Blogue da celebridade da campanha PEDALACIDADE: Gießen


Drei Wochen Stadtradeln - wars das?

Imagem Escrito em 16.06.2019 de Matthias Matzen
Equipe: Gesamtschule Gießen-Ost Gießen, Universitätsstadt - Gesamtschule Gießen-Ost
Município: Gießen

Ein klares Nein! Wer in den letzten drei Wochen Fahrrad gefahren ist, wird auch in den nächsten Wochen fahren. Das gilt für mich genauso. Man tut es nur wieder weniger bewusst.

Auch das ganz ohne Auto?

Ja! In den letzten drei Wochen war es formal Verpflichtung, tatsächlich aber war es normal. Mit einer Ausnahme: Wir hatten Konfirmation! Das war auch für mich eine Herausforderung. Eine Herausforderung im Kopf. Ich fahre natürlich Rad, das war schnell klar.
Aber wie wird das akzeptiert, ein Kirchenfest, schicke Klamotten, ein einmaliges Fest, ich bin doch nicht Hauptperson... Am Ende war es ganz einfach, ja fast selbstverständlich und ein Teil der Gäste hat sich sogar kurz vor der Burg Gleiberg zu Fuß angeschlossen. Eine schöne Erfahrung: Die Verkehrswende ist in den Köpfen viel weiter als sie in der Umsetzung möglich ist. Blockieren tut die Politik.

Bemerkenswert war auch, dass niemand von der Verwandtschaft trotz maximal 250km Entfernung mit dem Zug anreisen konnte. Dort stellen die Kleidung, die Zuverlässigkeit und der Sonntagsfahrplan ein unüberwindbares Problem dar.

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Resümee

Escrito em 07.06.2019 de Jürgen Quurck
Equipe: Aktion Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V. + Freunde
Município: Gießen

So, wer so sagt ist noch lange nicht fertig. Bis zur Rente darf ich noch knapp 2 mal die Erde umrunden. Also noch jede Menge Spaß und Erholung in Aussicht.
Diese Woche hatte ich eine Beinahezusammenstoß mit zwei Radfahrern von links. Wir gingen alle in die Eisen, nix passiert. Ich dachte nur, von da kam noch nie ein Radfahrer, und dann so schnell und gleich 2. Sachen gibt's! Wir haben uns angelacht, zugenickt und sind weiter unserer Wege gefahren.
Gestern Abend noch ein Termin in Krofdorf. Knapp 4 km über den Berg. Als es anfing zu regnen, fragte mich mein Sohn, ob er mich mitnehmen soll. Ich könnte ja das Rad in den Kofferraum stellen und mich draufsetzen, das wäre doch nicht verboten oder? Hört sich zwar pfiffig an, aber allein bei dem Gedanken, das Dreirad in den Kofferraum zu wuchten lässt mich selber fahren.
Vorher hatte ich mal geschaut, wie viele km die anderen Stars so gefahren sind. Hat mich dann schon erstaunt als ich von 3500 km gelesen habe. Ob das der ursprüngliche Gedanke des Stadtradelns war, hier seine Urlaubsreise einzutragen? ich finde es etwas schräg.
Insgesamt waren die drei Wochen nicht außergewöhnlich in Bezug auf's Radfahren. Ok, das ich heute wieder meine Wintersachen rausgeholt habe und mit Handschuhen gefahren bin habe ich schon lange nicht mehr gemacht. In meiner Studizeit hatte ich mal eine Job in Leihgestern und musste morgens von Watzenborn aus dort hinfahren. Da hatte ich dann auch Handschuhe an. Interessant waren die Diskussionen übers Radfahren. An der Infrastruktur können wir noch einiges ändern und verbessern. Packen wir es an und vergessen dabei nicht, viel Rad zu fahren und unseren Spaß zu haben. Schlecht gelaunte Menschen gibt es genug.
Wer weiterhin etwas über's Radfahren lesen will, kann ja mal bei https://quurck.de/blog/ vorbeischauen. Hier will ich weiterhin über's lokale Radfahren bloggen.
Bis dahin
Ihne Ihr
Stadtradelstar

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Warmer Regen

Escrito em 03.06.2019 de Jürgen Quurck
Equipe: Aktion Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V. + Freunde
Município: Gießen

Galt warmer Regen früher als Code für ein extra Taschengeld von Oma, hatte ich heute das Vergnügen, mal wieder zu fühlen, wie warm Gewitterregen sein kann. Montags Morgen ist der Start in den Tag immer etwas trainingsintensiver: 3 mal vom Keller wieder hoch in den zweiten Stock ist eigentlich Standard, irgend was vergesse ich immer. Aber ist ja gar nicht so schlecht, wenn es mir noch zu Hause einfällt. Sprach ich nicht davon, am Wochenende meine Winterregenhose gegen die Sommerhose getaucht zu haben. Nun, statt die Winterregenjacke zu Hause zu lassen, hätte ich sie auch tauschen sollen. Aber heute Morgen war es noch so schön war, das ich nur die dünne Windjacke mitgenommen habe. Und die konnte ich auch noch auf halber Fahrt ausziehen. Leider hatte ich dann auf dem Heimweg auch nur diese Jacke dabei. Die war schon durch, da ließ ich noch das Wasser vom Sitz tropfen. Aber was soll's, da wo die Straße den Tag in der Sonne lag, ist das Spritzwasser jetzt schön warm. Wirklich! Wenn die Pfützen nicht so flach wären, könnte man da schön drin baden. Vor Annerod hatte es auch fast aufgehört zu regen. Ein paar verrückte Lerchen standen immer noch über dem Feld und jubilierten.

Heute war auch Premiere meiner Radelsandalen: Systembedingt sind Radschuhe mit Klicksystem beim Liegerad unbedingt empfehlenswert. Beim Zweirad muss ich sonst enorm viel Haltearbeit leisten, mit leichtem Muskelkater am nächsten Tag, kein Scherz! Beim Dreirad wird es auch noch gefährlich: Fällt hier der Fuß von der Pedale, kriegt er auf der Straße einen Kick und knallt dann volles Rohr gegen das Fahrrad. Danach ist jeder Wach. Kaputt ist nichts, aber im ersten Moment dachte ich, jetzt ist es vorbei. In Norwegen hab ich zwei Tage später die Wanderschuhe heimgeschickt so dass ich nicht wieder in Versuchung kam, es ohne Klickis zu machen.

Zu Hause angekommen war ich also um drei Erkenntnisse reicher:
1. Seifenspender montieren, um vor der letzten Pfütze den Dreck abwaschen zu können.
2. Windjacken sind nur wind- nicht wasserdicht, aber so schlimm ist es dann auch nicht. Wenn der Regen aufhört, ist die Frierung nicht so stark wie mit nassem T-Shirt und ohne.
3. Die Anschaffung einer neuen Sommerregenhose sollte überdacht werden.

Bis zum nächsten Mal,
Ihne Ihrn
Stadtradelstar

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Interviewtes Radfahren

Escrito em 02.06.2019 de Jürgen Quurck
Equipe: Aktion Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V. + Freunde
Município: Gießen

Mittwoch war ein wenig P-Arbeit angesagt. Frau Sommerlad von der Gießener Allgemeinen begleitete mich ab Gießen auf meinem Weg zur Arbeit. Es war eine nette Fahrt, ab dem Butterweg konnten wir uns dann auch ohne Straßenverkehr unterhalten. Das Ergebnis kann nächsten Samstag in der Gießener Allgemeinen gelesen werden.
Auf der Arbeit hatte ich zum ersten mal ein Projekt vor der Frist praktisch fertig. Das ist mir auch noch nie passiert, Normalerweise ist bei IT-Projekten ja eher arbeiten bis zum Stichtag angesagt. So konnte ich in aller Ruhe das Interview angehen und konnte den Feiertag in Ruhe angehen. Radgefahren bin ich nicht, habe dafür mal die Packtaschen aufgeräumt. Dicke Winterregenhosen raus und Sommerregenhose rein, ebenso die Stulpen für die Schuhe ausgetauscht. Werkzeug kommt auch raus. Habe gerade neuen Reifen mit Pannenschutz aufgezogen, so das ein Platten sehr unwahrscheinlich wird. Und wenn doch, könnte ich ja als ADFC-Mitglied mal den Pannendienst ausprobieren.
Samstag bei schönsten Wetter auf mit dem Rad zum Markt nach Gießen gefahren, anschließend noch in Krofdorf nach dem Rechten gesehen.
Langsam beginnen die Vorberetung für den Urlaub. Größte Herausforderung werden An- und Abreise nach Florenz oder Mailand sein: Mit dem Zug und Fahrrad. Nach ersten Recherchen nimmt der Nachtexpress leider keine räder mit, das geht nur nach Wien und hat dort super geklappt. Die Rückfahrt mit 5 Zügen war sportlich, aber kein wirkliches Problem.
Schau'n wir mal, ich werde berichten.
Ihne Ihrn Stadtradelstar.

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Erste Entscheidung am Ende der Woche

Escrito em 26.05.2019 de Jürgen Quurck
Equipe: Aktion Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V. + Freunde
Município: Gießen

Eine durchwachsene Woche, die alles bot was Radfahren ausmacht: Am Anfang der Woche Wolkenslalom durchs Regenradar. Sonntag bei sonnigem Wetter zu Fluß mit Flair. Etwas spät gestartet stärken wir uns erst mit Kaffee und Kuchen und schlendern bei leicht schwülem Wetter an den Ständen vorbei. Laut Regenradar regnet es schon die ganze Zeit, gegen Ende der ersten Runde gleichen sich digitaler und analoger Reger ab. Wir gehen zu unseren Rädern und stellen uns zunächst an der Bushaltestelle am Berliner Platz unter. Wir warten noch ein Weilchen, und als der Regen fast aufhört, fahren wir los nach Hause. Als der Regen wieder stärker wird, kehren wir im Männerbadeverein am rechten Lahnufer ( dem linken in Richtung Wißmar ein. Unter dem Vordach warten wir auf die Pizza und überbackene Auberginen. Beim Blick auf die Burg Gleiberg prasselt der Regen auf's Vordach und es fühlt sich an wie Urlaub. Wenn hinter der Burg noch ein paar Berge wären, könnte man denken, man wäre in der Schweiz. Zumindest ist der Campingplatz so ordentlich wie in der Schweiz. Ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel, besonders mit Kindern.
Montag oder Dienstag war das Regenlotto dann nicht so erfolgreich. Der Start war gut, aber auf halbem Weg holte mich der Regen ein. Aber was soll's: Ist der Waldweg von der Europastraße nach Annerod nicht so staubig. Im Büro dann schnell die Notfallklamotten aus dem Schrank geholt und die Arbeit konnte losgehen.
Gegen Ende der Woche wurde es immer Wärmer so dass ich zum Wochenausklang dann gemächlich in kurzen Hosen und T-Shirt nach Hause radelte.
Samstagmorgen dann die Entscheidung: Traditionell machen die Parteien in Wettenberg einen Stand vor den EDKAs der Gemeinde. Wie jetzt Tisch, Sonnenschirm und die Wegbringsel, transportieren? Auto ist tabu, zumindest wenn ich es fahre. Aber neben dem Auto her fahren ist ja auch nicht im Sinne der Erfinderin. Im Fahrradkeller steht noch ein alter Fahrradanhänger. Also das ganze Zeug da drauf gepackt. Die ganzen Getränkekisten finden auch noch Platz. Da die Kupplung nicht kompatibel zur Kupplung des Kinderanhängers ist, schiebe ich die ganze Fuhre wie der "Mann mit dem Handkarren" aus den Führerscheinfragebögen meiner Zeit durchs Dorf. Der Heimweg mit den vollen Kisten ist dann schon eher eine Herausforderung. Da der Kinderanhänger beim Enkelkind steht, muss ich über die Anschaffung eines Lastenanhängers noch einmal genauer nachdenken.
Ebenso, ob wir unser Auto nicht abschaffen und uns am Carsharingprojekt in unserer Nachbarschaft beteiligen. Das Auto steht die Woche über meistens auf seinem Stellplatz. Am Wochenende wird es gelegentlich mal ausgeführt. Und was ist mit Urlaub? Frankreich mit Zug und Rad ist ein echte Herausforderung, an der wir bisher immer gescheitert sind. Und wenn ich mir jetzt noch vorstelle, mein Dreirad in den TGV zu packen, wird es spannend. Andererseits war Wien war mit dem Nachtexpress kein Problem. Aber das ganze Ding kann man auch relativ einfach in einen Fahrradkarton packen und in 10 Minuten wieder fahrfertig machen. Sagt der Hersteller ;-). Aber 3 Wochen Auto ausleihen kostet 550 €. inckl. 3000 km. Das ist weniger als die fixe Kosten für's Auto. Vielleicht probieren wir es einfach mal aus. Es gibt schließlich nichts Gutes, außer man tut es.

Gutes habe ich auch dem Rad angetan: Zwei neue Socken rechts und links, die alten waren runter bis aufs Gewebe.

Liest eigentlich jemand die Blogs der Stadtradelstars? Sie sind doch recht schwer zu finden. Und wer scrollt schon ganz nach unten? Über eine kurze Antwort an Stadtradlen at quurck.de würde ich mich freuen. Bis dahin verbleibe ich mit radelnden Grüßen
Ihne Ihrn Stadtradelstar.

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Sonntagsradler

Imagem Escrito em 20.05.2019 de Matthias Matzen
Equipe: Gesamtschule Gießen-Ost Gießen, Universitätsstadt - Gesamtschule Gießen-Ost
Município: Gießen

Ein Bad im See, ein warmer Regenschauer, sattes Grün: keine Alltagswege am Sonntag, sondern Radfahren weil es Spaß macht und weil man direkt im Grün und direkt an den See fahren kann.
Als Stadtradler der Stadt ist die Aufmerksamkeit doch geschärft: Schlaglöcher, Längsrillen, hohe Bordsteinkanten, doppelte Ampelphasen und manch eine wirre Beschilderung oder Wegführung ... Radfahrergerecht ist nur Zufall, kompetentes Handeln für das Rad - unsichtbar.
Und doch lassen sich viele davon nicht abschrecken. Es ist voll auf den Radelstrecken.

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Auftakt

Imagem Escrito em 18.05.2019 de Matthias Matzen
Equipe: Gesamtschule Gießen-Ost Gießen, Universitätsstadt - Gesamtschule Gießen-Ost
Município: Gießen

Bürgermeister und Verkehrsdezernent Peter Neidel bittet beim Auftakt zum Stadtradeln um Verständnis dafür, dass er den Autofahrern Raum geben muss. Ob das die richtige Werbung fürs Radfahren in der Stadt ist? Wohl kaum, das ist nur gnadenlos ehrlich.
Aber bei sonnigem Maiwetter ist nicht der fehlende Raum auf den Straßen oder die Ampelschaltung das Entscheidende, sondern einfach das Vergnügen an der Luft zu radeln.

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Los Geht's

Escrito em 18.05.2019 de Jürgen Quurck
Equipe: Aktion Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V. + Freunde
Município: Gießen

Pünktlich zum Start der Aktion Stadtradeln kam die Sonne raus und bescherte uns zur Auftakt bestes Fahrradwetter. Damit es nicht ganz so trocken blieb, musste der Aufbau auf laufendem Brunnen in der Löwengasse stattfinden. Aber das Problem konnte noch vor der offiziellen Eröffnung gelöst werden. Am Stand des ADFC alte Bekannte getroffen und interessante Gespräche geführt.
Auf dem Heimweg nach Wissmar dann festgestellt, das der Radweg links der Lahn auf Höhe des Männerbadevereins neu geteert wurde. Jetzt muss nur noch der Radweg hinter der Brücke doppelt so breit werden. Zur Zeit ist es schon sehr eng so das Radfahrer nur aneinander vorbeikommen, wenn sie am äußerstem Rand fahren und riskieren, auf der Grasstreifen zu fahren.
Aber nach den 500 m wird der Weg breiter und ich konnte locker und gut gelaunt nach Hause fahren.

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