahren verzeichnen kann.
2016 88 km
2017 107 km
2018 133 km
2019 250 km Stand: 20. Juni 2019

Ich finde, das kann sich sehen lassen. Da bin ich ein bisschen Stolz auf mich. Mal schauen, wie das Stadtradeln in 2020 dann so läuft, vielleicht knacke ich dann die 300km.

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Radfahren bei Hitze

Escrito em 19.06.2019 de Janna Kerkdyk
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Normalerweise bin ich gerne schnell unterwegs, doch bei dem Wetter bin ich gefühlt im Schneckentempo gefahren. Die Wege kommen einem doppelt so lang vor und man könnte stündlich kalt duschen. Aber: Stellt euch einmal vor, ihr müsstet im Auto ohne Klimaanlage sitzen. Da ziehe ich doch das Rad vor. Beim Radeln hat man zumindest noch ein bisschen Fahrtwind, der einem um die Nase weht. Außerdem wird man braun und bekommt Bewegung - Fitnessstudio und Solarium kann man sich sparen! Auch wenn alles bei dem Wetter schwerer fällt als sonst, das Radfahren macht trotzdem Spaß und man fühlt sich doch gleich besser, als wenn man den ganzen Tag zu Hause gesessen hätte.

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Alles ging gut

Escrito em 16.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Schon vor Monaten hatte ich meiner fast 70-jährigen Nachbarin versprochen, dass wir, wie im letzten Jahr, zusammen zum Sommerfest in die Patchwork Diele nach Jeinsen fahren. Natürlich mit dem Auto, das stand gar nicht zur Debatte. Ihre Schwester aus Hannover wollte auch mit, da bietet sich das Auto an. Nun kam die Anfrage als Stadtradelstar dazwischen. Und ich steckte in der Klemme.
Ich hatte zwei Zusagen zu halten. Einerseits mit meiner Nachbarin einen netten Ausflug zu machen und andererseits auf das Auto zu verzichten. Also was tun? Ich habe meiner Nachbarin erklärt wie nun die Lage ist und sie hat spontan gesagt, dann fahren wir halt mit dem Rad, aber nur, wenn es nicht regnet. Ihre Schwester wollte sie auch diesbezüglich fragen. Gut, das ging ja schon einmal ohne Probleme. Die Schwester informierte sich darüber mit dem Nahverkehr zu fahren. Es gibt einen Bus, der von Hannover Richtung Pattensen fährt und direkt vor der Patchwork Diele hält.
Nun bin ich gestern Morgen bei sehr feuchtem, schwülem Wetter mit meiner Nachbarin gestartet. Die ersten Kilometer gingen sehr gut. Bis wir über die Holzbrücke nach Schliekum gefahren sind und dann weiter dem ausgeschilderten Radweg über das huckelige Kopfsteinpflaster den Berg hinauf zur Hauptstraße mussten. Da ist meine Nachbarin abgestiegen und hat dann vorsichtshalber geschoben. Der Rest der Strecke an der Straße entlang in Richtung Jeinsen ging ganz gut. Allerdings schien die Sonne sehr warm, die Luft war immer noch feucht und somit das Treten in die Pedale auch anstrengend. Aber wir sind langsam gefahren und haben es in 45 Minuten geschafft. Vor Ort konnten wir uns dann erholen, die schönen Stände anschauen und uns auch um das leibliche Wohl sorgen. Das Wetter hatte es dann auch sehr gut mit uns gemeint, es kühlte sich merklich ab, sah zum Teil sogar nach Regen aus, aber es blieb trocken. Der Rückweg war dann deutlich entspannter und obwohl wir den gleichen Weg zurückgefahren sind, waren wir in 25 Minuten zu Hause. Da hatten wir unser Tempo gefunden. Zu Hause erzählte mir meine Nachbarin, es sei eine schöne Idee gewesen mit dem Fahrrad zu fahren und wir könnten das nächste Sommerfest der Patchwork Diele ja auch wieder so begehen.
Na, wer sagt es denn, man muss nur mal drüber reden.

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KAMPFRADLER

Imagem Escrito em 15.06.2019 de Dietrich Schmidt
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Die täglichen Wege führen mich oft über die Straße Hohnsen.
‚Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt’ steht da auf Schildern.
Auf allen Fahrbahnen ist Radfahren erlaubt. Wieso stehen da diese Schilder?
Die Straße ist fest in der Hand der Automobilisten. Da stehen auch riesige Schilder, die zeigen, dass man bei uns vorbei gut zur Autobahn kommt, eine Art verlängerter Autobahnanschlussstutzen? Auch steht bei uns gegenüber ein Schild ‚HiRing‘. Leben wir gar außerhalb der Stadt, da wo umweltbewusste Autofahrer lang rasen, um den Bewohnern der Stadt Lärm und giftige Abgase zu ersparen?
Ein Blick auf den Stadtplan beruhigt, der Hohnsen liegt eher mitten in der Stadt.
Auf der Fahrbahn kann man herrlich die abschüssige Strecke mit dem Rad hinunter ’düsen‘.
Über weite Strecken ist die Fahrbahn aber viel zu schmal für ein einspuriges Fahrzeug einschließlich des notwendigen Freiraums links und rechts und noch ein überholendes Kraftfahrzeug.
Macht nichts, das kostet dem Autofahrer nur Sekunden? Radfahrer frei?

Da wird hinter mir gehupt, Autofahrer fahren dir fast hinten drauf und mit aggressiv laut hochdrehendem Motor vorbei, komisch, dass ich keine Berührung wahrgenommen habe. 20 Meter weiter ist die Ampel rot, Vollbremsung, großzügige Breite zum Aufstellen vor der Ampel. Fast jeder Autofahrer nutzt die Breite und fährt ganz rechts ran, bloß den lästigen Radler nicht vorbei lassen.
Bei Grün fahren alle los, gleich wird es eng auf der Fahrbahn. Die folgenden Autos drängen sich links vorbei, schneiden teils den Radfahrer.
Oft habe ich dort Angst.
Ich fühle mich aggressiv bedrängt und bedroht. Was, wenn ich mit dem Fahrrad strauchele?
An ‚Guten Tagen‘ fahre ich soweit in der Fahrbahnmitte, dass das gefährliche Fehlverhalten der Autofahrer unmöglich ist. Hinter mir schäumen Wut und Aggressionen. Aber es ist viel sicherer.
Rechtsfahrgebot? Paragraph 1 der StVO?

Aggressive KAMPFRADLER? Ohne Knautschzone, 100 kg, nur mit Muskelkraft?
Wohl eher AGGRESSIVE KRAFTFAHRER. Viel Blech drumrum, 2 Tonnen, viele PS auf Kosten des Klimas.
Last euch nicht kleinkriegen mit ideologischen Verdrehungen.
PASST AUf EUCH AUF!
Dietrich Schmidt

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Spaß oder Herausforderung

Escrito em 15.06.2019 de Janna Kerkdyk
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Auch am Ende der zweiten Stadtradelwoche schreibe ich wieder ein paar Zeilen über den Alltag mit dem Fahhrad. Meine letzte längere und bergige Radtour ist schon drei oder vier Jahre her. Damals haben mir 98 km von Hildesheim nach Göttingen überhaupt nichts ausgemacht, aber damals war ich auch noch trainierter, bin regelmäßig gelaufen und zum Indoor-Cycling gegangen. Nun steht eine Entscheidung aus: Im August geht es auf Klassenfahrt in den Harz. Die Frage ist nur, ob ich mit dem Rad oder dem Auto (natürlich in einer klimafreundlichen Fahrgemeinschaft)/Zug anreise. Ich hätte auf jeden Fall mal wieder Lust auf eine längere und bergigere Radtour. Da wäre ein Ausflug in den Harz ja eigentlich genau das richtige. Es gibt nur zwei Probleme.
1. Ich bin noch nie alleine so weit gefahren.
2. Es sind doch ganz schön viele Höhenmeter, die natürlich Zeit (und Kraft) kosten. Dementsprechend früh müsste ich losfahren oder schon am Vortag anreisen.
Ich habe also beschlossen, in den Ferien mit meinem Mann mit dem Rad in den Harz zu fahren, um zu testen, ob ich die Strecke schaffe und um die Strecke kennenzulernen. Unser letzter gemeinsamer Fahrradurlaub ist schon einige Jahre her (im Studium) und es wird mal wieder Zeit! Ich bin gespannt auf unsere Erlebnisse. Die Antwort werdet ihr leider icht mehr erfahren, da der Stadtradelzeitraum in einer Woche schon wieder vorbei ist. Bis zu den Ferien müssen im Arbeitsalltag die täglich Fahrten zur Arbeit, zum Supermarkt zum Sport oder zum Badesee ausreichen ;)

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2. Tour

Escrito em 14.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Am kommenden Samstag, den 15.Juni 2019 findet die 2. Ökumenische Fahrradtour statt. Wir starten um 15.00 Uhr am Gemeindezentrum Paul Gerhard in der Paul-Gerhardt-Straße 2. Dort gibt es einen Reisesegen durch Pastorin Frau Schiewek. Dann geht es los in Richtung Bolzum zum jüdischen Friedhof. Dort werden wir erwartet und bekommen einige Infos zu diesem Ort. Nach dieser Pause fahren wir weiter nach Hotteln zum Straßenfest. Hier kann sich jeder ein bisschen die Beine vertreten. Bis es dann wieder zurück nach Sarstedt geht. Die Strecke beläuft sich auf ca. 26 km und dauert um die 2,5 Stunden.
Ich freue mich auf Mitfahrer/-innen

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Radwege in anderen Ländern Europas

Imagem Escrito em 13.06.2019 de Mareike Dorf
Equipe: Offenes Team - Sarstedt
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Deutschland ein so gut ausgebautes Radwegenetz haben. Ich habe vor ein paar Tagen wohl eine der schlechtesten Schotterstraßen Lettlands erkundet;) Man muss dazu sagen, dass dies ein ausgeschilderter Radweg war. Ich bin insgesamt etwa 40 km auf einer Schotterstraße gefahren. An sich hört sich das nicht schlecht an, die meiste Zeit war es jedoch entweder 10 cm tiefer loser Schotter oder wie ich es gerne nenne, ein Waschbrett, was durch die Autos gebildet wird. Ich hatte eine ähnliche Erfahrung schon in Polen gemacht, wo ich auf einmal auf einer Sandpiste war und mein Rad für mehrere Kilometer schieben musste. Solchen vermeintlichen Radwegen hier sollte man einfach nicht trauen.

Die meiste Zeit ist man in fremden Ländern aber sowieso auf der Straße unterwegs. Wie sicher man sich dort fühlt, hängt dann von der Straßenbreite und dem Verhalten der Auto- und LKW Fahrer ab. Es gibt sehr rücksichtsvolle Fahrer, aber auch solche, die es scheinbar nicht stören würde, einen Radfahrer auf dem Gewissen zu haben.
In Deutschland kann man dagegen auf eigentlich durchweg guten Radwegen sicher überall hinkommen. Sogar die meisten Feldwege sind asphaltiert. Ein Luxus, wenn man mal darüber nachdenkt. Schließlich sind diese Wege ausschließlich für den landschaftlichen Verkehr und eben Radfahrer und Fußgänger.
Grund genug öfter aufs Rad zu steigen und das Auto stehen zu lassen:)

Ob Radweg ja oder nein, ich liebe es mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und neue Länder zu erkunden!

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Holunderblüten

Escrito em 11.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Gestern bei der Radtour des Kirchenteams konnte man viele Düfte wahrnehmen. Ein Duft kam sehr oft angeweht. Das war der Duft des Holunders. Zurzeit steht der Holunder an vielen Feldwegen in voller Blüte und verströmt seinen speziellen Duft. Nun ist die Zeit, um Holunderblütensirup herzustellen. Ich finde, es gibt nichts Leckeres als im Sommer einen kleinen Schluck Holunderblütensirup mit kalten Wasser aufzugießen und zu genießen.
Hier mein erprobtes Rezept für die Herstellung von Holunderblütensirup:
Holunderblüten am besten gleich in einen 10l Eimer legen (Beim Umlagern der Blüten verlieren sie den Blütenstaub. Der ist aber auch Geschmacksträger).
Zutaten:
30 Blütendolden Holunder
2 kg Zucker
3 Biozitronen
20g Zitronensäure (beim Kaufmann in der Backabteilung erhältlich)
2l kochendes Wasser

Zubereitung:
Die Blütendolden in den Eimer legen, Zucker, klein geschnittene Zitronen und die Zitronensäure mit dem kochenden Wasser vermischen. Das ganze mindestens 2 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen. Dabei täglich einmal umrühren. Sie können das Ganze bis zu einer Woche ziehen lassen. Dann alles durch ein feines Sieb in einen Kochtopf gießen, aufkochen lassen und in verschließbare Flaschen oder Marmeladengläser füllen. Gut verschlossen hält sich der Sirup 3 Jahre lang.

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Da haben Sie etwas verpasst.

Escrito em 10.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Sehr schön war’s. Die Radtour heute am Pfingstmontag hat sich echt gelohnt. Nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz der Hl. Geist Gemeinde, unter freiem Himmel und der leckeren Stärkung bei einem bunten Salatbuffet und Bratwürsten ging es um Punkt 12.15 Uhr los. Axel Böringer hatte die Tour für das ökumenische Kirchenteam ausgearbeitet. Sie ging über ganz viele schöne Feldwege zuerst nach Ruthe, weiter über Schliekum und dann nach Jeinsen. Zwischendurch gab es immer mal wieder kurze Trinkpausen. Von Jeinsen aus ging es bis kurz vor Schulenburg, dann zum Kreisel in Rössing und die große Pause war in der schönen, kühlen ev. Kirche Peter und Paul in Rössing. Dort wartete schon Frau Pastorin Ladwig auf uns und versorgte uns mit Getränken und der Möglichkeit die „Kachelausstellung“ zu besuche. Mit einer kleinen Andacht, 2 Liedern und einem Reisesegen entließ uns Frau Ladwig wieder auf den Heimweg. Dieser führte uns Richtung Kieswerk in Barnten, weiter Richtung Giften, über die Gasstation, Giebelstieg und wieder zur Kirche Hl. Geist zurück. Die Radtour hat allen, die ich gesprochen habe, sehr gefallen. Die 26 km waren super ausgesucht, es war wie ein Urlaubstag. Entspannt durch die Gegend fahren, viele neue, versteckte Wege in der Umgebung kennen lernen und ganz viel Duft nach Getreide und süßen Blüten. Schmetterlinge gab es zu sehen und auch eine Libelle flog vorbei. Vielleicht kommen Sie am kommenden Samstag mal mit. Näheres folgt.

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Wie viel Spaß das Radfahren machen kann

Escrito em 08.06.2019 de Janna Kerkdyk
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Es gibt Zeiten, zu denen ich das Radfahren liebe. Diese Woche war eine von diesen Zeiten: Die Sonne scheint, alle Leute sind fröhlich und auch ich selbst habe wieder mehr Lust, mich an der frischen Luft zu bewegen. Der Weg zur Schule, zum Sport, zum Badesee oder zum Einkaufen kommt einem längst nicht mehr so weit vor, wie im Herbst oder Winter, wenn es regnet, hagelt oder schneit und man jeden Meter gegen den Wind ankämpfen muss. Viele meiner Schülerinnen und Schüler haben sich dasselbe gedacht und so schoben wir gemeinsam unsere Räder und wanderten mit denjenigen, die kein Rad dabei hatten, zum Mastberg, um eine Freilanduntersuchung durchzuführen. nebenbei gesagt: Auch diejenigen, die täglich laufen oder Wanderurlaube machen, sollte man bei der Klimadiskussion nicht vergessen. Zu Fuß spart man genau so viel CO₂ ein, wie mit dem Rad. Nach der Exkursion fuhren wir dann teils gemeinsam, teils in unterschiedliche Richtungen verstreut mit dem Rad zurück nach Hause. Hoffentlich werden wir im Rahmen der des Stadtradelzeitraums noch viele solcher schönen Tage haben, die so viele Radler aus ihren Verstecken locken!

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Plötzlich Sommer in Lettland

Imagem Escrito em 06.06.2019 de Mareike Dorf
Equipe: Offenes Team - Sarstedt
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Am 20.4.2019 bin ich mit dem Fahrrad von Zuhause aus losgefahren. Ich habe seitdem ca. 2500km zurückgelegt und bin durch Deutschland, Polen und Litauen gereist. Für drei Wochen sammel ich nun während meiner Reise ein paar Kilometer für das Stadtradeln. Derzeit bin ich in Lettland unterwegs und bin heute in Riga angekommen. Das Wetter hat sich die letzten Tage von seiner besten Seite gezeigt. Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und nur mäßiger Wind. Vor ein, zwei Wochen sah das noch ganz anders aus. Mit einem voll beladenen Fahrrad ist es unglaublich anstrengend in stürmischem Wetter zu radeln. Man wirkt mit den ganzen Taschen wie ein Klotz auf der Straße und kommt nicht gerade schnell voran. Manchmal ist das zum Verzweifeln. Beruhigt sich der Wind jedoch kann ich hier auf den endlos geraden Straßen wunderbar mein Handy oder Batterien mit dem eingebauten Front Nabendynamo laden. Ich produziere also beim Radeln meinen eigenen Strom. Das ist unter Anderem sehr praktisch, wenn ich mehrere Tage wild zelte und keine andere Möglichkeit zum Laden habe.
Wenn man mit dem Fahrrad für längere Zeit unterwegs ist, trifft man unglaublich viele neue Leute. Vor ein paar Tagen durfte ich eine sehr nette Schweizer Familie kennenlernen, die mit zwei Rädern, zwei Anhängern und zwei Kindern für zwei Monate in den baltischen Ländern unterwegs ist. Mich fasziniert es immer wieder, wenn ich mit dem Fahrrad reisende Familien mit kleinen Kindern treffe. Es zeigt einem einfach, dass alles möglich ist. Und auch wenn man mal einen schlechten Tag hat, dann endet dieser meistens gut oder es folgt ein Besserer:)

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Steht Ihre Planung für die Pfingsttage schon?

Escrito em 06.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Wenn nicht, dann hätte ich eine Idee für Sie. Natürlich mit dem Fahrrad.
Am Pfingstmontag, den 10. Juni 2019, hat das ökumenische Kirchenteam eine Fahrradtour organisiert. Wenn Sie möchten, können Sie um 10.00 Uhr an dem ökumenischen Freiluft-Gottesdienst auf dem Bischof-von-Ketteler-Platz 1 an der kath. Hl. Geist Kirche in Sarstedt teilnehmen (bei schlechtem Wetter in der Kirche). Im Anschluss wartet auf Sie ein gut bestückter Grill, gegen kleines Geld. Salatspenden werden gern vor dem Gottesdienst entgegengenommen.
Um ca. 12.15 Uhr startet die Fahrradtour in Richtung Rössing. Dort erwartet uns Pastorin Frau Ladwig in der ev. Kirche. Mit einem Segen geht es dann auf den Heimweg. Die Tour beläuft sich auf ca. 26 km.
Bitte denken Sie an für die Witterung angepasste Kleidung, ggf. Sonnenbrille, Sonnencreme und ausreichend Getränke.
Ich würde mich freuen den einen oder anderen dort zu treffen.

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Unwetter

Escrito em 04.06.2019 de Andrea Potthast
Equipe: Ökumenisches Kirchenteam
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Ich war froh, dass ich gestern Mittag vor dem großen Unwetter mit meinem Fahrrad zu Hause war. Nass geworden bin ich schon oft, und auf dem Rückweg nach Hause, da stört es mich nicht, aber das Wetter gestern hätte alles übertroffen. Mit den umstürzenden Bäumen und dem Hagel ist es in oder auf keinem Verkehrsmittel schön. Das kann ganz schön beängstigend sein.
Als ich nachmittags wieder unterwegs war, habe ich erst das Ausmaß gesehen. Viele Autos standen lange im Stau, da die umgestürzten Bäume die Verkehrswege blockiert hatten. Da kam ich auf meinen zwei Rädern doch schneller vorwärts und auch pünktlich zu meinem Termin.
Ein herzliches Dankeschön möchte ich an die freiwillige Feuerwehr und die Mitarbeiter vom Bauhof aussprechen, die sich so schnell an das Beseitigen der Bäume gemacht haben, damit in Sarstedt wieder alles aufgeräumt ist.
Vielen Dank dafür.

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Alltag mit dem Fahrrad

Imagem Escrito em 03.06.2019 de Janna Kerkdyk
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Ich komme erst jetzt dazu, einen Blog-Eintrag zu schreiben, da ich gerade erst von meinem Treffen zum 10-jährigen Abiturjubiläum zurückgekehrt bin. Ratet mal, was wir gemacht haben? Natürlich eine Fahrradtour! Wir sind durch das schöne Aurich, am Kanal entlang und durch die Dörfer gefahren und zwar bei strahlendem Sonnenschein. Was könnte es Schöneres geben? Natürlich ist das nicht immer so. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen vorletzten Fahrradurlaub. Mit meinem Mann und zwei Freunden bin ich in 9 Tagen von Lingen nach Amsterdam und weiter nach Aurich gefahren. Wir hatten jeden Tag Regen und Wind - nicht nur Nieselregen, es hat teilweise wie aus Eimern geschüttet, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht! Zwischendurch gab es natürlich auch ein paar Sonnenstunden (wenn auch wenige). Man sieht unglaublich viel, lernt die Landschaft und viele nette Leute kennen. Das ist bei einem Urlaub mit dem Flugzeug oder Auto i.d.R. nicht der Fall.
Es müssen aber gar nicht immer so lange Fahrradtouren sein. Auch meine tägliche Fahrt zur Arbeit oder zum Sport reichen völlig aus, um sich fit zu halten und etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Nach ein bisschen frischer Luft, kann man sich gleich viel besser konzentrieren und ist besser gelaunt. - Zumindest geht es mir so. Probiert es doch einfach mal aus! ;)

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Helden der Jugend

Imagem Escrito em 02.06.2019 de Dietrich Schmidt
Equipe: Robert-Bosch-Gesamtschule
Município: Hildesheim im Landkreis Hildesheim

Das STADTRADELN ist bereits jetzt ein voller Erfolg, wenn es darum geht, über Radfahren, Verkehr, das Klima und den Lebensalltag ins Gespräch zu kommen.
Man gewöhnt sich mit der Zeit daran, dass man als autofreier Mensch für viele Bekannte das personifizierte schlechte Gewissen ist. Ich muss nur anwesend sein – und wer hat schon gern schlechte Gefühle oder gar ein schlechtes Gewissen?
Mit dem STADTRADELN stellt sich bei vielen eine neue Offenheit ein, für Fragen die Katastrophen betreffend, die der eigene Lebensstil erkennbar mitverursacht.
Nun fällt mir vieles wieder ein, was meine Haltung mitgeformt hat. Wie mein Lieblingsopa, der, der mir seine Kriegsverletzung zeigte, der im Dunkeln von jemandem tot gefahren wurde.
Auch: Pete Seeger, ‚Little Boxes‘, ein Lied über Lebensstile, Wohnen und ganz viel mehr. Hört doch mal rein, das findet ihr im Netz sofort.
Kann das auch mit Euch etwas machen? Es ist in deinem Leben nicht zu spät!
Dietrich Schmidt

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Für Sarstedt durch Europa...

Escrito em 24.04.2019 de Mareike Dorf
Equipe: Offenes Team - Sarstedt
Município: Sarstedt im Landkreis Hildesheim

Ich bin schon immer viel Fahrrad gefahren und besitze selbst gar kein Auto. Für mich ist das Fahrrad mein Hauptverkehrsmittel. In den Jahren 2016/2017 habe ich mit meinem Rad für insgesamt zwei Jahre eine Weltreise gemacht. Dabei bin ich durch 15 verschiedene Länder gereist und bin insgesamt 28.600km geradelt.
Mit dem Fahrrad zu reisen und es auch im Alltag zu nutzen bedeutet für mich Freiheit, Ausgeglichenheit, aktiv sein und umweltfreundlich von A nach B zu kommen. Außerdem gibt es mir die Möglichkeit alle Kleinigkeiten, Gerüche und Geräusche der Umwelt wahrnehmen zu können und so die Natur zu spüren. Ob Regen, Sonne, Wind, Schotter oder Berge; irgendwann kommt man immer an.
Nachdem ich meinen Job aufgegeben habe, breche ich im Jahr 2019 wieder auf. Ich werde Europa für eine unbestimmte Zeit mit dem Fahrrad bereisen und dabei drei Wochen lang ein paar Kilometer für das Stadtradeln sammeln. Eine Idee, die ich gerne unterstütze.
Verfolgt kann meine gesamte Reise unter: www.minatravelstheworld.wordpress.com

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