Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Reutlingen


Das Stadtradeln ist vorbei, das Radeln geht weiter!

Escrito em 20.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Jetzt sind schon drei Wochen Stadtradeln vorbeigegangen. Die letztjährige Kilometerzahl hat Reutlingen schon fünf Tage vor Schluss erreicht, das ist ja sehr schön, mal sehen, wie viel es dann sind wenn alle Radler ihre Kilometer nachgetragen haben.
Viele Stadtradel-Stars haben in ihren Blogs ganz schön viele Erlebnisse zu erzählen. Die einen machen einen langen Fahrradurlaub, die anderen meistern organisatorische Hindernisse, für die Improvisationen mit Lastenrädern oder ähnliches nötig sind. Ich habe in den letzten drei Wochen festgestellt, dass es bei mir fahrradtechnisch recht langweilig zugeht. Für große Lasten (Getränkekästen, Baumarkteinkauf…) haben wir einen Lastenanhänger, der aber auch selten in Gebrauch ist. Ich gebe zu, wenn wir Besuch haben fahre ich ab und zu mit deren Auto einen größeren Einkauf machen, um die Vorräte aufzustocken. Auch einen Transporter mieten wir etwa ein mal im Jahr. Aber solche Bequemlichkeiten darf man sich ja auch leisten.
Mit meiner eigenen Kilometerzahl der letzten drei Wochen bin ich beim Stadtradeln mit 275 km im guten Mittelfeld. Ich fahre zwar alles mit dem Fahrrad, aber meine Strecken sind alle relativ kurz. Hier folgt mal eine Übersicht meiner letzten drei Fahrradwochen:
Fahrten zum Kindergarten täglich: 1,3 km pro Strecke => 75 km
Fahrten zum Kinderturnen/Sport drei mal pro Woche: 800 m pro Strecke => 7 km
Fahrten zum Einkaufen zwei mal pro Woche: 2 km pro Strecke => 25 km
Fahrten zum Markt in Reutlingen ein mal pro Woche: 4,5 km pro Strecke => 27 km
Sonstige Strecken: Radschnitzeljagd 20 km; Besuch bei Freunden insgesamt 30 km; Fahrradausflüge insgesamt 80 km
Meine wöchentliche Mindeststrecke ist also (Kindergarten, Einkaufen, Turnen) 45 km verteilt auf 22 Strecken, das macht eine durchschnittliche Strecke von etwas über zwei Kilometern. Dazu kommen Ausflüge und außerordentliche Fahrten, die dann auch mal etwas länger werden.
Wer gerne auch mal das autofreie Leben genießen möchte, dem empfehle ich, das Auto einfach mal einzupacken und das für einen begrenzten Zeitraum auszuprobieren. Am besten jetzt, bei gutem Wetter, damit anfangen und den Zeitraum dann verlängern wenn es gut klappt. Für den Winter und bei Regen braucht es dann natürlich eine gute Ausrüstung. Aber wenn man die Kosten gegeneinander aufwiegt:
Einerseits Auto Anschaffung, Unterhalt, Sprit, ggf. Stellplatz
Andererseits ein gutes Fahrrad samt Ausrüstung, Carsharing-Monatsgebühr, Bus/Bahntickets, Transporter/Autovermietung (Vorteil beim mieten: man kann sich immer genau die Größe nehmen, die man grade braucht)
Das eigene Auto wird meistens teurer sein. Was für die eigene Gesundheit und die Umwelt besser ist ist auch klar. Bleibt nur die Bequemlichkeit...
Ich möchte hier noch einmal klarstellen, dass ich bei einem Arbeitsweg von 10 km oder mehr wahrscheinlich auch auf ein Auto umstellen würde, zumindest im Winter und bei Regenwetter. Ich möchte auch niemanden kritisieren oder zurechtweisen oder missionieren – ich möchte nur zeigen, dass es eine Art von Freiheit ist, kein Auto zu haben – und ich weiß, dass viele es sich gar nicht vorstellen können, wie einfach es ist. Also mein Vorschlag: Einfach mal ausprobieren! Es ist toll!
Jetzt möchte ich noch auf die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Stadtradelns in Reutlingen hinweisen: Am kommenden Mittwoch, 24. Juli, findet um 17 Uhr im Foyer des Rathauses ein Empfang statt, bei dem auch die Preise der Radschnitzeljagd verliehen werden. Ich freue mich, wenn dort zahlreiche Fahrradbegeisterte vorbeikommen.

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Baustellen

Escrito em 16.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Heute war ich wie jeden Dienstag auf dem Markt. Dort gibt es ja im Moment viele Baustellen. Leider ist es für Radfahrer sehr unangenehm bis gefährlich, an diesen Stellen zu fahren. Bei den Umleitungen, Fahrbahnverengungen und -verlegungen wird immer darauf geachtet, dass Autofahrern möglichst wenig Unannehmlichkeiten entstehen. Die Radfahr- und Fußgängerwege werden dann darum herum angepasst je nachdem ob und wie sie dann noch reinpassen. Das führt dazu, dass an Kreuzungen eine Fußgängerampel einfach abgedeckt wird – da muss man dann auf drei Ampeln warten, bis man die Straße überquert hat. Sehr unschön finde ich die Radwege, die mit Barken von der Straße abgetrennt werden, da die standardmäßig zu schmal für einen Fahrradanhänger sind. Da hoppel ich dann normalerweise von Barke zu Barke über die Standfüße. Heute hat zusätzlich noch ein Baustellenfahrzeug so nah am Eingang zu dieser Gasse geparkt, dass ich mich mutig auf die verengte Autospur gewagt habe – und prompt angehupt wurde. Tja, was erlaube ich mir auch…
Mein Wunsch wäre es, dass bei der Planung von neuen Straßen, Kreuzungen, Wegen, temporären Baustellen (…) die Radfahrer und Fußgänger zuerst bedacht werden, und erst wenn da alles sicher und bequem ist kann man sehen was für die Autofahrer gemacht werden soll. Das wäre sicherer für alle, Eltern könnten ihre Kinder mit gutem Gefühl mit dem Rad in die Schule schicken und Radfahrer würden sich auch mehr wertgeschätzt fühlen.

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Auf geht's in die letzte Woche

Escrito em 14.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Die letzte Woche des Stadtradelns in Reutlingen beginnt schon – und es sind bereits ordentlich Kilometer zusammengekommen. Vier mal sind wir schon um den Äquator rum. Die dritte Woche sollten wir aber alle noch mal lossausen, damit wir die erste Woche vielleicht noch mal toppen können!
In den letzten Tagen konnte man im Regenradar immer gut erkennen, wann man seine Fahrradfahrt nach vorne oder hinten verschieben sollte. Am Freitag war ich deswegen 15 Minuten zu früh beim Sport. Was sich aber gelohnt hat – dem dicken roten Fleck der da über mich hinweggezogen ist als ich grade da war wollte ich nicht im Freien begegnen. Wenn man etwas flexibel ist kann ich nur empfehlen, bei so wechselhaftem Wetter rechtzeitig mal zu prüfen wann denn da wo der nächste Schauer runterkommt.
Aber ab morgen wird es ja wieder trocken und super Radfahrwetter, als auf den Sattel und los geht es. Wenn es warm genug wird werde ich diese Woche auch wieder die Kinder einpacken und ins Freibad sausen.
In den letzten Tagen habe ich viele schöne Begegnungen mit Autofahrern gehabt. Ich habe das Gefühl, nach den letzten Wochen mit schönem Wetter und mehr Radfahrern sind wir wieder mehr im Bewusstsein der Autofahrer gelandet. Am Freitag beispielsweise ist ein Autofahrer hinter mir hergefahren bis die Straße wieder unbeparkt war, obwohl ich bergauf (Hopfengartenstraße aus dem Ort hoch) mit Sicherheit nicht mehr als 5 km/h drauf hatte. Leider hat mir die Puste gefehlt, mich zu bedanken. Mit beiden Kindern hinten drin kann ich mich an diese Strecke trotz zweimal täglich fahren irgendwie nicht gewöhnen.
Noch eine Bitte an die gestressten Pedelec-Fahrer: Nehmt doch bitte Rücksicht auf unmotorisierte Radler wie mich, in dem Fall noch mit Anhänger. Warum müsst ihr immer klingeln wie verrückt wenn ihr noch weit entfernt seid? Klar, ich bin bergauf nicht so schnell, aber wo soll ich den hinspringen um euch durchzulassen? Ihr habt einen Motor, seid etwas gelassener dann macht das Radeln auch allen mehr Spaß.

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Es regnet...

Escrito em 11.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Heute bin ich das erste Mal in den letzten Wochen im Regen gefahren.
Viele Strecken, zum Einkaufen oder Ausflüge, kann man ja oft so planen, dass man sie im Trockenen zurücklegt. Zur Arbeit, oder wie in meinem Fall zum Kindergarten, hat man nun mal feste Zeiten, da kann man nicht noch den nächsten Regenschauer abwarten.
Aber heute hat es eher genieselt als geregnet, und generell ist es ja auch hauptsächlich eine Frage der Ausrüstung wie unangenehm die Fahrt ist. Mit Regenjacke und Regenhose ist man sehr gut bedient, Wenn die Schuhe sauber bleiben sollen bieten sich bei Spritzwasser noch wasserdichte Gamaschen an, die gibt es auch in lang bis zum Oberschenkel hoch. Bei stärkerem Regen kann es unangenehm durch die Helmlücken rinnen, dafür gibt es spezielle Helmüberzieher.
Handschuhe sind morgens sehr angenehm, gerade wenn man etwas schneller fährt zieht der Fahrtwind ordentlich. Bei mir geht es erst mal immer eine recht steile Straße runter, da ist es trotz Sommer teilweise recht kühl. Bis Mai hatte ich meine Handschuhe standardmäßig immer dabei, heute morgen habe ich sie fast vermisst.

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Vom Vorfahrt schenken und Reifen flicken

Escrito em 06.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Diese Woche war nicht viel besonderes los – für mich die Strecken zum Kindergarten und einkaufen. Nur Donnerstag waren es mit 45 km etwas mehr, da waren wir in Tübingen im Biergarten. Der Neckartalradweg ist sehr schön zu fahren, wobei der Rückweg gegen Ende nach Sondelfingen rüber dann je nach Strecke auch einiges an Steigung hat.
Jeder, der ab und an mit dem Fahrrad unterwegs ist, erlebt immer wieder schwierige oder gefährliche Situationen verschiedenster Art. Sei es nun der Radweg der plötzlich endet, der Autofahrer, der auf dem Radweg parkt, oder der, der einen einfach übersieht und die Vorfahrt nimmt. Ich könnte noch viel weiter aufzählen und viele konkrete Stellen benennen – aber ich möchte heute lieber von den schönen Begegnungen erzählen.
Da hat mich zum Beispiel die nette Autofahrerin überholt und wollte anschließend rechts abbiegen: Sie blieb weit vor mir, mit genug Abstand zum Rand, stehen und hat mich vorbeigelassen.
In einer vielbeparkt und -befahrenen Straße, 30 kmh ist erlaubt, hat mich ein Autofahrer nicht schnell und knapp vorbei überholt, sondern ist mit viel Abstand hinter mir geblieben. So etwas honoriere ich dann gerne mit einem freundlichen Lächeln und Winken, und einem Vorbeilassen, wenn es dann grade besser passt.
Gar nicht selten kommt es vor, dass ein Autofahrer mich sieht und mir winkend signalisiert, dass er mir seine Vorfahrt schenkt – das nehme ich sehr gerne an, vor allem wenn ich grade bergauf unterwegs bin oder den Fahrradanhänger ziehe. Allerdings sollte das Signal dann so deutlich sein, dass ich mir sicher bin auch fahren zu können – ansonsten halten wir am Ende beide an und niemand ist glücklich.
Danke an alle Autofahrer, die Rücksicht nehmen und auf uns achten!
Zum Schluss noch das nicht so schöne Ereignis gestern: Auf dem Radweg an den Bahngleisen hinter den Sportplätzen habe ich mir eine Reißzwecke in mein Vorderrad gefahren. Der Reifen war innerhalb von fünf Umdrehungen komplett platt – da hieß es dann den restlichen Kilometer schieben (gar keine schöne Angelegenheit mit dem Anhänger hinten dran) und Reifen flicken. Das kommt nun mal auch ab und an vor…

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Die ersten Drei Tage

Imagem Escrito em 01.07.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Die ersten drei Tage der Stadtradeln-Zeit sind schon vorbei. Wir hatten wunderschönes Sommerwetter, was in den nächsten Tagen mit Temperaturen unter 30 Grad furs Fahrradfahren aber wieder angenehmer wird.
Am Samstag fand zum Auftakt die Radschnitzeljagd von der Stadthalle nach Degeschlacht statt, an der ich mit der ganzen Familie teilgenommen habe. Unterwegs wurden wir toll verpflegt, alle Stationen haben sich viel Mühe gegeben um das Stempel abholen zu einer gemütlichen Pause mit Erfrischung werden zu lassen. Abends waren wir noch bei einem Grillfest, das hat den Tag gemütlich beendet.
Samstag: 28 km
Sonntag waren wir beim Sommerfest auf dem Gaisbühlhof – das ist eine schöne Steigung auf dem Hinweg, die ich sonst eigentlich nur für einen Freibadbesuch auf mich nehme. An den Markwasen war mal wieder die Hölle los, rein parkplatzmäßig, wir waren ja nicht drin. Ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ manche Autofahrer auf irgendwelchen Grünflächen parken. Auch das absolute Halteverbot wird dann mal ignoriert – es stehen ja schon 50 andere Fahrzeuge hier, da kann man sich ja noch dazustellen. Wenn ich da hinfahre freue ich mich, dass es reichlich Fahrradstellülätze gibt – und der am weitesten vom Eingang entfernte ist näher dran als die nahen Autoparkplätze. Generell bringt das Fahrrad bei der Parkplatzsuche in 95 % der Fälle Vorteile mit sich.
Sonntag:15 km
Heute bin ich nur kurze Strecken gefahren: zum Kindergarten, zum Kinderturnen, Einkaufen. Alles sind Strecken unter 2 km Länge. Für mich ohne Auto ist es selbstverständlich mit dem Fahrrad zu fahren, ich kann mir jedoch vorstellen, dass andere jedes Mal mit sich ringen müssen, ob Auto oder Fahrrad, denn es geht ja doch steil bergauf auf dem Rückweg, die Einkäufe sind ja doch recht schwer, … man findet oft genug Gründe, warum das Fahrrad dann doch nicht aus dem Schuppen geholt wird, auch bei gutem Wetter.
Montag: 5,5 km
Wie der Fahrradanhänger dann nach dem Einkaufen beladen ist, sieht man auf nebenstehendem Bild. Heute gab es nur einen kleinen Einkauf, das sieht auch oft noch anders aus, an Großeinkaufstagen ist dann auch das Fahrrad beladen. Und es gibt ja noch Rucksäcke…
An meinen Strecken sieht man ja schon, dass ich kein Vielfahrer bin, vor allem unter der Woche. Aber alle Strecken zusammengerechnet kommt dann doch etwas zusammen, und es ist insgesamt täglich mindestens eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft.

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Heute geht es los!

Escrito em 29.06.2019 de Hannah Meixner
Equipe: Fit durchs Jahr
Município: Reutlingen

Bald starten für mich drei Wochen ohne Auto. Das ist aber keineswegs eine Umstellung, sondern Normalität bei mir, denn ich besitze gar keines – absichtlich. Ich bin bisher über dreißig Jahre gut ohne ein eigenes Auto klargekommen und möchte mir diese Freiheit noch so lange es geht erhalten.

Kein Auto zu besitzen mag für manche unvorstellbar sein, und für einige bestimmt auch nicht möglich, beispielsweise bei einem langen Arbeitsweg. Mein Mann und ich haben uns ganz bewusst entschieden, in Fahrraddistanz zum Arbeitgeber und zur Innenstadt zu ziehen – um uns auch weiterhin kein Auto anschaffen zu müssen.

Klar, manchmal ist es ganz schön nervig, selbst mit guter Ausrüstung, bei Sturm, Regen, Glatteis oder einfach nur den Berg hinauf. Aber wenn kein Auto vor der Türe steht muss ich zum Einkaufen nun mal das Rad nehmen – und das mit den beiden kleinen Kindern im Anhänger hinter mir, die mir mittlerweile locker 30 kg extra Gewicht bescheren. Da wird mir dann automatisch die Entscheidung abgenommen, die aus Bequemlichkeit dann allzuoft wohl auf das Auto fallen würde.

Die Vorteile des Radfahrens für die Umwelt und die Fitness muss ich gar nicht aufzählen. Was ich aber sagen möchte: es fühlt sich unheimlich gut an, eine anstrengende, unangenehme Fahrt hinter sich gebracht zu haben. Alleine heute bin ich von Sondelfingen nach Pfullingen ins Freibad geradelt – mit einer Freundin und insgesamt vier kleinen Kindern in Anhängern und Fahrradsitz. Ich war ziemlich fertig bei dieser Hitze und dem stetig bergauf gehenden Streckenverlauf, und natürlich hat es länger gedauert als mit dem Auto durch den Scheibengipfeltunnel. Aber man fühlt sich bei einer Abkühlung im Wasser gleich belohnt mit einem Glücksgefühl, das man nur durch so eine körperliche Anstrengung bekommen kann.

Natürlich ist es nicht immer einfach ohne Auto. Manche Ausflugsziele, zum Beispiel auf der Alb, sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr umständlich zu erreichen. Aber man kann auch einige schöne Ziele in der Nähe mit dem Zug erreichen, und für die Kinder ist immer noch jede Zugfahrt an sich ein Erlebnis. Im Urlaub ist es oft sogar sehr angenehm mit dem Zug zu fahren, gerade mit kleinen Kindern. Für einen Windelwechsel und die Zwischenmahlzeit muss nicht gleich einen Rastplatz angefahren werden, man kann sich die Beine vertreten (und die Kinder sich im Bordbistro eine kostenlose Überraschung abholen). Und die Fahrtdauer ist, wenn Pausen und Staus mit eingerechnet werden, meiner Erfahrung nach vergleichbar.

Es ist schade, dass hier fast jeder Haushalt mindestens ein Auto besitzt und dementsprechend Nachfrage und Angebot an Carsharing im Vergleich zu manch anderer Stadt sehr mau aussieht. Teilauto hat leider kein einziges Fahrzeug in Sondelfingen stehen, und der Neunsitzer und der Transporter, die es letztes Jahr noch gab, sind nicht mehr in Reutlingen stationiert. Beides waren Gründe für uns, unseren Vertrag zu kündigen, denn die Grundgebühr hat sich vorher für zwei mal Auto ausleihen im Jahr schon nicht gelohnt, jetzt müssten wir erst mal knapp vier Kilometer mit dem Rad zum Bahnhof fahren um einen Kleinwagen zu bekommen.

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